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Berlin - meine Stadt!

Meine Berlin-Themen:


Warum Berlin?

Eine äusserst gute Frage!Berlin
Angefangen hat, das muss ich zugeben, meine Berlin-Liebe nicht direkt mit der Stadt, sondern mit der Liebe in der Stadt *schmunzel* Anno 1994 war ich zu Besuch bei meinem damaligen Freund. Am letzten Abend waren wir auf dem Fernsehturm und ich hockte da so auf dem Geländer (also natürlich innen, ja, darf man eigentlich auch nicht *lol*) und schaute auf die vielen Abertausend Lichter dieser immens grossen Stadt und wusste, auch wenn wir uns jetzt trennen (also mein damaliger Freund und ich), ich werde wiederkommen.

Und so war es dann auch: Bereits ein Jahr später durfte ich anlässlich eines Weihnachtsgeschenkes meiner Eltern die Big Berlin wird...City unsicher machen.

Inzwischen war ich zig-mal dort. Und nach wie vor hat Berlin dermassen viel zu bieten, interessiert mich immer noch und von Langweile keine Spur. Berlin muss man einfach lieben! Es ist nicht nur eine aufregende, nie schlafende Stadt, es ist eine Stadt der Gegensätze. Wo alt steht, steht neu gegenüber. Wo Grossstadt ist, grenzt grün dran. Wo viel Verkehr ist, fliesst auch ein Gewässer.

Berlin wird...

Dieser Satz trifft sehr auf diese Stadt zu. Berlin scheint nie fertig zu sein. Sie verändert sich nonstop und bietet somit bei jedem Besuch nicht nur noch nicht entdecktes, sondern auch inzwischen wieder geändertes.

 


Berlin-Reisedaten

Ja ich war ganz schön oft in Berlin... und hab doch einige Leute da hingebracht, hehe... Wen alles und wann?

 


# 14 4.-8. Oktober 2017

2 Kinder, 1 Hauskauf, 1 Wohnortwechsel, 2 Jobwechsel... es war einfach keine Zeit und Berlin ganz weit weg. Bis das Hibbeln nicht mehr auszuhalten war und mir mein Mann einen Solotrip in meine Stadt ermöglichte

Einfach nur ich. Mich. Freiheit. Berlin. Es war unglaublich schön. Auch in allein. Wobei, so ganz allein war ich nicht, traf ich doch diesmal meinen Ex-Freund Andy auch wieder

[ Reisebericht 2017 lesen ]

 

Berlin



# 13 1.-4. November 2012

Es musste einfach mal wieder sein
Und als hätte ich damals in schwanger schon geahnt, dass es danach ein Weilchen dauern würde, bis mir Berlin wieder ermöglicht wird...

[ Reisebericht Berlin 2012 lesen ]

 


# 12 2.-6. Dezember 2009

Geburtstagsreise nach Berlin , 'türlich mit Schatzi

[ Reisebericht Berlin 2009 lesen ]


# 11 18.-22. Januar 2007

Mein erster vollkommener Solotrip - zwar nicht ganz das erste Mal alleine hin, aber das erste Mal so mit Hotel und Einzelzimmer...

[ Reisebericht Berlin 2007 lesen ]


# 10 27. Juli-1. August 2005

Zum Geburtstag erhielt Gögi von mir den Gutschein für nach Berlin. Ich wollte ihm meine Stadt doch mal zeigen

[ Reisebericht 2005 lesen ]


# 9 Pfingsten 2003

Da lange her, war mal wieder ein Kurztrip nach Berlin fällig - per Flug, mit Dodo und mit Übernachtung im schlimmen Backpackers.


Dodo

# 8 4.-13. Mai 2001

Das erste Mal alleine nach Berlin! Naja ich wusste ja, dass ich da Thomi habe, bei dem ich auch nächtigen durfte und zwar in Königs Wusterhausen (etwas ausserhalb von Berlin).

Das hier ist übrigens nicht Thomi, nö, sondern sein Knuddelersatz *g*


Cheesy

 

# 7 Irgendwann 1999 bei Arschkälte

...aber ich hatte ja Mänu dabei zum warm geben

Oder sonst kuschle ich mit Thomy *g*


Mänu und Cheesy

Thomi und Cheesy

 

# 6 Kurz vor Weihnachten 1997

Mit Zug und Kiwi (nicht der Vogel, nicht die Frucht sondern der Kumpel ) gings mal eben kurz zum Weihnachtsshoppen wieder nach Berlin. Wie die Fotos vielleicht vermuten lassen - es war arschkalt!

(Foto 2: Weihnachtsmarkt aufm Alex)


Kiwi

Berlin


# 5 7.-10. Mai 1997

Die Wette war folgende: Ich rauche nicht bis ich 18 bin, dafür zahlt mir Chrigu (damaliger Ehemann meiner Schwester) den Flug nach Berlin. Tja, das hat er dann netterweise sogar aufgestockt auf Flug und Hotel für mich und meinen Mäuserich Thomas.


Thomas

 

# 4 25.-28. Mai 1996

Audrey hatte es auch wieder gepackt und mit Simon im Schlepptau kämpften wir uns mit unbequemen Zügen nach Berlin durch.

Und wie das ja so ist, ist die Welt einfach klein.
Wen treffen wir also in Berlin am Flughafen?
D.J. Bobo


Audrey Simon Cheesy

D.J. BoBo

 

# 3 5.-15. April 1996

Und schon wieder zog's mich hin und ich nahm brav wieder jemand anderen mit, damit alle Berlin kennenlernen

Diesmal gings, wenn ich mich recht erinnere per Nachtzug , und zwar zusammen mit Täni.

Schlafen durften wir bei einer Kollegin von Thomi in der Nähe der Bornholmer Strasse (ehemaliger Sektorenübergang). Und diese Brücke hier gehört dahin. Der kleine Mensch bin übrigens ich

(Foto 4: Thomi und ich auf der Pfaueninsel bei den bösen bösen Pfauen!)


Tanja
 Bornholmer Strasse

Tanja und Cheesy

Pfaueninsel

 

# 2 7.-15. Juli 1995

Auf Weihnachten erhielt ich von meinen Eltern den Reisegutschein für Berlin. Ich hab nur noch Rotz und Wasser geheult vor lauter Freude Also gingen wir mit dem schnellen ICE los - wir = meine Eltern und Audrey.

Es waren megaschöne Ferien und wir haben echt halb Berlin abgeklappert und das bei der Hitze!

Geschlafen haben wir im Hotel Tiergarten was auch ganz edel war. Wenn's jemand sponsert geht das ja easy *fg*

 

Audrey

# 1 Juli 1994

Das war um meine erste grosse Liebe Andy da zu besuchen und nicht wegen Berlin selber. Darum existieren auch keine Fotos.

Übrigens habe ich mir die Reise per Bus angetan - DIE Horrorfahrt schlechthin!


Berlin

 


Berlin 2005

27. Juli - 1. August 2005

Und zum 10. Mal ging's nach Berlin, dieses Mal als Geburtstagsgeschenk an meinen Freund. Ich hoffe, Ihr habt am Reisebericht und den Fotos soviel Spass wie wir hatten - und dafür weniger wunde Füsse *lol*

Übrigens: Wie immer gilt, dass Ihr einfach auf das Foto klicken könnt um es in gross zu sehen...

 

Mittwoch, 27. Juli 2005

Wer hatte die Idee, zu so einer unchristlichen Zeit einen Flieger zu buchen? Der 5.33-Zug war etwas gar früh Aber was tut man nicht alles für eine Stadt wie Berlin...

