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Kreta 16.-28.8.2011

Hotel Lambi KretaReisebericht Kreta

Eigentlich waren die Ferien im August erst mit einem Ausflug nach Deutschland geplant, schliesslich waren wir im Mai bereits in Badeferien (> Flitterwochen Mauritius). Aber irgendwann merkten wir, dass die Autotour uns nicht so recht anmachte und entschlossen uns spontan, doch nochmal wegzufliegen und landeten bei Kreta.

als wir 2005 bereits dort waren, damals im Norden direkt neben der Hauptstadt Heraklion, hatten wir uns gesagt, dass wir wieder mal nach Kreta kommen und dann im Süden stationiert sein wollen. Und so war es diesmal auch. Relativ schnell hatten wir ein Hotel gefunden welches uns beiden zusagte (was sich im Nachhinein leider nicht ganz bestätigte, lest dazu die > Hotelbewertung Irini Mare, Agia Galini). Auch sonst waren die Ferien von ein paar negativen Ereignissen überschattet: Erst war ich überhaupt nicht fit wegen Erkältung und dann haute mir der Wind auch noch das obere Teil des Liegestuhls so fest an den Kopf, dass ich wohl eine leichte Hirnerschütterung hatte und mich fiebrig fühlte, tagelang Kopfweh und einen fetten Migräneanfall hatte. Ähm ja... die perfekten Ferien sehen anders aus.

Nichts desto trotz gab es natürlich auch lässiges und schönes und das will ich Euch nun zeigen:

 

Strand von Agia Galini

Die ersten Tage verbrachten wir (mangels Auto und auch weil wir das so geplant hatten natürlich) bei uns am Strand.

Strand bei Agia Galini Strand bei Agia Galini Strand bei Agia Galini Strand bei Agia Galini Strand bei Agia Galini

 

Ausflug in den Norden zum Kournas See

Jaja, da sind sie extra im Süden stationiert und fahren dann die ewig lange und mit dem ollen Jeep schrecklich unbequeme Route in den Norden hoch Hat sich so ergeben, denn eigentlich sind wir erst stundenlang im Niemandsland zwischen Agia Galini und Kournas rumgefahren, bzw. verfahren und dann so nahe am See gelandet, dass wir da natürlich auch gleich vorbei wollten. Da der schlaue Mann seine Badehosen allerdings nicht mit bei hatte, ging nur das Cheesylein ins schön warme Wasser. Und als ich wieder raus kam hatte Gögi ganz in der Nähe spannende Gesellschaft - aber seht selbst...

Kreta Kreta Kreta Kreta
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Ja und wenn man schon so weit gefahren ist liegt Chania nicht mehr weit. Wobei sich auch dieser Besuch mehr aus dem Verfahren ergeben hat Wir sind Helden, nicht?

Chania ist die zweitgrösste Stadt der Insel und war 1841 bis 1971 die Hauptstadt von Kreta. Chania wird auch oft mit Venedig verglichen und ich finde ja, doch, hat was.

Kreta Kreta Kreta Kreta Kreta

 

Ausflug nach Matala

Matala hatten wir beim Transfer zum Hotel ja kurz gesehen und da es somit eh nicht weit weg lag, wollten wir uns die bekannten Höhlen auch mal anschauen gehen. Die Höhlen wurden in der Jungsteinzeit in das weiche, poröse Gestein der Bucht gegraben und als Wohnhöhlen genutzt. Zu Zeiten der römischen Besetzung Kretas wurden sie zu Grabstätten umfunktioniert. Und in den 1960er Jahren siedelten sich Hippies aus aller Welt an und gründeten dort eine grosse Kommune. Zeitweise lebten hier auch Cat Stevens und Bob Dylan.

Mir selber ging's an dem Tag leider nicht so gut. Der Schlag auf den Kopf führte zu einem heftigen Migräneanfall, der ziemlich genau da begann, als Gögi das Foto von mir machte... warum ich auch so mies aussehe. Direkt nach dem Besichtigen der Höhlen ging es zurück ins Hotel wo ich den restlichen Tag auf dem Zimmer verbrachte

Kreta Kreta Kreta Kreta
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Neuer Tag, neues Glück... Wir fuhren ein wenig durch die Gegend, sahen schöne Aussichten, komische Denkmäler im Nirgendwo und landeten beim Kloster Moni Preveli, wo fotografieren strengstens verboten ist und ich mich deshalb nur für ein paar Aussenansichten getraute.

