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Italienrundreise: Toscana, Umbrien, Sardinien

2.-16.9.2006

Hier ist er: Der ausführliche Reisebericht mit vielen vielen tollen Fotos ;-)
Sowohl die Fotos, wie auch die Karten werden auf Klicken grösser und zeigen alles detaillierter.

 

ItalienEndlich ist es soweit: Unsere Ferien gehen los! Ein letztes Mal die Katzen gestreichelt und weg sind wir. Losgefahren, bald aber schon wieder gestanden. Ja, wir waren nicht die Einzigen, die gen Süden fahren wollten. Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben auf der Autobahn ausgestiegen ;-) Soviel zum Thema Stau. Fahren können war übrigens auch nicht gerade angenehmer. Jaja, Italiener haben halt schon mehr Feuer im Blut und fahren auch entsprechend. Ich bin seeeehr froh, dass uns immer nur fast etwas passiert wäre, wir aber jedes Mal rechtzeitig bremsen konnten!!

Ausser der Fährenüberfahrt (und Rückkehr) nach Sardinien sowie der Platz dort hatten wir nichts fix reserviert. Wir hatten also lediglich den ungefähren Plan, bis Mittwoch in Citavecchia sein zu müssen. Ursprünglich wollten wir ja ziemlich weit runter fahren am ersten Tag... Aber man kommt halt oft nicht so schnell vorwärts wie man meint, das mussten auch wir einsehen. Also entschieden wir uns, unterhalb von Florenz (Firenze) einen Camping anzusteuern und zwar den Campeggio Norcenni Figline (EUR 55.20 für 2 Nächte, 2 Personen, 1 Zelt). Der Camping war nicht übel, aber eigentlich auch ganz schön teuer! Dafür hatte er auch 3 verschiedene Restaurants, einen Market - und ein paar arme Vögel in einer absolute leeren Voliere. Wie ich sowas hasse :-( Vom vielen Fahren echt müde, bin ich eingedöst während mir Gögi alle meine Tuc weggefressen hat und seither nur noch der Tuc-Fresser ist *g*


Meldung von den katzensittenden Eltern: "wir haben von eurer wohnung und den schätzis b esitz ergriffen.... schätzis sind schon sehr zutraulich. schön."

ToscanaFrisch ausgeruht machten wir uns auf die Socken und schauten uns Greve in Chianti an. *hicks* ;-)

Greve in Chianti Greve in Chianti Greve in Chianti Greve in Chianti Greve in Chianti

Nachdem wir dort ein wenig rumgehockt und rumgelaufen sind, ging's weiter nach Siena. Alle reden immer von Siena, also musste ich das doch nun auch mal gesehen haben. Wir parkierten etwas ausserhalb und hatten so zuerst eine herrliche Sicht auf das Dorf. Anschliessend gingen wir zu dem bekannten Platz "Piazza del Campo", wo auch immer die Pferderennen stattfinden, weiter zu der Kirche im Gefängnislook und durch die kleinen Gässchen wieder zurück. Es war brütend heiss, aber irre schön. Auch wenn Siena doch arg viele Touristen anlockt und recht gefüllt ist, ist es wirklich was, was man gesehen haben muss finde ich.

Siena Siena Siena Siena Siena
Siena Siena Siena

Beim Zeltplatz wieder angekommen, haben wir die ein Pizzeria ausprobiert. Voller Freude auf echt leckere italienische Pizza sassen wir da... und wurden bitter enttäuscht. Sowas von igittigitt, hat gar keinen Spass gemacht :-(

Und wieder hiess es aufbrechen, bzw. Zelt und Auto packen und weiterfahren. Unser Ziel: Der Lago di Trasimeno, der Camping Vilaggio Italgest (EUR 19.20 für 2 Personen, 1 Nacht, 1 Zelt). Da mein Kopf noch etwas Mühe mit der Temperaturumstellung hatte, zogen wir uns zuerst mal etwas zurück, bzw. lehnten uns zurück und liessen mein Kopfweh auskurieren. Der Campingplatz war eigentlich ganz schön, nur das Umbriaständige Lärmen von den Wasserrutschbahnen nervte. Im See baden war übrigens leider nicht möglich, der sah - zumindest in Ufernähe - sehr unappetitlich aus.

Nachdem es mir etwas besser ging, wollten wir vom Tag aber noch mehr haben und uns Perrugia ansehen. Damals auf Interrail wollte ich dort schon hin, aber aus Zeitgründen liessen wir es sausen. Tja, es sollte nicht sein - diesmal allerdings freiwillig. Nachdem wir ca. eine Viertelstunde durch diese Stadt kurvten, verging uns die Laune und wir waren uns einige, direkt den Weg nach Assisi einzuschlagen. Den Tipp hatte ich vor der Abreise von einem Geschäftskollegen erhalten - und er hat sich gelohnt!

Assisi wurde ziemlich heftig restauriert, sieht dadurch teilweise etwas zu gar rausgeputzt und clean aus, aber auch sehr sauber und schön. Es hat viele Gässchen, schöne Kirchen...und einfach eine gute Stimmung! Nebst Rom soll Assisi der zweitwichtigste Punkt für Gläubige sein! Gut, für uns war das jetzt weniger von Interesse, zugegeben.