Berlin

Air Berlin brachte uns sicher ans Ziel - und wir uns ohne allzu grosse Umwege auch zum „Zuhause“ für die nächsten paar Tage. „Unser“ Hostel Meininger (in Berlin gibt es 3 Stück) war wohl das kleinste und das war okay für uns. So entgeht man nämlich auch dem Trouble, den eine grössere Location mit sich bringt. Da die Zimmer noch nicht bezugsbereit waren, gings auch schon los auf Citytournee. Die obligatorischen Bauwerke waren dran, für Gögi als Berlin-Neuling sowieso, aber auch für mich als, na ja, ich sag jetzt mal nicht Berlin-Kennerin, das wäre geblufft. Aber es war doch mein 10ter Besuch in dieser einmaligen Stadt.

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Über Kudamm, Skulpur und Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ging es weiter zum Bahnhof Zoo von wo aus der Bus der 100er Linie eine schöne Rundfahrt bietet: Vorbei an der „Schwangeren Auster“, dem Lustgarten, dem Dom u.v.m. zum Alexanderplatz. Und weil’s so schön war das gleiche noch mal, na ja fast, denn der 200er fährt retour zum Potsdamer Platz. Und den muss man ja nun wirklich gesehen haben seit er nicht mehr aus Mauer und Einöde besteht!

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Berlin

Von den vielen neuen Eindrücken erschöpft (und natürlich nicht vom frühen aufstehen, grins), gingen wir erstmal zurück ins Hostel eine Mütze Schlaf zu uns nehmen. Aber gegen halb 6 mussten wir auch schon wieder los, schliesslich warteten „Blackmore’s Night“ auf uns. Zugegeben, sie warteten nicht auf uns und eher wir auf sie, aber egal. Die Spandauer Zitadelle bietet auf jeden Fall eine geniale Kulisse für Openairs, und vor allem für Bands der etwas „antikeren“ Art. Richie war zwar mies gelaunt wie immer, aber Cindy holte die Stimmung mit ihrem Sonnenschein-Lachen wieder aus dem Keller raus. Die Frau hat einfach eine geniale Stimme! Nach dem Konzert noch richtig in Partylaune, gingen wir mit der U-Bahn noch tiefer nach Spandau rein, sprich in die Altstadt. Es war leider schon dunkel und Spandau wäre bei Tageslicht (und offenen Läden) sicher auch einen Besuch wert gewesen, aber so haben wir dafür einen leckeren Türken ausprobiert. Ähm, also natürlich nicht den Türken, nur sein Foodangebot :-)

 

Donnerstag, 28. Juli 2005

Nach dem Frühstück gingen wir als erstes Mal weiterschlafen. Was für eine faule Meute, grins. Nach Mittag rafften wir uns dann doch noch auf, es gab schliesslich viel zu entdecken! Wir gingen zur Friedrichsstrasse, weiter zum Brandenburger Tor, Reichstag und das ganze neue Regierungsviertel...

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Und lachten ein wenig über die Schweizer Botschaft, die nun wirklich nicht ins Bild passt...

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Zwischenhalt im Starbucks...gestärkt weiter...von weitem die grosse Baustelle des Lehrter Stadtbahnhofes besichtigend. Das wird ja der neue Hauptbahnhof sozusagen.

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Dann weiter dem Reichstagsufer entlang, was ich vorher auch noch nie war aber was ganz schön ist.

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Ja eigentlich waren wir ja auf der Suche nach der „Sandsation“ die wir in dem Ecken da vermuteten – aber nicht fanden.

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Wir landeten dann wieder in der Friedrichsstrasse und gingen zu den Hakeschen Höfen weiter. Megaschön! Und der Ampelmännchen-Store musste natürlich auch wieder sein...

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Weiter gings zum Berliner Dom, den ich ehrlich gesagt zum ersten Mal bewusst von dieser anderen Seite sah.

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Anschliessend gings quer rüber via Fernsehturm, Rotes Rathaus ins Nikolaiviertel zur Stärkung.

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Schliesslich wartete „Haie 3D“ auf uns im 3D-Kino am Potsdamer Platz. Also schnell rüber zum Lustgarten (1 Fotos), einen letzten Blick zurück auf den hässlichen, verrotenden Palast der Republik, der mit dem Wort Palast nu' wirklich nichts mehr zu tun hat (Bild 2). Übrigens, die grossen roten E's stehen für EINSTEIN, denn auch Berlin feiert und würdigt ihn zur Zeit...

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Wie gesagt, Haie 3D warteten auf uns, bzw. reichte es zuvor noch für ein paar schöne Eindunkelungsfotos vom Potsdamer Platz.

Die 3D-Spezial-Brillen waren völlig unbequem und hielten bei mir nicht recht (hab ich so eine komische Schädelform?) und auch sonst war es soso lala...hatte es besser in Erinnerung und mehr erwartet.

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Auf dem Rückweg kamen wir mehr per Zufall denn geplant beim neuen Denkmal der ermordeten Juden vorbei und hingen da ein wenig unseren Gedanken nach. Zuhause kaum im Bett war ich auch schon weg...

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Freitag, 29. Juli 2005

Nicht dass wir von Berlin schon genug gehabt hätten, aber Potsdam hat ja auch einiges zu bieten und davon kenne ich noch nicht viel. Also zog es uns raus ins Grüne.

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Zuerst ein wenig durch Potsdam selber, vorbei an denen ihrem Brandenburger Tor...

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...und dann zum Schloss Sanssouci was definitiv eine Reise wert ist!

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Auch waren die Blumen am blühen als ob schönster Frühling wäre! Wir haben uns wundfotografiert :-) Viele Einzelbilder sind auch unter den Blumenfotos zu finden...

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Der Schlossgarten ist dermassen riesig, dass man sich die Füsse wundlaufen kann – was wir im Endeffekt auch taten.

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Aber ich will nicht klagen, es hat sich gelohnt und war wunderschön!

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Hier motze ich gerade, dass das wohl kein würdiger Hintergrund sei um sowas wie mich abzulichten. Ein poppeliger Strauch, pff...Nun gut, ob die zwei Bäume links und rechts ein würdiger Ersatz waren bleibt zu diskutieren.

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Links und rechts einen knackigen Mann wär mir ja lieber gewesen Aber Gögi ist halt ein Spielverderber *hihi*

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Vor dem Nachhausegehen gönnten wir uns noch einen Tzatziki-Snack *jammjamm* und dabei gab's noch diese Fotos hier:

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Auf dem Heimweg liefen wir noch bei "meinem" Anhalter Bahnhof vorbei, der neu restauriert wurde. Aber auch nur von vorne :-) Ist schon eine traurige Sache wenn man denkt wie gross und mächtig dieser Bahnhof einst war...

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Am Abend wollten wir eigentlich noch auf den Fernsehturm, aber das Wetter sah nicht so optimal aus, da liessen wir das bleiben.

 

Samstag, 30. Juli 2005

Und schon wieder auf die Füsse hopphopp *uff* Vorbei am Potsdamer Platz...

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...und diesmal bei Tageslicht zum Denkmal.

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Böse Menschen wie wir sind, sind wir nicht tränenüberströmt durch das Denkmal gelaufen sondern haben rumfotografiert und ein wenig rumgewitzelt. Da durften wir uns dann von einem knurrig vorbeilaufenden Passanten anhören: DAS HIER IS' N' DENKMAL!!!

Wären wir ja sonst nie draufgekommen...und jetzt wo er das klargestellt hat, wiederauferstehen sicher auch alle Juden wieder, haha...

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Mehr per Zufall als Planung liefen wir dann an ein grosses Ereignis, die New Beetle und Käfer-Parade mit dem Versuch, den Weltrekord zu knacken. Leider gelang es nicht, aber ein Eintrag im Guiness Buch war ihnen sicher und Spass hatten sie bestimmt auch alle - inkl. wir :-) Aber lasst einfach die Bilder sprechen...

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Und sogar die Schweiz war vertreten! Wenn wir auch nur einen einzigen, dafür ziemlich weit vorne sahen!

