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Provence

Provenceferien mit Gögi, 19. - 26. März 2004

Freitagmorgen 4.00 der Wecker klingelt. Warum um Himmels willen so früh? Wer die Antwort wissen will der frage Gögi :-) Irgendwann gegen halb 6 haben wir es dann auf jeden Fall geschafft und unsere Reise begann...

Viele viele Kilometer weiter und einige Stunden später trafen wir auch schon in St-Andiol ein wo wir wahnsinnig Freude hatten die Route de St-Rémy auswending zu lernen. Oder lag es wohl weniger an der Freude als daran, dass wir "unser" neues Haus nicht fanden? Wozu hat auch jemand Hausnummern erfunden, sowas braucht man doch nicht.

Egal, nun waren wir da und hatten uns in "unserer" Villa breit gemacht. Wie schon die Eigentümerin mit einem fiesen Grinsen bemerkte, das Haus war ein wenig gross für uns zwei Kleinen ;-) Das Haus selber war wirklich wie eine Villa: Küche, grosses Wohnzimmer, Toilette, dann im oberen Stock ein schnügge Bad mit Dusche, ein Kinderzimmer auf zwei Stockwerken (schnell mal ein paar Kinder machen * gg *) und ein riesiges megaschönes Schlafzimmer mit King Size Bett. Rundherum dann noch nett viel Gras und Grün - Herz was begehrst Du mehr?

Wirklich weit kamen wir an diesem Freitag nicht mehr, kurz noch einkaufen (in einen typisch französischen Laden namens "LIDL" * gg *) und nach ein wenig was essen fielen wir schon ziemlich k.o. Ins Bett.

Samstagmorgen, guten Morgen Sonnenschein - aber somit leider auch hallo Kopfweh. Anfänglich noch überlebenstauglich machten wir uns auf nach Arles an den berühmtem Samstagsmarkt den man scheinbar gesehen haben muss. Zudem hat Arles sowas wie "Little Colosseum" und sonst ein paar alte aus Römerzeiten übrige Steine.

Alles in allem für mich nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Darum gingen wir weiter und zwar runter ans Meer. Herrlich - mal abgesehen vom mich immer mehr begleitenden Kopfweh. Aber sonst war es schon schön mal wieder am Meer zu sein, den Wind in den Haaren, die Sonne im Nacken...

Dieses Glück dauerte leider nicht lange und wir mussten dringend den Rückzug antreten - was wenig nützte, das Kopfweh kam mit. Die restlichen rund 20 Stunden verbrachte ich zuerst mit kotzen, dann mit liegen und schlafen.

Neuer Tag neues Glück? Der Sonntag fing sehr spät an - das Bett muss ja ausgiebig benutzt werden - und somit kamen wir nicht wirklich weit. Wir gingen nach St-Rémy, bzw. da auf den Hügel (die Versammlung aller selbstmordgefährdeten Töfffahrer) und anschliessend ins Kaff selber. Find ich noch süss St-Rémy - und btw: Wer wusste schon dass Nostradamus hier geboren worden ist?!

Auf dem Heimweg durchliefen wir noch kurz St-Andiol - aber wirklich kurz, denn das Kaff ist kleiner als unser Kaff hier *gg* Jaja, das ist tatsächlich möglich...

Montagmorgen voller Frische ging es los zur Pont Du Gard...

...und anschliessend weiter zur Spielzeugschlucht.

Eigentlich wollten wir da ja eine schön lange Wanderung machen aber mein Kopf verhiess wiederum nichts gutes, warum wir es bei einem kleinen Teil der Strecke beliessen.

Dies stellte sich auch als gar nicht so schlecht heraus denn als wir zurück beim Auto waren, fing es an zu regnen. Genau das richtige Wetter für einen Grosseinkauf im Carrefour. Am Abend wollten wir zuerst ja noch auswärts essen gehen, aber das Bett packte uns und liess uns nicht mehr los...

Dementsprechend früh waren wir auch am Dienstag wieder wach und zogen dann mal los auf unsere Grosstournee:

Salon de Provence was noch schnügge ist, St-Chamas (Wind Wind Wind), Ausgrabungen in St-Blaise, was mal abgesehen vom funny roten See nix besonderes ist,

dann rundherum um den See mit viel verfahren nach Aix-en-Provence. Die Sightseeintour per Auto reichte uns, mehr wollten wir von Aix gar nicht sehen. Also wieder retour, bzw. nach Avignon schön rumlaufen und kurz vor dem Hungertod dann doch noch eine Pizzeria aufsuchen und lecker Abendessen.

Da wir das erste Mal etwas später ins Bett kamen, blieben wir auch umso länger drin und bequemten uns erst spät aus dem Haus am Mittwoch. Trotzdem sahen wir doch noch einiges und kamen auch mal noch zum Laufen (esch no wiiiiit??) und zwar in der Region rund um Apt.

Anschliessend sahen wir noch kurz Gordes an und waren gegen 20 Uhr zuhause.

Unser letzter Tag...Zuerst ein misslungener Shopping-Versuch in Beaucaire

(na wenigstens hatte es süsse Drachen *gg*)

und anschliessend zurück nach Cavaillon wo wir fündig wurden für unsere Souvenirs. Bald ging's auch schon zurück in die Villa, noch wenig spielen, lecker kochen, Wein leeren und dann ab ins Bettchen...Am Freitagmorgen bald mal raus und heim...und nebst der Überraschung bei der Nebenkostenabrechnung wurden wir auch von diesem Anblick schwer erdrückt:

Brrrr! Dabei waren wir schon so in Frühlingsstimmung! Oder lagen die Frühlingsgefühle eh an was anderem? ;-)

Andere Reiseberichte aus der Provence:
www.urlaub-und-reiseberichte.de/frankreich/frankreich.php

 

 

 

 

 


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