Viel interessanter fand ich da schon den Bäckerladen mit all den lecker Süssigkeiten. Ich hab natürlich auch nicht dran vorbeigehen können, ohne was zu kaufen ;-) Leider war das Teil aber nie und nimmer so gross wie auf dem folgenden Foto. Hehe, schön wärs ;-))

Assisi Assisi Assisi
Assisi Assisi Assisi Assisi
Assisi Assisi Assisi
Assisi Assisi Assisi Assisi

Nach dem schönen Sonnenuntergang gings zurück auf unseren Campingplatz. Unsere Mägen knurrten, weit wollten wir nicht mehr, also entschieden wir uns wiederum für die "Inhouse-Pizzeria", die wohl inzwischen fast jeder italienische Campingplatz hat. Tja, das Glück war wiederum nicht auf unserer Seite. Wir sassen da...und sassen... und irgendwann wurde es uns zu blöd und wir gingen schlafen ;-) Mit knurrenden Mägen.

Um 6 Uhr früh weckte uns das Insektenvertilgungsgerät, welches sich über den Camping her machte. Ob es dabei auch Campingbewohner mitvertilgt oder nicht, blieb unklar, bzw. stellte sich bei uns am Abend aufgrund aktueller Geschehnisse in Frage...

Auf jeden Fall verliessen wir den transsilvanischen Seeort (sorry, klang aber einfach irgendwie nach Vampiren *g*) und fuhren weiter - endlich Richtung Meer. Da wir am nächsten Morgen pünktlich stramm stehen mussten für die Fähre, wollten wir auf einen Camping in der Nähe um keine Hektik aufkommen lassen zu können. Auf dem Weg guckten wir uns gleich Viterbo an. Echt witzig mit den alten Steinbauten!

Viterbo Viterbo Viterbo Viterbo

Wiederum machte mir die brütende Sonne zu schaffen und die Migräne liess grüssen. Auf der Fahrt zum Meer wurde es immer wie schlimmer und ich war echt froh, als wir an einem Camping ankamen. Das war Map Vitornoübrigens der Camping Europing in Tarquinia (EUR 17.00 für 1 Nacht, 2 Personen, 1 Zelt). Da wir nur eine Nacht zu nächtigen gedachten, wurden wir auf den "Abstellplatz" direkt nach dem Eingang zugewiesen. Der liegt inmitten von hohen Bäumen, ist ziemlich gross und vereinsamt. Man kommt sich wirklich wie im Niemandsland vor. Nun gut, wie wie soll ich sagen... der Camping hätte sicher ein paar Sachen wie Restaurant, Market, Strand etc. zu bieten gehabt. Aber ich "bevorzugte" es, mich genauer mit den WC-Schüsseln auseinanderzusetzen und dies dafür umso heftiger. Sprich die nächsten Stunden hing ich entweder da drüber oder lag im Zelt und hoffte, die Schmerzen mögen vorbeigehen. Es ging mir echt schon lange nicht mehr so mies.

Sei es nun wegen dem morgigen Insektenvertilgungsmittel oder aus Mitleid mit mir schloss Gögi sich der Stimmung an. Er der doch so selten Kopfweh hat! Wir müssen ein komisch-trauriges Bild abgegeben haben, wie wir mal versucht haben ein paar Schritte auf und ab zu gehen und dann doch wieder Richtung Toilette rannten ;-/ Also doch gut, waren wir weit weg von der Zivilisation, die uns hätte sehen können...

Meldung von den katzensittenden Eltern: "ist das weisse pulver im kasten taurin oder strichnin oder arsen? wenn, dann ups und entschuldigung... sie sind nicht so verschmust, aber lieb und anhänglich, keine monster.

Durch Baulärm geweckt, schafften wir es nun doch noch in den Camping-Supermarkt und machten fette Beute: Sonnenschirm (weil wir natürlich den von den letzten Ferien prompt zuhause vergessen hatten), Liegemätteli und Frühstück. Dann ging's auch schon los nach Citavecchia, wir wollten ja bloss rechtzeitig da sein. Gut, so waren wir viel zu früh da und gingen noch ein wenig shoppen. Zum Glück - denn wir fanden doch tatsächlich Tsatziki *fröi*

Moby Fähre Moby Fähre

Am Hafen war alles etwas verwirrend. Es war uns nicht so ganz klar was wir nun wo wie tun müssen - ab er gut, am Schluss hat es geklappt und mit nur 20 Minuten Verspätung legte unsere "MOBY FREEDOM" ab und schipperte los gen Sardinien.

Moby Fähre Moby Fähre Moby Fähre

Ausser dass ich etwas titanicartige Ängste durchzustehen hatte, war die Überfahrt ganz okay. Wir liefen ein wenig rum (das Teil ist echt gross!), staunten wie wenig Leute es hat, hockten auf dem Deck, gingen wieder rein, hockten ein wenig in den Liegesesseln rum, gingen zu den Restaurantstühlen...

Moby Fähre Moby Fähre

Und schon bald waren die 4 3/4h Überfahrt um und wir kamen in Olbia an. Der Reise damit aber nicht genug! Uns stand noch die Fahrt zum Campingplatz bevor. Dies in dunkler Nacht auf kurvigen Strassen Sardinienohne Licht. Aber es ging, nach 1 1/2h kamen wir an auf dem Camping Baia Blu la Tortuga in Aglientu, bzw. eigentlich im Niemandsland ausserhalb von Aglientu.