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Da es noch ein Weilchen dauern würde, bis die Autos alle losfahren, zogen wir noch weiter...einfach dem Wasser entlang. Ja es war viiiieeel laufen und viel schwitzen *grins*

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Wer suchet der findet? Wohl eher "wer nicht mehr sucht der wird fündig", denn jetzt fanden wir unsere SANDSATION. Wir waren nicht so ganz die einzigen Leute dort, aber wohl mehr wegem dem Lehrter Bahnhof, was wir damals noch nicht verstanden. Am Tag danach konnten wir dann lesen, dass an jenem Tag die grosse Kippaktion war und sowas zum ersten Mal in der Geschichte und blabla...jaja, und wir haben ein Foto davon *grins* Zuerst schauten wir also mal kurz von aussen in die Sandhügel rein...

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...und mussten dann sagen, das MUSS man genauer angeschaut haben! Und es hat sich definitiv gelohnt, es war mega genial! Und nein, hier sind keine echten Autos drunter *lol*

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Diese Sandskulpturen standen da schon über 4 Wochen rum und waren kaum beschädigt, trotz Wind und Wetter und Regen usw. Keine Ahnung wie die das machen...

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Drachenabenteuer - hier auch noch der Originalbeschrieb der da stand.

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Ich weiss nicht ob es so geplant war, aber es sieht ja nach dem Hügel des Bösen aus. Oder was sonst macht der Teufel und George W. Bush am selben Ort?

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Seht Ihr den kleinen Prinz?

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Der Nissan ist ja sowieso schon geil, aber mit dieser Skulptur und den Dimensionen, das sah einfach gewaltig aus!

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Mahathma Gandhi mit seinen Äffchen "nichts sagen, nichts hören, nichts sehen"...

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Ihr kennt das doch sicher noch von früheren Zeiten, die Angst vor dem Monster, welches sich unter dem Bett verkrochen hat? So schaut das aus! Sehr schön dargestellt!

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Genug "gesändelet", wir taten uns die Warteschlange vor dem Reichstag an.

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Wie war das, eine Stunde warten wir sicher nicht? Ah ja...

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Hier sieht man jetzt mal die Betonklötze, welche das Denkmal darstellen von oben...

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Die Herbies waren dann leider schon am Wegfahren als wir wieder unten waren und viel mehr als die Abgase zu riechen hatten wir nicht mehr von ihnen. Da wir langsam aber eh groggy waren, entschieden wir uns für den Rückweg. D.h. zuerst noch mal bei Starbucks vorbei eine Erfrischung kaufen und vor dem Brandenburger Tor schlürfen...

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...um dann mit Tsatziki, Brot, Aubergingenmousse, Oliven usw. bewaffnet ein schönes Plätzchen zu suchen. Als ich Gögi dann auch endlich mal von seinen Enten losreissen konnte, ging's dann heim :-) Und den geplanten Tripp zum Fernsehturm haben wir dann schlichtweg verschlafen...

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Sonntag, 31. Juli 2005

Ursprünglich hatte ich ja die mutige Idee, um den Müggelsee zu spatzieren, da das doch ganz verlockend klang. Aber ich musste mich wirklich geschlagen geben. Ich Sesselhocker bin es mir nicht gewöhnt soviele Tage am Stück fast nonstop auf den Beinen zu sein. Also entschlossen wir, es ein wenig ruhiger zu nehmen, packten das Badezeugs ein und gingen los. Ein kurzer Abstecher bei "meiner" Oberbaumbrücke, die es mir einfach angetan hat:

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Und dann eben zum Müggelsee raus. Der sah allerdings nicht wirklich einladend aus und ein ziemlich kühler Wind überzeugte mich dann, nicht ins Wasser zu gehen. Gögi wollte ja eigentlich auch nicht schwimmen gehen, opferte sich aber für ein schönes Bild für meine 17-er-Sammlung. Merci!! *knuddel*

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Am Abend gingen wir dann ins "Theater des Westens" die drei Musketiere schauen. Die Tickets waren schweineteuer und umso enttäuschter waren wir (oder ich zumindest), dass es nur für Plätze ganz links aussen reichte. Man sah zwar alles und hörte es auch gut, aber man sass halt nicht so richtig drin im Raum, der wirklich wunderschön war. Naja, es hat aber trotzdem Spass gemacht und die Aufführung war auch kuul!


(Bild von www.stageholding.de geklaut)

Da wir noch voller Tatendrang waren, holten wir den versäumten Besuch auf dem Fernsehturm nach. Es ist einfach immer wieder beeindruckend diese Stadt nachts von oben zu sehen, wenn sie in ihren Lichtern versinkt...

 

Montag, 1. August 2005

Und schon brach der letzte Tag an. Wir packten unseren Kram, stellten ihn am Bahnhof Zoo ein und nutzten die verbleibende Zeit bis unser Flieger ging für einen kleinen Bummel auf dem Ku'damm und einem Besuch im Zoo. Es ist schon recht strub, wenn sich Tiere mitten im grössten Rummel einer Stadt befinden (müssen). So ganz überzeugt hat mich dieser Zoo nicht. Viele Gehege sind alt, viel zu klein (ja klar, der Platz inmitten der City ist ja begrenzt) und last but not least lagen überall gefütterte weisse Mäuse und Ratten rum. Super :-(

Hier dennoch ein paar Fotos - wobei ich wirklich finde, dass man eher Tierparks wie z.B. den in Arth-Goldau unterstützen sollte, die sich irgendwie mehr Gedanken zur Tierhaltung machen...

Wir kamen hier gerade zur Robbenfütterung...

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Nana, was macht der braune Kerl da mit der weissen Schönheit?

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Die weissen Wölfe sahen wirklich voll edel aus! Und standen auch schön Pose :-)

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So ein bisschen versaut sind auch die Bären...*grins*

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...auch wenn das hier eigentlich erst die Säue sind...

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An den vielen Vogelkäfigen musste ich dann eben ziemlich schnell vorbei...zuviel rumliegende Nahrung die ich als Haustiere hatte....

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Das Nashorn war so kuul, hehe...Zuerst mal ein bisschen Gras fooden und dann in Pose stellen, Arsch in Richtung Besuch und loskacken :-)

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Und dieses Foto hier hab ich extra Hansruedi gewidmet :-) *insider* Berlin

Schon hiess es wiederum Abschied nehmen und losdüsen zum Flughafen Tegel und ab nach Hause. Es waren wunderwunderschöne Tage in Berlin, Gögi, Du bist der beste Reisepartner, den man sich wünschen kann. Ich hoffe, dass wir noch ganz viele Flecken Erde zusammen erkundigen


Berlin 2007 - mal alleine in Berlin...

18.-22. Januar 2007

Nun. wie komme ich dazu, ganz allein zu verreisen und das erst noch in einer Jahreszeit wie Januar? Die Geschichte ist schnell erzählt: Ich habe eine neuen Job per 1.2. und vorher noch ein paar Tage unbezahlte Ferien. Da mein Freund jedoch nicht soviel freinehmen konnte oder wollte, überlegte ich, was mir denn alleine Spass machen würde. Und da fiel mir eigentlich nur Berlin ein.

Gesagt. Getan. Gebucht.

Und so war ich für 5 Tage, 4 Nächte Teil des Big City Life und möchte Euch hier von meinen Erlebnissen auf den nasskaltwindigen Strassen Berlins erzählen...

 

18.1.07

Gähn, warum muss man für Ferien immer so früh aufstehen? Aber ich hatte ja liebe Begleitung im Bus und Zug, zumindest bis Wiedikon. Danach fing mein Solotrip an...

Zürich Flughafen ist die Hölle!