Danach fuhren wir zum Strand von Plakias und blieben für den Rest des Tages da. Das letzte Foto der folgenden Serie stammt zwar von einem Ausflug eines anderen Tages, zeigt aber schön den Strand von Plakias, weshalb ich etwas vorgreife und das Foto hier zeige.

Ach und - da seht Ihr nun auch mal unser Tufftuff. Ein Jeep, die teuerste Kategorie... und wir? Ja wir hatten wieder mal ins Klo gegriffen und das lädierteste Teil überhaupt erwischt, welches über 100'000km aufm Buckel hatte, schepperte und quitschte, keinen Radio hatte und dessen Pedalen nicht gerade sehr vertrauenserweckend sind, oder?

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Nachdem wir's am Vortag eher etwas ruhig angehen liessen, war heute eine grössere Tour geplant. Ohne direktes Endziel, weil sich das wegen Verfahrens sowieso ständig verändern würde wie wir festgestellt haben, fuhren wir los und wollten mal die folgende Gegend anschauen und die Dörfchen besichtigen. Da sind Dörfchen wie Fourfouras, Amari, Thronos etc. mit bei, aber grundsätzlich war es einfach eine schöne Rundfahrt. Foto 3 und 4 zeigen übrigens einen schönen Überblick über Agia Galini an.

Nach einigen Stunden Rumgefahre hatten wir uns ein schönes Bad verdient und landeten am megagenialen und absolut empfehlenswerten Strand von Triopetra. Total wenig Menschen, mega schöner Strand, super warm, mega klares Wasser, perfekt!

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Den letzten Tag mit unserem ollen Tufftuff wollten wir natürlich noch richtig nutzen, zumal wir es ja mit leerem Benzintank (analog Annahme) abgeben wollten. Also musste noch ein wenig rumgefahren werden. Ziel Kloster Moni Arkadi. Das Kloster ist das bedeutendste Nationaldenkmal Kretas. Traurige Szenen spielten sich dort ab als 1866 beinahe 1000 Menschen sich nach aussichtsloser Gegenwehr im Pulvermagazin in die Luft sprengten. Das ist auf den nachfolgenden Fotos der Raum ohne Dach... Ansonsten ist das Kloster aber sehr schön 'aufgemotzt' und bietet einen sehr schönen Rundgang. Nur die schon die Anfahrt sieht doch so idyllisch aus, fast ein wenig wie die Toskana, nicht?

Mehr zum Kloster Arkadi:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Arkadi

Kreta Kreta Kreta Kreta
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Nach dem Klosterbesuch ging es der Hauptstrasse entlang rüber in Richtung Chania, bis man dann nach Süden herunterstechen kann und die Askifou-Hochebene überquert. Das war, obwohl das Wetter da etwas zumachte, wirklich ein sehr schöner Weg und eine spannende Landschaft mit schönen Aussichten. Am Ende der Askifou-Hochebene kommt man quasi bei Hora Sfakion raus, welches wir uns aber nicht anschauten, da es um die Uhrzeit bestimmt schon von den Samariaschlucht-Wanderern überfüllt gewesen wäre. Wir fuhren weiter zum Frangokastello, was jedoch eher ernüchternd war, dafür das dort ansässige Restaurant umso leckerere Speisen bot.

Natürlich durfte auch heute ein Bad nicht fehlen und etwas weiter östlich fanden wir einen quasi menschenleeren Strand an dem wir uns die nötige Abkühlung verschafften.

Was ich auch unbedingt noch fotografieren musste waren Beispiele der zerstörten Wegweiser. Erst dachte ich ja, die mögen nur keine Verbotsschilder, dass die alle Kugellöcher beeinhalten. Aber es sind quasi sämtliche Schilder zerschossen! Richtungsangaben, Ortsschilder usw. Irgendwie nicht ganz normal, oder?

Kreta Kreta Kreta Kreta
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Tja Ihr Lieben... so wie nun für Euch der Reisebericht zu Ende geht, so gingen für uns unsere Ferien zu Ende. Bzw. Kretahatten wir noch einen Tag bei uns am Strand an dem wir nochmals rumlagen, lasen, badeten (also ich zumindest...) und dann ging es auch schon wieder heimwärts.

Ich hoffe, unsere Fotomitbringsel haben Euch gefallen. Wenn ja, sagt, bzw. schreibt doch was dazu ins Gästebuch und empfiehlt unseren Reisebericht (bzw. selbstverständlich unserE ReiseberichtE) weiter... Und wenn's Euch nicht gefallen hat... jaaa.... doch, dann dürft Ihr auch Feedback geben

Eure Cheesy

 

PS: Vielleicht interessiert Dich auch der > Reisebericht Kreta 2005 ?

 

 

 

 


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