Wir hatten uns dort für den Aufenthalt einen Maxi Caravan gemietet um doch etwas mehr Komfort als im Zelt zu haben. Kosten: EUR 391.70 für 8 Nächte, 2 Personen. Wir waren echt positiv überrascht von dem Caravan-Teil: Ein "Schlafzimmer" mit einem Doppelbett und einem Schrank, eine "Stube mit Küche" mit Eckbank, Tisch, TV, Küche, Gasherd, Kühlschrank, ein weiteres "Schlafzimmer" mit 2 Einzelbetten und das Bad mit WC, Dusche und Lavabo. Fast so gut wie im Hotel! Klar, alles etwas klein und eng, aber hey, besser als ein Zelt und günstiger als ein Hotel alleweil!

War das ein geiles Gefühl, sich wieder in ein Bett legen zu können... und tief und fest zu entschlummern...

Meldung von den katzensittenden Eltern: Kyra hat mit mir geduscht und Stitch hat endlich angefangen zu schmusen. Sie sind echt lieb und lassen uns auch ausschlafen mit offener Schlafzimmertüre. Muss nur kurz fressi geben.

Nach einer wirklich erholsamen Nacht waren wir ausgiebig im Camping-Supermarkt einkaufen. So einen Kühlschrank muss man schliesslich nutzen! Endlich gab's wieder Butter, Kaffee und und und.... Wie habe ich das damals auf Interrail 4 Wochen ohne diesen Komfort ausgehalten?

Na auf jeden Fall haben wir uns nach dem Mittag auf zum "Haus-Strand" gemacht. Autogefahren waren wir für den Moment grad genutzt, jetzt rief das Meer! Der Strand beim Camping besteht aus kleinen Kieselsteinchen, was echt angenehm ist und einem nicht soviel Sand zwischen alle Ritzen bläst ;-) Wie der Strand aussieht, kann man auf der Campingseite nachgucken, ich hab da nie Fotos gemacht.

Erst da und auch schon die erste Qualle gesehen! Zum Glück als wir noch ausserhalb des Wassers waren. Die war auch echt gross und rötlich gefärbt *schüttel* Also lagen wir zuerst ein wenig rum, träumten vor uns hin, liessen uns wärmen und gingen natürlich baden, bzw. schnorcheln. Naja, viel war da nicht zu sehen bis auf einen übriggebliebenen Fischkopf (Skelett) und ein kleines Krebschen, dass sich in einem Schneckenhaus eingenistet hatte.

Am Abend gingen wir auf dem Campingplatz ins Restaurant zum Pizza essen. 2x hintereinander Pech kann man ja nicht haben. Glaubten wir. Die Bedienung war schlichtweg katastrophal (unfreundlich, lief davon, liess Zutaten einfach weg...) und die Pizza ebenfalls.

Übrigens ist es scheinbar Gang und Gäbe, dass es auf Zeltplätzen abends Unterhaltung für die Kleinen gibt. Schrägerweise läuft das wohl dann sogar überall etwa gleich ab. Das uns ständig nachlaufende Lied "...il più forte del mondo..." wie auch "...il crocodillo come fai..." vom ersten Campingplatz konnten wir uns auch hier wieder anhören, während wir auf unserer Pizza käuten.

SardinienNach einem Tag Fare Niente waren wir wieder bereit für Unternehmungen und klapperten die Küste gegen Westen ab. Auch wenn es kilometermässig nach gar nicht soviel ausschaut, so zieht es sich zeitlich doch ziemlich. Sardinien ist nicht nur gross sondern auch sehr hügelig, die Strassen dementsprechend kurvig.

Wir zogen also los und schauten "Costa Paradiso" an. Dieses Dorf besteht aus lauter Ferien-Eigentumshäusern, die sich wiederum ziemlich ähneln. Es ist nicht hässlich, aber hat dennoch keinen Charakter. Dafür hat das Meer tolle Felsformationen und somit eine schöne Aussicht zu bieten.

Costa Paradiso Costa Paradiso Costa Paradiso Costa Paradiso

Auf unserer Weiterfahrt kreuzten wir "Il Elefante". Einen berühmten Stein; deshalb berühmt, weil er wie ein Elefant aussieht. Da er bekannt ist, tummeln sich dort auch sogar in der Nebensaison soviele Touris, dass man ohne sich gross Mühe geben zu müssen einige hätte auf der Strasse abschiessen können. Die liefen wie kopflose Hühner nämlich einfach da rum... Wir ersparten uns das Anhalten und ich paparazzittete einfach aus dem Autofenster ;-) Weiter passierten wir das Dorf "Castelsardo", welches von weitem wie ein Dorf aus der Cinqueterre ausschaut und sich erst bei näherem Betrachten als weniger schön anmutend entpuppt. Wir fuhren also ehrlich gesagt auch nur durch...

Castelsardo Il Elefante Castelsardo Castelsardo

Aus einer Pipipause bei der Stranddüne von Marina di Sorso wurde eine kleine Fotosession, weil es dort einfach so cool aussah ;-)
Marina di Sorso Marina di Sorso Marina di Sorso Marina di Sorso

Durch "Porto Torres" fuhren wir nur durch und weiter zur Landzunge von "Stintino". Irgendwie hatten wir anhand der Karte das Gefühl, dass sich dorthin sicher keiner verirrt und wir dort einen schönen einsamen Strand finden würden. Gut, den herrlichen Strand von La Pelosa fanden wir tatsächlich, aber die Sache mit dem 'einsam'? Ne nicht wirklich... Wie Tiere in Käfighaltung pressten sie sich aufeinander und sogar im Wasser traten sie einander wohl auf die Füsse *brrrr* Nix wie weg!