Ich weiss nicht, wann sich das gewandelt hat, aber ich finde den Zürcher Airport nicht mehr ein Vorzeigebeispiel wie früher. Denn die massiv lange Schlange in Gate E, die auch rechtzeitig eingetroffene Fluggäste in Verspätung bringt, ist ein Greuel. Ich war sowas von froh, als ich doch noch rechtzeitig – und ohne Aufruf meines Namens - im Flieger sass.
Dass uns einige Windböen etwas rumschaukeln werden, war ja noch eine gewohnte Aussage. Aber als der Kapitän meinte „let see what happens“, das war dann doch etwas arg. Apropos, warum muss ich vor dem lautesten Schwätzer im ganzen Flieger hocken?

Nasses Berlin

Der Wetterbericht, den ich zuhause gesehen hatte, log leider nicht. Es regnete beim ankommen und sollte nur noch schlimmer werden. Aber zuerst wurde ich vor allem innerhalb der Kleidern nass, denn ich schwitzte mir n' Ast ab mit meinem viel zu schweren Gepäck. Ich erinnere mich jetzt, warum es sonst so schön ist, Gögi dabei zu haben... ich stopf ihm immer die schweren Sachen in sein Gepäck :-)

Als ob das nicht schon gereicht hätte, wollte Berlin mich scheinbar schikanieren. Mein Hotel würde eigentlich ganz gut in der Nähe von zwei verschiedenen U-Bahn-Stationen liegen. Aber genau in dem Ecken muss natürlich heftigst umgebaut werden. Nur hat mir das keiner gesagt und ich hab mit dem Tonnending von Hotel Delta BerlinRucksack einige Sonderrunden gedreht * schmoll * Das einzig gute daran: Zwei Berlinerinnen haben mir gezeigt, dass auch Berlinerinnen sehr aufmerksam und zuvorkommend sein können. Immerhin.

Hotel Delta, Pohlstrasse

Beim U-Bahnhof Kurfürstenstrasse gleich um die Ecke liegt die Pohlstrasse und da steht das 3-Sterne-Hotel Delta. Das Foto hier ist von deren Website, ich hatte es weniger gelb und freundlich (von aussen) in Erinnerung. Ansonsten aber sehr netter Empfang, kleines aber feines Zimmer, Bad, TV und WLAN (kostenpflichtig). Ich legte mich hin und war im Nu in komischen Träumereien. Während es draussen regnete und regnete, versuchte mein Kopf von den letzten Tagen Arbeit und den sonstigen Sachen Abstand zu nehmen... war echt strub. Ich entschied mich dann also doch, draussen nass zu werden als innerlich mich selber weiter zu verwirren. Also ging ich, raus in die grosse weite Welt...

Einmal Mitte und zurück

Ich wollte eigentlich zum Zoo hoch spazieren, aber da nebst Regen auch noch Wind dazu kam, wäre mein Schirm höchstens in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Also doch U-Bahn. Am Ku'damm spazierte ich ein wenig rum und kassierte die ersten Regentropfen. Im Europa Center musste ich leider der „Aktion Tier“ absagen – ausnahmsweise war ich auf der Seite derjenigen, die sagen müssen, 'sorry, bin Ausländerin'.

Der 100er Bus wäre ja immer noch sehr praktisch zum Sightseeing, aber beim Regen ist doch die ganze Scheibe so angelaufen * hmpf * Am Alex ging ich in den Kaufhof shoppen und verliebte mich in eine Ampelmännchen-Tasche, die aber eigentlich zu teuer ist... der ich dann aber bei einem weiteren Besuch doch nicht widerstehen konnte * grins *

Unter den Linden war ich dann in den typischen Berlin-Souvenir-Läden und hab mir einen neuen Schlüsselanhänger und eine nette Berliner-Mütze (siehe obiges Foto) gekauft. Auch sehr praktisch bei dem Höllenwind. Rund um unter den Linden / Brandenburger Tor ist ja auch eine Baustelle. Eine neue U-Bahn-Station wird aus dem Boden gestampft.

Brandenburger Tor Brandenburger Tor Potsdamer Platz

Von den ganzen anschliessenden Hin- und Herfahrten möchte ich nicht näher berichten. Kurz gesagt: Immer wenn ich wo aussteigen und was machen wollte, kamen stürmische Grüsse mit einer derartigen Feuchtigkeit, dass ich lieber wieder zurück in die Bahn bin. Elend. Naja, ich musste ja die Zeit bis 18.10 Uhr überbrücken, da ich dann am Hausvogteiplatz mit zwei Mädels aus dem MietzMietz-Forum zum Essen verabredet war.

Während ich darauf wartete, dass die Zeit voranschritt, tat der Sturm dasselbe. Ich kriegte auch das erste Mal mit, dass es sich ernsthaft um einen Orkan handelt. Das war dann auch der Grund, warum das Abendessen verschoben wurde und jetzt im Nachhinein bin ich auch sehr froh, einfach im warmen und trockenen im Hotel zu sitzen. Und in Sicherheit! Und gestärkt mit Leckereien ausm Kaufhof * hihi * So machte ich es mir gemütlich, guckte fern, übte mich im WLAN, mailte, ass und liess es mir eigentlich ganz gut gehen.

Tzatziki Tzatziki

 

19.1.07

Der Nase nach…

Potsdamer ArkadenIch schlief erst mal fett aus, schliesslich sind Ferien ja auch dazu da. Als mich mein Hunger dann doch raus trieb, ging ich zum Potsdamer Platz wo ich mich in den dortigen Arkaden lecker mit Quiche verköstigte.

So gestärkt machte ich mich auf die Suche nach dem V.I.B.-Haus (aus der Serie "Verliebt in Berlin", welches übrigens nicht, wie das in der Serie gerne gezeigt wird, am Potsdamer Platz steht, sondern in einer hässlichen Hinterstrasse (Charlottenstrasse) der Kochstrasse (da wo der Checkpoint Charlie ist). Die farbigen, für das Haus so typischen Rollläden waren aber an einem Regentag wie diesem nicht unten, so dass das Haus generell sehr anders wirkte. Dennoch witzig es live zu sehen.

Verliebt in Berlin Haus Verliebt in Berlin Haus Verliebt in Berlin Haus Verliebt in Berlin Haus

Lafayette Berlin

Nachdem ich es die letzten Male nicht gefunden hatte, war die Galerie Lafayette jetzt doch noch fällig. Schön anzusehen, weniger schön um einzukaufen. Zumindest für mich.

Erinnerte mich generell ein wenig an Globus. Vor allem die 'Futterecke' im Untergeschoss ist lecker - aber eben auch kaum zahlbar.

 

Da der Regen ausnahmsweise eine kurze Pause machte, liess ich meinen Beinen freien Lauf und ging Bebelplatzeinfach der Nase und der Lust nach. Das führte mich dann u.a. zum Bebelplatz (Humbold Uni) und zur HedwigkathedraleHedwigskathedrale, deren offene Tür mir Mut machte, sie von innen anzusehen. Schön, echt schön! Aber auch schräg, weil sich da nicht mancher Tourist hineinverirrt und nebst mir lediglich 2 Leute drin waren; 1 davon am beten und der andere Bestandteil des festen Mobiliars der Kathedrale * grins *

Der Bebelplatz ist übrigens aus folgendem Grund berühmt:
(Quelle www.berlin-tourist-information.de)

Am 10.5.1933 war die Anlage Schauplatz der "Bücherverbrennung" der Nationalsozialisten, bei der die Werke von Heinrich und Thomas Mann, Erich Kästner, Stefan Zweig, Heinrich Heine, Karl Marx, Alfred Kerr, Kurt Tucholsky und zahllosen weiteren Schriftstellern in die Flammen geworfen wurden. An dieses Ereignis erinnert seit 1995 das Denkmal von Micha Ullmann, eine in den Boden eingelassene Bibliothek mit leeren Regalen, die durch eine Kunststoffscheibe von oben betrachtet werden kann.

Bebelplatz Bebelplatz Humbold Universität

Weiter gings Richtung Berliner Dom wo ich mir nun auch noch live das Skelett des Palastes der Republik anschauen konnte. Am Abend sollte mir Andy dann auch erklären, warum das Teil nicht einfach so einfach weggemacht werden kann. Nämlich weil es mit dem Dom in einem Insel-Gleichgewicht stünde und der Dom Schaden nehmen würde!

Palast der Republik Berliner Dom Berliner Dom
Palast der Republik Palast der Republik Palast der Republik

Nun nach rechts einbiegen und, natürlich wie immer ein Muss, „meiner“ Jungfernbrücke kurz salü sagen gehen. Also ersteres Foto ist natürlich nur der Blick von rechts, die letzteren beiden erst die letzte Zugbrücke Berlins.

Schlossbrücke Jungfernbrücke Jungfernbrücke

Dann war ich beim Alex, wo ich mir eben die coole Tasche gönnte und fuhr anschliessend auf Umwegen nach Hause um mich frisch und fit zu machen für mein Date mit Andy (für diejenigen die es nicht wissen: Andy war meine erste grosse Liebe anno 1993/1994, und ja, er ist aus Berlin und ja, ich war damals auch in der Schweiz und ja, es war eine Distanzbeziehung – noch Fragen? * grins *).

Andy-Abend

Kurz nach halb 6 traf ich Andy am Alex und wir hatten einen echt schönen Abend! Andy war zuerst etwas frustriert ab der Tatsache, dass ich all die Dinge schon kannte, die er mir als Geheimtipp verkaufen wollte (Brandenburger Tor bei Nacht, die neue Gedenkstätte usw.). Also waren wir bei der Museumsinsel etwas spazieren (oder uns rumwinden lassen muss ich wohl eher sagen), ich zeigte ihm die Hedwigkathedrale (von aussen), da er mir nicht glauben wollte, dass da wirklich eine steht * grins* und quatschten. Anschliessend fuhren wir lecker mexikanisch essen, bzw. lecker trinken. Bevor wir aber weitertrinken konnten, mussten wir sein Auto zurückbringen. Frau hätte ja sonst keine Freude, wenn das Auto irgendwie mitten in der City stehengelassen wird, wenn sie es am nächsten Morgen brauchen * fg *

Retour am Alex gingen wir auf den Fernsehturm; einfach immer wieder schön, die nächtlich glitzernde Stadt von oben anzugucken!

Da Andy am verdursten war * grins * liefen wir los in die Oranienburger Strasse und gingen lecker Cocktail schlürfen und über alte, aktuelle und neue Zeiten quatschen. Ich war echt (absolut positiv) erstaunt, wie viel wir uns zu sagen hatten! Super! Aber auch der schönste Abend hat ein Ende und so liefen wir noch ein wenig rum um dann am S-Bahnhof Friedrichsstrasse eine S-Bahn zu erwischen, die uns nach Hause fährt. Also natürlich jeder in sein eigenes Zuhause, Andy allerdings auf Umwegen, da er so flott war, mich noch ein Stück zu begleiten. Irgendwann nach 3 Uhr war ich im Hotel. Müde aber zufrieden mit dem Tag (und der Nacht * lol *).

 

20.1.07

Mietzmietz-Mädels

Erstmal natürlich laaange schlafen. Und schlafen tut man hier wirklich nicht schlecht. Dann ass ich die Reste 3D-Brillevom Tzatziki und musste auch bald schon los. Treffpunkt Potsdamer Platz mit den Mädels aus dem Mietzmietz-Forum.

Jana, Katharina und ich gingen ins 3D-Kino „Galapagos“ gucken. Hach ja, wir sollten auch ein 3D-Kino haben, das ist halt schon was feines. Und nein, das hier ist kein Alien aus einem der Filme und wirkt deshalb so real, das ist nur meine Wenigkeit mit der unbequemen 3D-Brille :-)

Nach dem Film liefen wir zur neuen Nationalgalerie, wo wir auf Anett trafen. Da hat diese übrigens den Spruch des Tages (des Urlaubs?) hingelegt. Sie hatte ja zuvor noch gross frecht gemeint, dass doch Schweizer alle langsam sind und als ich ankam und was sagte, meinte sie als erstes, ich solle doch bitte langsamer reden *hihi* Aber das beste kam danach: Fragt sie mich doch voller ernst, ob ich nicht auch Hochdeutsch reden könne! Neue NationalgalerieUnd das WAR schon mein Hochdeutsch, das ich da zum Besten gab! Ja, der war echt fies! ;-)

Foto-Quelle: www.neue-nationalgalerie.de

Nun taten wir uns eben etwas Kultur an. In der ganzen Ausstellung Neue Nationalgaleriefanden wir doch tatsächlich EIN Kunstwerk, das uns gefiel. Und eines, das uns beschäftigte. Wie hiess das gleich noch mal? Frau, Schatten und Ko-Mmender? Nur, wer oder was ist ein Ko-Mmender? Tja... Katharina löste das Rätsel auf: Ein Kommender :-) D.h.so ein halber Mensch der ins Bild latscht * grins * Das da drüben ist übrigens Jana am Kunst bestaunen - oder belächeln, je nachdem ;-)

Kunst macht hungrig, endlich war der Thai dran. Und der war wirklich echt lecker!! Also natürlich das Essen vom Thai, nicht der Thai selber * lach * Und für uns Schweizer ist es einfach immer wieder schön, wie preiswert man so exotisch essen kann. Hier links ist Katharina am Essen aussuchen und ich im Hintergrund. Und auf dem rechten Foto sieht man die ganze Truppe (v.l.n.r.): Cheesy, Katharina, Anett und Jana.

Mietzmietz Treffen Mietzmietz Treffen

Anschliessend wären die Mädels fast noch zu einer Comedy am Kudamm zu überreden gewesen, aber es war ihnen leider zu teuer. Schade, wäre gerne hingegangen, aber versteh das natürlich. Wenn man für unter EUR 20.- lecker Thai essen kann, sind Karten à EUR 40.- echt viel. Also gingen wir noch was trinken und quatschen und gegen 22 Uhr war ich im Hotel, telefonierte mit Gögi und versuchte warm zu werden (die Kälte in der Beiz war echt hartnäckig).
Da ich noch schön Zeit hatte, gab's noch ein paar Innen-Schnappschüsse des Hotels und von mir Aussen-Schnappschüsse *lach* Das wirklich coole an dem Hotel ist ja, dass es total zentral liegt (zwischen Kudamm und Potsdamer Platz), aber dennoch in einer echt ruhigen Seitenstrasse. Ich muss sagen, es war um einiges ruhiger als hier zuhause! Tragisch...

Cheesy Hotel Delta Hotel Delta

 

21.1.07

Ein langer Tag fängt an…

Das erste Mal habe ich es vor 11 aus dem Hotel geschafft. Es schien aber auch die Sonne! Gut, 2-3 Strahlen versuchten durch die Nebeldecke zu drücken, aber immerhin, grins. Ich ging also zum Tiergarten an den Trödelmarkt um meiner Sammlung an Postkarten etwas Nahrung zu besorgen. War aber nicht so der Hit, da die meisten es nicht für nötig finden, ihre hunderttausend alten Postkarten nach irgendeinem System zu sortieren und ich mir nicht mühsamst diejenigen aus Berlin raussuchen wollte. Mit einem Schatz von 12 neuen (alten) Karten trödelte ich also weiter und erkannte ein Kunstwerk wieder, dass ich am Tag zuvor in der Nationalgalerie angeschaut hatte. Witzig.

Weiter gings zum Hauptbahnhof, Ziel Frühstück. Scheinbar genau rechtzeitig, denn so wie ich von Andy abends hörte, war er am Nachmittag des Windes wegen wieder geschlossen. Jaja, der teure neue Bahnhof macht sich schon ein wenig zum Gespött. Da ist er erst so kurz mit viel Pomp eröffnet worden, schon fällt ihm beim Orkan ein Stahlträger herunter und wird vorübergehend nun immer ab Windstärke 8 wieder geschlossen! Nun wie gesagt, ich war rechtzeitig da, shoppte, machte nett Fotos (schön ist er ja) und frühstückte.