Stintino Stintino

Nachdem wir in diesem Landzipfel erfolglos rumgekurvt sind, kehrten wir wieder um und gingen vor Porto Torres ans Meer. Wasser und Abkühlung war dringend nötig! Der Strand Platamonda Lido war auch ganz nett. Mittel viel Leute, super Wasser, schön geschnorchelt...

Auch haben wir unten abgebildete Strandschönheit (nein, nicht Gögi *grins*, ich mein den Hund) kennengelernt. Die schöne weisse Schäferhunddame treibt sich scheinbar öfters dorf rum und schnorrt sich durch. Das hat auch prima geklappt, denn ein Herr in der Nähe ging einen grosses Sack Futter kaufen. Zwei junge Typen (Deutsche) wollten dem Hund Wasser geben. Eigentlich ein edelmütiger Gedanke. Aber was tun sie, da sie keinen Becher haben? Sie leeren das Wasser IN DEN SAND und sind erstaunt, dass der Hund nie so schnell mit reagieren ist, als das Wasser versickert. Sie meinten dann, der Hund sei dämlich! 5 Minuten später motzte einer dieser Deutschen, dass er jetzt für den Hund 1.5l Wasser verschwendet habe. Naja, wer ist nun dämlich, wenn er soviele Versuche braucht, um zu merken, dass Sand Wasser aufnimmt? *nocomment*

Platamonda Lido Porto Torres Platamonda Lido Porto Torres Platamonda Lido Porto Torres Platamonda Lido Porto Torres

Nach viel getankter Sonne fuhren wir beim Rückweg in "Isola Rossa" raus. Auf einer coolen Felsformation krabbelten wir rum - und entdeckten Krebschen! *cool*! Ich hatte die noch nie so wirklich nah gesehen - und es sind mir sogar ein paar gute Fotos gelungen! Dafür dass die Viecher sich immer total schnell versteckt haben... 3-4 kleine Quallen sahen wir auch noch rumschwimmen... man erkennt sie sogar ein wenig auf dem Foto, obwohl sie dermassen wiedurchsichtig war...

Isola Rossa Isola Rossa Qualle
Krebs Krebs Krebs

Auf der langen Strasse zum Nirgendwo-Campingplatz hatte es dann tatsächlich ein Pizzeria. Die Bedienung war völlig verschüchtert, aber naja gut, das Essen war nicht schlecht. Etwas weniger angenehm fand ich den Herrn hinter Gögis Rücken, der Austern ass, bzw. knackte... und das in einer Lautstärke, dass man meinte, er habe ein 1-Meter-Vieh vor sich, das er umbringe...

Es war ein langer Tag, einige Kilometer... aber wir haben viel gesehen und es hat total Spass gemacht!! Zufrieden legten wir uns in unser weiches Bett und schliefen ein...


Meldung von den katzensittenden Eltern: Stitch vermisst dich, er miaut einfach so in die welt.
Poulet haben sie mit wonne gefressen.

SardegnaUnser Reiseführer meinte, das Capo Testa sei sehenswert, also fuhren wir dahin. Durch Santa Teresa fuhren wir nur durch; zu warm war es für City-Seeing. Aber "Rock-Seeing" war schön! Bizarre Felsen mit einer schönen Bucht!! Ich hatte auch schon erspäht, wo der Geheimweg für die kuschelige Bucht entlang gegangen wäre, aber leider waren es Gögi zuviele Leute auf dem bisschen Platz. Schade, das Wasser sah einfach traumhaft aus!

Capo Testa Capo Testa Capo Testa

Wir liessen uns da also etwas zerwinden (wie man auf den Fotos unschwer erkennt) und fuhren anschliessend weiter.

Capo Testa Capo Testa Capo Testa Capo Testa

Badetime! Wir fuhren zurück zum Strand Rena Maiore. Ein witziger, nicht wirklich befahrbarer Weg durch Büsche führte uns an einen schönen Strand. Gut, von wegen nicht befahrbar... die Autospuren wie auch das Verkehrsschild wiesen darauf hin, dass hartgesottene Kerle mit Offroadern sehr wohl dort durch fahren... Na hauptsache ich und mein Pfüdi müssen nicht *grins*
Rena Maiore Rena Maiore Rena Maiore Rena Maiore

An dem Tag war es endlich mal so richtig schön warm! *schwärm* Ein feiner Sandstrand, superklares Wasser... einfach herrlich! Gut, der Sand sollte uns noch abends beim Duschen in Erinnerung kommen, wenn wir ihn aus sämtlichen Ritzen popeln mussten *lach*

Am Abend wollten wir mal das Dorf Aglientu anschauen. Was für eine Gruselfahrt! Man fährt den Berg hoch, es ist stockdunkel, Lampen gibts ja nicht... und dann kommt hinter dem Hügel rotweiches Licht zum Schein. Feuer? Geister? Als wir Aglientu sahen, in seinen roten Dunst eingetaucht, den die komischen Lampen abstrahlten... dazu keine Menschenseele und ein starker Wind, der um die Häuser pfiff... das war wirklich gruselig! Gut, ich hatte zuvor gerade meinen Harry Potter fertig gelesen und Gögi war an Gruselgeschichten dran, da waren wir vermutlich auch in dieser Stimmung...