Berlin Hauptbahnhof Berlin Hauptbahnhof Berlin Hauptbahnhof
Berlin Hauptbahnhof Berlin Hauptbahnhof Berlin Hauptbahnhof

Voller Motivation für einen Spaziergang empfing mich draussen Wind und Regen. Na super… Also ein paar Fotos in jede Richtung und schnell wieder rein!

Regierungsviertel Berlin Regierungsviertel Berlin Regierungsviertel Berlin

So schaut der neue Bahnhof nun übrigens aus, zumindest ein Teil davon, denn er geht ja rechts auch noch weiter (Foto ist zusammengesetzt, darum die Farbunterschiede). Als wir 2005 in Berlin waren, haben wir ja miterlebt, wie einige Teile anmontiert wurden. Wer mag kann das nachlesen: Reisebericht 2005.

Ehemals Lehrter Stadtbahnhof

Ich ging weiter zum Alex, bzw. wollte ich bei den Hakeschen Höfen noch raus. Aber es windete wieder orkanmässig, so dass ich nur das gewünschte Foto des für mich sehr schönen Bahnhofes und der Hakeschen Höfe von weitem machte und mich dann schnell wieder unters schützende Dach mümmelte.

S-Bahnhof Hakescher Markt Hakesche Höfe
S-Bahnhof Hakescher Markt

Weiterfahrt zum Alex und runterspazieren in Richtung Sea Life, wohin ich der Nässe wegen hin wollte. Also eigentlich wegen der Nässe draussen, nicht der Aquariumnässe wegen, lol.

Fernsehturm Marienkirche
Alexanderplatz Nikolaikirche

Ab in die Tiefsee

Obwohl das Sea Life total neu ist, ist es für die Tiere leider nicht gerade eine Augenweide. Viel zu kleine Becken mit viel zu wenig schlauem Inhalt, traurig.

Sea Life Sea Life Berlin Sea Life Berlin
Sea Life Berlin Sea Life Berlin
Sea Life Berlin Sea Life Berlin Sea Life Berlin
Sea Life Berlin Sea Life Berlin
Sea Life Berlin

Gegenüber des Sea Life’s befindet sich ein ebenso neues Hotel, in dessen Innenhalle ein riesiges Aquarium über den Köpfen der Besucher schwebt. Wer ein Ticket vom Sea Life hat, kann nun mit einem Lift direkt durch dieses Aquarium fahren und sich von Fischen umkreisen lassen. Das hat schon was.

Sea Life Berlin Sea Life Berlin Sea Life Berlin
Sea Life Berlin Sea Life Berlin

Auftauchen

Der Regen hatte in der Zwischenzeit leider noch nicht nachgelassen und auch eine Kaffeetasse und ein paar geschriebene Postkarten später, sah es immer noch grau in grau aus. Also ab ins nächste Museum und zwar das DDR-Museum gleich um die Ecke. Klein und eigentlich auch ganz nett, nur war ich leider nicht die einzige, die diese Idee hatte und somit war es viel zu voll gestopft. Aber rein von den Informationen her und von der Art, dass man vieles berühren, anhören und anschauen konnte, war es nicht schlecht.

DDR-Museum DDR-Museum DDR-Museum DDR-Museum

Etwas später kam ich also wieder raus und ja, genau, es regnete immer noch. Wohin? Gut, mal bisschen den Berliner Dom finanziell unterstützen und ein wenig durch dessen Gänge wandeln.

Abriss Palast der Republik Abriss Palast der Republik
Berliner Dom

Wer übrigens genau wie ich das Gefühl hat, dem Dom fehle obenauf doch etwas, dem "lese" ich jetzt mal den Handzettel vor, den ich im Dom gefunden hatte:

Kreuz zeigen!

Anlässlich der zunehmenden Unwetterhäufigkeit mit Sturm und starkem Regen wurden im August 2006 alle Dachaufbauten sowie die Kuppel des Berliner Doms einer Inspektion unterzogen. Dabei wurden gravierende Rostschäden an der vergoldeten Laternenbekrönung als auch am daran befestigten Kreuz festgestellt. [....] Die Abnahme der Laternenbekrönung noch vor dem Wintereinbruch war daher dringend geboten. Die insgesamt 15m hohe und 11t schwere Laternenbekrönung wurde am 6. Dezember 2006 mit einem Autokran abgenommen und an der Nordwesteecke des Domes abgestellt.
Mit der Erstellung und Wiedermontage einer dauerhaften Konstruktion kann führestens im Herbst 200 gerechnet werden. Die Gesamtmassnahme wird ersten Schätzungen zufolge auf mindestens 700'000 Eure brutto veranschlagt [....].

Berliner Dom Berliner Dom
Berliner Dom
Berliner Dom
Berliner Dom Berliner Dom Berliner Dom
Berliner Dom Berliner Dom

So ging der Nachmittag um und bald war es Zeit, weiterzureisen. Ich war nämlich eingeladen, Anetts zuhause auf der Halbinsel Stralau zu besichtigen und Freund und Kater Bruno kennenzulernen.

Zu Gast bei Freunden ;-)

kater brunoLeider war es nicht nur dunkel, es war auch windig wie nix, daher hab ich nicht so arg viel von Stralau gesehen, wie ich gerne hätte. Naja, muss ich mal im Sommer hin, oder? Dafür war das sonstige Treffen echt nett und Kater Bruno in live noch süsser als auf Fotos. Aber klar, gegen Stitch kommt natürlich keiner an * tröim *

AndyGegen 19 Uhr kam mich Andy netterweise dort abholen – irgendwie klang die Bus- und Fussverbindung für mich doch etwas zu kompliziert, vor allem im dunkeln. Bin doch nachtblind. Gell Andy :- )

Wir fuhren zu dem von Andy bereits erwähnten Schweizer „Restaurant“ namens Chüechliwirtschaft. Ähm naja, ich kann mir nicht vorstellen, dass man in der Schweiz einen Ort wirklich so benennen würde, aber in der Fremde hat man Narrenfreiheit, nicht wahr? Zweck dieses Besuches war wohl weniger der Genuss der echt leckeren Crepes, sondern ich sollte für Andy rausfinden, ob es sich hierbei nun wirklich um Schweizer handelt oder nicht. Nach 2 Crepes, einer Bündner Nusstorte und einer netten 1st loveFotosession (wo Andy mit seinem Gesicht nie zufrieden war, dabei ist er doch so ein hübsches Kerlchen) fanden wir dann raus, dass der komische Vogel selber kein Schweizer ist, aber seine noch komischere Frau. Kanton Schwyz. Eh ja, vermutlich eine Schwester der Muotathaler Wetterfrösche * lach *

Nach einem leckeren Cocktail in irgendeiner Dachbar und netter Unterhaltung (nicht nur durch den vorbeilaufenden Schreiner, sondern tatsächlich durch Andy) war auch dieser Abend leider zu Ende * jammer * Ich hasse Abschiede… Wobei ich natürlich auch weiss, dass es nicht auf immer sein wird. Denn wenn wir es jetzt doch tatsächlich schon seit 13 Jahren geschafft haben, in Kontakt zu bleiben (wenn auch mal reger mal weniger), denn klappt das auch weiterhin ;-)

 

22.1.07

Der letzte Tag

Nicht nur ein Abend hat ein Ende, ganze Ferien sollen bekanntlich schon zu Ende gegangen sein. So auch meine. Morgens war ich mit packen und mit auf den Rucksack hocken, damit er doch noch zu gemacht werden konnte, beschäftigt. Das Gepäck liess ich im Hotel und machte mich ein letztes Mal auf den Weg, um Berliner Luft einzuatmen. Dabei stellte ich auch fest, dass ich eine gute Metro-Bus-Verbindung zum Potsdamer Platz gehabt hätte, bzw. dass ich da durchaus sogar zu Fuss hätte hinlaufen können. Naja, im Nachhinein ist man immer schlauer. Aber eigentlich ging es ja auch ganz gut mit der U-Bahn. Dadurch, dass die U-Bahn-Linien 1 und 2 am umbauen waren und es deshalb die Nr. 12 gab, hielten glaub ich viel mehr S-Bahnen an meiner Haltestelle. Und wo ich wie umsteigen musste, den Dreh hatte ich eh bald raus. Ich wurde sogar einige Male selber um Rat gefragt * hihi * Ich weiss allerdings nicht, ob die Leute diesen dann auch befolgt haben oder sich dachten „wat für ne Frechheit sich der Touri da rausnimmt, mir zu zeigen wo et langjeht…“.

Zurück zu den Unternehmungen des letzten Tages. Ich fuhr zum Potsdamer Platz und gönnte mir erneut einen 3D-Film (Safari). Btw: Wer in dem 3D-Kino hockt und darauf wartet, dass der Film startet, wird mit Hinweisen einer sehr gruseligen Stimme in die Geheimnisse des Kinos eingeweiht. Man weiss gar nicht, ob man sich nun freuen oder gruseln soll! Ich hab versucht, das mit dem Handy aufzunehmen:
Imax, amr-Sound-Datei, 15 KB

Potsdamer Platz Potsdamer Platz Potsdamer Platz
Potsdamer Platz Potsdamer Platz Potsdamer Platz

Anschliessend setzte ich mich in den 200er Bus ohne genau zu wissen, wie dessen Strecke ist und blieb am Alex mutig sitzen um festzustellen, dass er mich sogar genau in die richtige Gegend brachte. Klasse! Ich stieg sogar genau da aus, wo ich hin wollte. Gut, ich wollte an dem Tag eigentlich nicht dahin, hatte den Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain aber eigentlich auf meinem Programm gehabt. Und nun stand ich direkt davor – uns trennte nur ein Gitter mit einem Schild, das Betreten verbot. Bäh!

Märchenbrunnen Märchenbrunnen Märchenbrunnen

Erstmal also frühstücken (am Mittag) in einem kleinen Café dort an der Ecke. Gestärkt machte ich mich dann zu Fuss weiter auf den Weg Richtung Kollwitzplatz. Man muss die Gunst der Stunde nutzen, die bedeutete, dass es ausnahmsweise mal trocken war und einem nicht gerade wegfegte. Ich lief ein wenig rum und bemerkte einmal mehr, dass man in Berlin einfach mal irgendwohin kann und immer an Sehenswürdigkeiten stösst. Seien es Kirchen, deren Namen man zwar nicht kennt, die aber imposant aussehen, oder an Bauwerke, an denen sogar eine lange Erklärung steht. Wie z.B. der Wasserturm. Berlin macht genau deshalb einfach Spass!

Berliner Kirche Wasserturm Wasserturm Wasserturm
Kollwitzplatz Kollwitzplatz Kollwitzplatz
Kollwitzplatz Kollwitzplatz U-Bahnhof Berlin

Als ich langsam nicht mehr gehen mochte und es sowieso kühler wurde, fuhr ich zur Schönhauser Allee und shoppte im dortigen Shoppingcenter, trank Kaffee, las und überbrückte die Zeit, bis es sich nicht mehr verleugnen liess, dass das Ende meines Urlaubes nun angekommen war.

Also gings retour zum Hotel, Gepäck holen, stöhnen, schleppen, stöhnen, U-Bahn-Fahren, Bus fahren, einchecken, abwarten, losfliegen, ankommen. Apropos ankommen: Wie mich mein Arbeitskollege aus Belgien ja schon darauf aufmerksam gemacht hat, habe ich in der Metro, die einem vom Flughafen-Eingang zum Gate E bringt, gut gehorcht und bin erschrocken, was da für Hintergrundsound läuft. Wer in Zürich ankommt und noch nie in der Schweiz war, kriegt gleich das typische Bild der Schweiz übermittelt: Alle können jodeln, jeder hat eine Kuh und überall glockts oder muuhts! Ich hab das mit dem Handy aufgenommen und wenn Ihr den Lautsprecher laut macht, hört ihrs!
flughafenmetro, amr-Sound-Datei, 35 KB

 

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So schnell gehen ein paar tolle, aufregende, nasse, windige, spannende Tage vorbei.

Ein Danke geht an die Mietzmietz-Mädels für die nette Unterhaltung!
Ein Dankesküsschen geht an Andy für die beiden schönen Abende!
Und ein spezielles Merci natürlich an meinen Schatz, der mich gehen lassen, abgeholt und sich alles brav angehört hat, was ich so erlebt hab * g *

Berlin, mehr als nur eine Reise wert!


Berlin 2009 - zum Geburtstag ab nach Berlin

Es war wieder einmal Zeit, Zeit für Berlin
Und: Ich hatte noch nie meinen Geburtstag in 'meiner' Stadt verbracht.
Das war nach all den Jahren einfach nötig...

Kleiner Tipp für diesen Reisebericht... viele Sehenswürdigkeiten sind mit meiner Übersicht verlinkt, unter welcher Ihr dann mehr Informationen dazu findet.... Darum verliere ich über die einzelnen Dinge teilweise gar nicht zuviele Worte, okay?

So ging es am 2. Dezember los...

Mit Air Berlin ab zum Flughafen Tegel und von dort aus in unser Hotel am Checkpoint Charlie.
Nach dem Zimmerbezug und etwas 'ankommen' ging's los in die Stadt: Wir wollten zur East Side Gallery und bei der Gelegenheit 'meiner' Oberbaumbrücke mal wieder salü sagen Auf dem Weg zur U-Bahn merkten wir, dass wir direkt um die Ecke des berühmten Hochhauses aus der Serie "Verliebt in Berlin" hausten.
Bei der East Side Gallery bot sich mir ein komplett neuer Anblick. Nicht nur sind die Mauerstücke neu bemalt worden - als ich das letzte Mal dort war, war kaum mehr was zu sehen -, viel mehr stand auch ein mir bisher unbekanntes riesiges Gebäude, das O2-Gebäude da. Es heisst ja nicht umsonst "Berlin wird..."; der Satz hat schon was.

Eastside Gallery Eastside Gallery Eastside Gallery Eastside Gallery
Eastside Gallery Eastside Gallery Eastside Gallery Eastside Gallery
Eastside Gallery Eastside Gallery Eastside Gallery Eastside Gallery
Eastside Gallery Eastside Gallery Eastside Gallery Eastside Gallery
Eastside Gallery Eastside Gallery Eastside Gallery Eastside Gallery
Eastside Gallery Eastside Gallery

Etwas durchgefroren wärmten wir uns im Bahnhof mit einem warmen Kaffee to go auf und prüftenBerlin Welcome Card unser Scheck-Heft. Wir hatten uns nämlich direkt am Flughafen die

Berlin Welcome Card

gekauft, mit der wir die ganzen Tage hindurch auf dem Berliner ÖV-Netz fahren konnten ohne uns um Tickets kümmern zu müssen. Zusätzlich hat man bei gut 150 Attraktionen Vergünstigungen. Und so eine wollten wir uns antun, nämlich die "The Story of Berlin". Also los zum Ku'Damm, der auch schön weihnachtlich eingestimmt war und die Gedächtniskirche in ganz speziellem Glanz erstrahlen liess.