Wir blieben also nicht da, denn Geister können doch keine Pizza backen, und fuhren dem Strand entlang Richtung Santa Teresa, wo wir eine Pizzeria in einem Ferien-Village fanden. Ja das hätten wir lieber sein lassen! Die Musik war laut, die Bedienung ignorierte uns, am Tisch hintendran wurde fleissig geraucht... und das Essen war auch nicht was wir bestellt hatten. Ich wollte Tortelloni mit Butter und Salbei. Sie hätten keinen Salbei mehr. Ähm ja, braucht ja auch viiiel zu viel Platz in der Vorratskammer. Also meinte ich, dann halt ohne Salbei. Sie glotzte mich an, als ob ich der letzte Mensch auf der Welt sei. Und nachdem alle schon 3x bedient waren, kriegte Gögi dann mal seine Pizza... und Jahre später ich meine Tortelloni. An Tomantensauce. Ähm... Wir schlangen runter, nervten uns und waren langsam taub vom Lärm. Doch noch sollten wir nicht genug gestraft sein. Zahlen? Ne, nicht wirklich... Wiederum wurden alle um uns herum 1000x mehr bedient als wir. Sind wir so böse, dass wir das ignorieren wert sind? Irgendwann, bevor mir der Kragen platzte, verabschiedete ich mich und ging zum Auto. Nach ca. 15 Minuten kam Gögi nach. Nun auch genervt. Alle durften mit Kreditkarte bezahlen, nur bei ihm wollten sie nicht. Alles sehr ärgerlich! Da sage einer noch, in Sardinien seien die Leute sehr nette wenn man sich mit italienisch Mühe gäbe. Pfffff... Zuhause hatte ich echt Kofweh und Ohrensausen von dem vielen Lärm und wollte nur noch schlafen gehen. Ah ja, ein kleines Highlight gab es auf der Rückfahrt noch: Eine Wildsau kreuzte unseren Weg! Einfach cool, wie sie da über die Strasse trabte ;-)

Meldung von den katzensittenden Eltern: Sniff sniff. Ich bring es morgen nicht übers herz, die beiden treuherzigen schätzeli einfach zu verlassen... Was muss ich tun, um das zu überstehen? Ehrlich, sie werden mir sehr fehlen.... Jetzt schätzelet Stitch wieder mit mir, sie sind so anhänglich, einfach zum lieb haben. Zwei knuddeltierchen, so lieb.

SardegnaViel hört man von der Costa Smeralda, also brachen wir in diese Richtung auf. Man will ja mitreden können :-) Der Weg ging via Santa Teresa, Palau, Arzachena, dort vorbei weiter zu Baia Sardinia, Porto Cervo, runter nach Capriccioli und Porto Rotondo. Das war dann auch der erste Ort, wo wir anhielten. Der Rest war eigentlich nur durchfahren da entweder nicht spezielle Aussicht oder einfach so voller Leute, das es nicht anmachte... Porto Rotondo dafür hatte einen witzigen Hafen, einen tollen Kreisel der für viel Aufregung sorgte (man hielt dort einfach am besten mittendrin und schaute weiter, was man nun tun will...), viele Verbotsschilder (was ist eigentlich noch erlaubt) und und und...

Porto Rotondo Porto Rotondo Porto Rotondo
Porto Rotondo Porto Rotondo Porto Rotondo

Weiter gings nach Golfo Aranci und endlich ans Meer. Nur war es mit dem Wind dann doch irgendwie leicht zu kühl, so dass uns das Wasser zwar "gluschtete", wir aber nicht rein gingen.

Golfo Aranci Golfo Aranci Golfo Aranci Golfo Aranci

Gegen 18 Uhr fuhren wir weiter... landeinwärts via Olbia, Priatu, Sant'Antonio. Wir wollten zum Lago di Liscia und naja, wir verfuhren uns ein wenig. D.h. konkret landeten wir am Ende einer kleinen Strasse, wo links und rechts Autos parkiert waren und ein Wenden eine Zauberei. Zum Glück war Gögi am Steuer und nicht ich *fg* Die beiden älteren Einheimischen, auf deren Parkplatz wir versuchen durften, irgendwie wieder rückwärts zu kommen, fanden es auf jeden Fall amüsant. Und als wir uns am Schluss auf Italienisch bedankten und 2-3 Worte noch sagten, erzählte sie uns ziemlich lange eine Story... die wir leider nur halb verstanden. Unserer Interpretation nach waren wir nicht die ersten, die dort gestrandet sind...

Zum Glück gaben wir aber nicht auf, auch als der Weg immer wie struber wurde. Denn die Aussicht auf den See hat sich allemal gelohnt!

Lago di Liscia Lago di Liscia Lago di Liscia Lago di Liscia

Das erste Foto hier ist übrigens der Bahnhof *g* Das Zweite der Weg zurück in die Zivilisation und das Dritte der Dorfplatz in Sant'Antonio.

Sant Antonio Sant Antonio Sant Antonio

Langsam vom langen Tag doch etwas geschafft, traten wir den Heimweg an. In der Nähe von Calangianus hatten wir auf einmal Carabinieri hinter uns. Und es war eigentlich eine Tempolimite von 60! Was tut man in so einem Fall? Keiner hält sich auf Sardinien an diese Tafeln, die sind mehr zu Verschönerungszwecken da. Aber will man es riskieren, dass es vielleicht doch noch einen einzigen gewissenhaften Polizisten auf der ganzen Insel gibt? Eben nicht! Also fuhren wir genau 60. Bis die Polizei uns überholte. Im Überholverbot. Über doppelt durchgezogene Mittellinie ;-)

Sardinien Sardinien

Nachdem wir auch Tempio und Aglientu noch durchfahren hatten waren wir endlich zuhause. Gögi kochte uns ein paar Nudeln und dann war der Tag auch schon um....

Meldung von den katzensittenden Eltern: Wir machen das letzte mal zmorge hier bei unseren rackern. das wird langweilig werden daheim. oh oh. und dann die verschiedenen miau-töne. die hätten wir mit der zeit übersetzen können.

Badesi Nach dem vielen Autofahren vom Tag vorher, wollten wir wieder mal etwas ausspannen. Ich hatte schliesslich zwei Bücher mit dabei, die noch fertig werden wollten. Wir gingen nochmals bei der Costa Paradiso vorbei und schauten, ob man da nicht irgendwie doch baden kann. Aber es ist alles ziemlich felsig da... Also fuhren wir weiter und nahmen "Badesi". Das klingt doch schon nach gutem Baden oder? Und so war es auch! Der optimale Tag! Viel Platz, kaum Leute, zumindest nicht in der Nähe, superklares Wasser, tausende von Muscheln, schön warm... perfekt!

Badesi Mare Badesi Mare Badesi Mare Badesi Mare
Badesi Mare Badesi Mare Badesi Mare Badesi Mare

Es zogen zwar spannende, düstere Wolken auf, aber Gewitter aus der Ferne betrachten, während man gemütlich am Strand sonnt, das hat was! Wir lagen also rum, schnorchelten, sammelten Muscheln, spielten endlich mal mit dem Balldings (das olle Teil mit den Schlägern, was nervt wenn man es nicht selber spielt...) und genossen es so richtig!

Muscheln Badesi Mare Badesi Mare Badesi Mare

Spannend ist ja auch, wieviel Leben in einem auf den ersten Blick leblosen Sandstrand ist. Nicht nur in Tierform, auch in Pflanzenform!

Badesi Mare Badesi Mare Badesi Mare

Aber auch der schönste Tag geht leider mal zu Ende... Also hiess es packen, den Sonnenuntergang noch geniessen und zurück fahren... Salz abspülen und Strand ausspülen *g*

Badesi Mare Badesi Mare Badesi Mare Badesi Mare

Frisch geduscht aber noch nicht gestärkt, machten wir uns auf den Weg nach genau diesem. Wir fuhren in der Dunkelheit auf komischen Wegen einem Hinweisschild nach, welches auf eine Pizerria in Porto Torres (gleich neben dem Campingplatz) wies. Als wir schon dachten, am Ende der Welt zu sein, kam sie tatsächlich. Leider gab es zwar keine Pizza mehr, da der Pizzaiolo nicht mehr da arbeitet *g*, aber der Tomaten-Mozarella-Salat und die Penne Arrabiata waren das leckerste was ich auf Sardinien gegessen hatte!

Unser erster Meerversuch war bei Portobello, also ganz in der Nähe. Doch da sind wir statt an einem Strand wieder auf der Hauptstrasse gelandet und somit weitergefahren. Auch bei der Cala Saraina gefiel es uns nicht so recht; es war irre windig. Na dafür hab ich endlich diese coolen Kakteenfrüchte fotografieren können *grins*

Wir fuhren weiter gen Porto Torres und liessen uns da bei einer der "Riviera di Sorso" Ausfahrten nieder, bzw. dort am Strand. Aber man merkte den Wind nicht nur liegend, da man etwas mehr fror, man sah es den Wellen auch gut an. Irgendwann ging es auch zu Donner und Blitz über; zwar nicht direkt über uns, bei uns tröpfelte es nur leicht. Wir packten unser Zeugs ins Auto und spielten am Strand ein wenig Ball bis es wieder heller und wärmer wurde. Dann las ich fleissig in meinem Potter-Buch weiter, bis mich ein völlig irres Wespenvieh oder ähnliches stach! Einfach so! Flog auf mich zu, setzte sich, stach und weg... Der Stachel allerdings nicht, der steckte in meinem Arm! Es tat einfach nur irre weh und schwoll in der folgenden Zeit auch bös an. Ich hab unten ein Beweisfoto. Heftig oder? Auch Gögis Ausschlag, den er gerne am Strand kriegt, gab sein bestes. Schicke Hand oder? *g* Was für ein invalides Duo...

Sardinien Sardinien Sardinien Sardinien
Wespenstich Strandausschlag

Am Abend gingen wir bei uns Pizza essen, bzw. holten sie und assen sie im "Haus". So entgingen wir der super Unterhaltungsmusik ;-) Diesmal waren die Pizza auch viel besser und wir haben's bereut, nur eine für beide genommen zu haben *g* Nun gut, dafür war der Magen noch tauglich genug um die lecker Nougatstange zu vernichten und den Wein zu schlürfen...

Sardinien

Kalt... Kopfweh... dieser Tag sah nicht danach aus, gut zu werden. Und schon gar nicht danach, baden zu gehen.

Ohne Badesachen und eher warm angezogen, machten wir uns auf den Weg nach Santa Teresa. Ortschaft angucken kann man bei miesem Wetter noch am ehesten...

Santa Teresa ist echt hübsch... und man kann prima Souvenirshopping machen! ;-)

Santa Teresa Santa Teresa Santa Teresa Santa Teresa
Santa Teresa Santa Teresa Santa Teresa
Santa Teresa Santa Teresa

Wie am Dorfrand steht dieser Turm. Man kann rein (kostet 2 EUR pro Person, weshalb wir uns das geschenkt haben) und schön rundherum laufen. Dann hat man eine schöne Aussicht aufs Meer und das klare Wasser.

Santa Teresa Santa Teresa Santa Teresa Santa Teresa
Santa Teresa Santa Teresa Santa Teresa

Anschliessend fuhren wir weiter durch Palau zum Capo d' Orso (Bären-Felsen). Unten auf dem Parkplatz hörten wir in breitestem Berndeutsch "wo esch jetzt dä huere Bär? Eh gseh nor es paar Föuse..." *g* Man kann dort dann einige Stufen hoch und steht weit über dem Land auf dem "Felsplateau". Hammer! Das war wirklich das Highlight des Tages! Darum gibts hier auch ein paar Fotos *hihi* Und das ist nur ein kleiner Auszug ;-)

Capo d'Orso Sardegna Capo d'Orso Sardegna Capo d'Orso Sardegna Capo d'Orso Sardegna
Capo d'Orso Sardegna Capo d'Orso Sardegna Capo d'Orso Sardegna Capo d'Orso Sardegna
Capo d'Orso Sardegna Capo d'Orso Sardegna Capo d'Orso Sardegna Capo d'Orso Sardegna
Capo d'Orso Sardegna Capo d'Orso Sardegna Capo d'Orso Sardegna Capo d'Orso Sardegna
Capo d'Orso Sardegna Capo d'Orso Sardegna Capo d'Orso Sardegna Capo d'Orso Sardegna
Capo d'Orso Sardegna Capo d'Orso Sardegna Capo d'Orso Sardegna  

Hammer oder? Ihr versteht sicher, warum wir den Finger nicht vom Auslöser lassen konnten ;-)

Nach diesem Erlebnis wussten wir zuerst nicht so recht wohin. Wie gesagt, Badezeug lag ja zuhause, aber das Wetter hatte sich prächtig entwickelt. Also wollten wir etwas für unsere kulturelle Bildung tun und uns nun doch noch ein paar Nuraghen-Dinger angucken. Nuraghen? Eine Bevölkerung weiss-nicht-wieviele Jahre vor Christus auf Sardinien... Das hist ier Tomba di Li Loghi... ehrlich gesagt hat es mich zu wenig begeistert, als dass ich jetzt gross Worte verlieren möchte... Es handelt sich um ein Gigantengrab... Massengrab. Aber naja, man sieht halt einfach nur viele Steine die rumliegen... Und macht halt ein paar Selbstportraits *g*

Nuraghegrab Nuraghegrab Nuraghegrab Nuraghegrab
Nuraghegrab Nuraghegrab Nuraghegrab Nuraghegrab

Das zweite Nuraghendingsbums war gleich im Doppeleintritt zu haben. Somit folgt hier noch Necropoli di Muri. Ähm naja... Ich hab dann halt sonst noch ein wenig geknippst *hihi*

Necropoli di Muri Necropoli di Muri Necropoli di Muri Necropoli di Muri

Nach diesem kulturen "Schock" genug davon, gings ab nach Luogosanto, welches so härzig aussah, dass wir gleich ein wenig im Dorf rumliefen. Es war allerdings recht ausgestorben; abgesehen von den - wie überall in Italien - auf dem Dorfplatz hockenden alten Männern ;-)

LuogosantoLuogosanto Luogosanto
Luogosanto Luogosanto

Mitten im Dörfchen sahen wir einen Wegweiser, der auf einen Wasserfall hinwies. Nix wie hin dachten wir uns und fuhren los. Und fuhren... während der Weg immer schmaler wurden... und fuhren, während immer mehr Grünzeug denn Strasse vorhanden war... und fuhren... immer höher den Berg hinauf... bis der Weg plötzlich zu Ende war, bzw. in eine Schotterstrasse mündete. An dem Punkt war es für mich definitiv aus, mein Auto ist zu neu! Wir kehrten also wieder um, wurden für die anstrengende (weil ich soviel Angst um meinen schönen Autolack hatte!) Fahrt aber belohnt! Mitten auf der Strasse war eine echt grosse Schildkröte, die mich sogar anfauchte, als ich sie fotografierte ;-) Das hab ich noch nie erlebt, klasse Erlebnis!

Schildkröte Schildkröte Schildkröte Schildkröte

Auf dem Heimweg fuhren wir in Aglientu noch in einer Apotheke vorbei. Mein Arm war genauso rot wie am Vortag und fühlte sich total heiss an, dort wo der Stich war. Naja, auch die mir verkaufte Creme mit Cortison sollte da nicht gross Linderung bringen... Leider.

Schon in der Nacht wachte ich immer wieder auf weil es überall krachte und schepperte. Es windete und regnete als wäre es der letzte Tag wo es das tun kann. Was macht man wenn alles rumschwimmt? Man fotografiert das "Haus", den Regen, spielt Spiele, schaut fern, liest...

Also so schaut der Caravan aus: Man kommt rein und steht in der Küche, bzw. im "Wohnzimmer". Links ist das Schlafzimmer mit Doppelbett und Schrank, rechts ist ein Zimmer mit Schrank und 2 Einzelbetten, bei uns als Ablagezimmer gebraucht, und das Bad mit WC, Dusche und Lavabo. Die Küche hat auch alles was man braucht: Kühlschrank, Herdplatte, Lavabo... Ist wirklich eine tolle Sache *find* Hier mal ein paar Fotos - und achtet nicht auf das Chaos. Ich hab ja gesagt, es hat gestürmt *lach*

Caravan Caravan Caravan Caravan

Es ist kaum zu glauben, dass der Regen mal ein Ende genommen hat und wir uns motivieren konnten, etwas spatzieren zu gehen. Aber es wurde sogar so warm, dass wir uns spontan nach einigen Metern umentschlossen, umkehrten und das Badezeugs holten und bei uns an den Strand gingen. Ich kann nur sagen: Zum Glück haben wir das gemacht! Denn so habe ich meinen ersten freilebenden Rochen gesehen! Total in Strandnähe beim Schnorcheln haben wir ihn gesehen, dunkel wie die Nacht, sicher ca. 50cm breit und mit Schwanz 1 Meter lang!! Traurigerweise sahen wir am Abend im TV dann, wie an jenem Tag einige Stachelrochen in Australien misshandelt, bzw. ermordet gefunden worden sind. Von sogenannten "Fans" von diesem Steve... *kopfschüttel*

Als kurz danach wieder Regenwolken aufzogen, verzogen wir uns wieder in die 4 Wände. Besser oder?

Regen auf Sardinien Regen auf Sardinien Regen auf Sardinien
Regen auf Sardinien Regen auf Sardinien Regen auf Sardinien

Am Abend wollten wir eigentlich nur kurz eine Pizza bei uns vorne holen. Aber die supernette Bedienung (ironie-modus an) lief uns zuerst mal einfach davon und sagte noch was von "too much time", während der nächste uns dann was von wegen "one hour" auftischte. Pfff... Wir gingen also in der Nähe eine Pizzeria ausprobieren und das war auch echt irre lecker. Ich behaupte ja immer noch, dass die Pizzeria auf dem Campingplatz gar nicht selber backt sondern ihre Pizzen auch dort holt!

Sardegna

Und nun war er da... der letzte Morgen :-/ Bei schönem Wetter haben wir das Auto vollgepackt und sind gegen 9 Uhr morgens losgefahren. Gegen Mittag fuhr die Fähre in Olbia ab; diesmal nach Livorno rauf. Diesmal auch mit viel mehr Menschen als auf dem ausgestorbenen Hinweg. Diesmal auch mit einem weniger guten Parkplatz, so dass wir nicht mehr fast als erste rausfahren konnten sondern zuerst auf Deck locker 3/4h warten mussten und danach nochmal fast so lange unter Deck in der "Tiefgarage". Es wurde also etwa 20.30 bis wir ab der Fähre waren und noch einiges später bis wir aus dem Fährenstau raus waren.

Da das Wetter nicht animierte länger zu bleiben, hatten wir vor durchzufahren und das hat auche problemlos geklappt. Wir hatten auf dem Heimweg noch Angst, dass die Gotthardröhre zu ist, aber zum Glück wurde sie am Weekend jeweils geöffnet *uff* Wär ja echt nicht nötig gewesen noch mitten in der Nacht über den Gotthard kriechen zu müssen....

Gegen 4 Uhr waren wir zuhause, konnten unsere Fellpopos wieder abknutschen und uns in unser warmes, weiches, schönes Bettchen legen...

 

Als erstes möchte ich an dieser Stelle nochmals all den Katzensittern dafür danken, dass sie dafür gesorgt haben, dass unsere Mietzmäuse nicht verhungert sind :-)

Es hat echt gut getan, mal wieder 2 Wochen am Stück weg zu sein um so richtig dem Alltag entfliehen zu können. Mein Auto hat sich auch super gemacht und ich bin echt irre stolz. Jetzt hab ich zwar bereits über 10'000 Kilometer, was für die kurze Zeit doch recht heftig ist, aber naja, das Auto ist ja zum brauchen da. Immerhin hat es alles brav mitgemacht. Die Celica wär vermutlich nicht bis zur Grenze gekommen *lach*

Sardinien ist eine Reise wert, auf jeden Fall. Aber es ist jetzt nicht soooo übermegagigageil wie gerne behauptet wird. Es hat schon seine schönen Seiten - aber das hatte Kreta auch. Sardinien ist vor allem RIESIG! Will man die Insel erkunden, muss man mehrmals hin. Oder länger und mit dem Zelt, so dass man sich flexibel gleich immer mit bewegen kann...

Danke natürlich - wie so oft - auch an Gögi. Dass er mich begleitet, mich ausgehalten und unterhalten hat *grins* KNUTSCH!

 

 

 

 


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