Kudamm Berlin Kudamm Berlin Kudamm Berlin Kudamm Berlin Kudamm Berlin

Obwohl ich schon so oft in Berlin war, ist das Museum "The Story of Berlin" bisher an mir vorbeigegangen. Ich bin erst durch einen Bekannten darauf aufmerksam gemacht worden und war echt überrascht wie gross es ist! Nebst der Ausstellung kann man auch eine Bunkerführung machen; ein Möchtegern-Atomschutzbunker

Nach einem leckeren italienischen Abendessen (man muss sich dem Ferienort anpassen? *g*) ging es zurück zum Hotel. Wir stiegen extra beim Gendarmenmarkt aus um zu sehen wie sich der Weihnachtsmarkt dort so macht; waren dann aber zu müde und zu geizig um zu gehen. Leider wie sich nachträglich herausgestellt hat, denn während der Woche wäre es menschenmengenmässig viiiiel angenehmer gewesen...

Gendarmenmarkt Gendarmenmarkt Gendarmenmarkt Gendarmenmarkt
Gendarmenmarkt Gendarmenmarkt Gendarmenmarkt

Buuuuurzeltag!

Da ist es... das zusätzliche Jahr... Das Cheesy wird... ähm... 30a, genau
Schatzi hatte mir schon bei der Ankunft im Hotel einen meeeega grossen Blumenstrauss organisiert gehabt Superschön oder? An meinem Geburtstagsmorgen musste ich dann die Augen schliessen, es raschelte und knisterte... und fing an zu duften... da lagen sie, meine Geschenke In den kleinen waren alles ganz viele lecker riechende LUSH-Badekugeln! Und im grossen war das superschnuffige Stoffkätzchen, dass wir einige Zeit zuvor beim gemeinsamen Shopping gesehen hatten und das mir so gefallen hatte. Mega aufmerksam oder?

Geburtstagsstrauss Geburtstagsgeschenke Geburtstagsgeschenk

Ein Jahr älter aber nicht ruhiger - eine grosse Stadt wartete schliesslich! Wieder warm eingemummelt (nicht dass es was genützt hätte... es war einfach nur schwe.... kalt...) ging es los zum Neuen Hauptbahnhof, wo die United Buddy Bears ausgestellt waren.

"Wir müssen uns besser kennenlernen,
dann können wir uns besser verstehen,
mehr vertrauen und besser zusammenleben."

Unter diesem Motto werben die UNITED BUDDY BEARS auf ihrer Welttournee für ein friedliches Zusammenleben. Jeder Buddy Bär wurde individuell von einem Künstler für sein Heimatland gestaltet. Die rund 140 Buddy Bären (jeder 2m gross) repräsentieren ebenso viele von den Vereinten Nationen anerkannte Länder. Seit ihrer ersten Ausstellung 2002 in Berlin haben weltweit bereits über 20 Millionen Besucher die Bären bewundern können.

Wisst Ihr welches der Schweizer Bär ist? Der hässlich wirre blaue

United Buddy Bears Berlin United Buddy Bears Berlin United Buddy Bears Berlin United Buddy Bears Berlin
United Buddy Bears Berlin United Buddy Bears Berlin United Buddy Bears Berlin United Buddy Bears Berlin
United Buddy Bears Berlin United Buddy Bears Berlin United Buddy Bears Berlin United Buddy Bears Berlin
United Buddy Bears Berlin United Buddy Bears Berlin United Buddy Bears Berlin United Buddy Bears Berlin
United Buddy Bears Berlin United Buddy Bears Berlin United Buddy Bears Berlin United Buddy Bears Berlin
United Buddy Bears Berlin

Durchs neue Regierungsviertel ging es weiter Richtung Reichstag und zum Brandenburger Tor.

Berlin Regierungsviertel Berlin Regierungsviertel Berlin Regierungsviertel
Berlin Regierungsviertel Berlin Regierungsviertel Berlin Regierungsviertel

Von dort ist es noch wenige Meter bis zum neuen Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud,Wachsfigurenkabinett welches seit 2009 nun auch in Berlin zu finden ist. Und da es wirklich seeeehr kalt war, war Sightseeing, welches drinnen stattfindet sehr willkommen
Ich muss aber sagen, es ist wirklich gut gemacht. Hier kannte ich vor allem auch viele der ausgestellten Leute. Am spannendesten fand ich die Abteilung, in welcher gezeigt wird, wie die Wachsfiguren entstehen und was für ein immenser Aufwand da eigentlich betrieben wird, damit die Figuren so echt daher kommen. Unglaublich. Und: Wusstet Ihr dass denen sogar regelmässig die Haare gewaschen werden? Oder dass den Wachsfiguren, die Geburtstag haben, Geburtstagspakete hingestellt werden? Alice Schwarzer hat mir meinen Tag streitig gemacht

Wachsfiguren Madame Tussaud Berlin Wachsfiguren Madame Tussaud Berlin Wachsfiguren Madame Tussaud Berlin Wachsfiguren Madame Tussaud Berlin
Wachsfiguren Madame Tussaud Berlin Wachsfiguren Madame Tussaud Berlin Wachsfiguren Madame Tussaud Berlin Wachsfiguren Madame Tussaud Berlin
Wachsfiguren Madame Tussaud Berlin Wachsfiguren Madame Tussaud Berlin Wachsfiguren Madame Tussaud Berlin Wachsfiguren Madame Tussaud Berlin
Wachsfiguren Madame Tussaud Berlin Wachsfiguren Madame Tussaud Berlin Wachsfiguren Madame Tussaud Berlin Wachsfiguren Madame Tussaud Berlin

Uns blieb noch etwas Zeit, bevor wir uns zurück zum Hotel begeben mussten, also beschlossen wir, noch zum Potsdamer Platz rüberzulaufen um uns die dort aufgebauten Winterwelten anzusehen. Der Weg dorthin war schön, schöne Sonneneinstrahlungsstimmung auf das Brandenburger Tor und das Mahnmal, aber die Winterwelten waren nicht so das wahre...

Berlin Sunset Berlin Sunset Berlin Sunset Berlin Sunset
Berlin Sunset Berlin Sunset

Gegen 17 Uhr waren wir zurück im Hotel um uns für meinen Geburtstagsabend hübsch zu machen. Eine Uhrzeit, um welche das Zimmer eigentlich längst hätte gemacht sein sollen, oder? Aber nein, wir mussten warten derweil die mehr schlecht als recht in unserem Raum rumwuselten

Zurück zum Abend... schon aus der Schweiz hatte ich uns einen Event gebucht:

MADI, Zelt der Sinne

Ich zittiere mal aus der Website:

Lassen Sie sich verzaubern vom traumhaften Ambiente unseres Zeltpalastes und tauchen Sie ein in ein Märchen aus 1001- Nacht mit Entertainment, Tanz, Magie, Jonglage, Akrobatik und viel Live-Musik.
Jeder Gast steht im Mittelpunkt: Man lagert auf Divanen und Stühlen, weiche Kissen und edle Teppiche vermitteln Behaglichkeit, geheimnisvolle Düfte durchströmen die Luft und bei den fantastischen Genüssen des Morgenlandes vergisst man schnell, dass man in der deutschen Hauptstadt weilt. Man glaubt sich mitten in einer Oase in der Wüste, zu Gast bei einem morgenländischen Herrscher mit seinem prächtigen Gefolge, gefangen in einer märchenhaften Illusion.
Das Madi- Zelt der Sinne steht für exklusives orientalisches Restaurant- Theater der Spitzenklasse in Berlin, einer Welt aus  Farben, Klängen, und Düften, außergewöhnlichen Künstlern und kulinarischen Köstlichkeiten...eben ein Fest für die Sinne.

So richtig wusste ich nicht, was mich erwartet. Ich war gespannt.
Schon beim Eingang ging es richtig orientalisch zu und her, Marktschreier priesen (fiktiv) ihre Ware an u.v.m.

Dann wurden wir zu unserem Tisch geführt wo noch 4 weitere Personen waren. Viel zu reden hatte man mit denen leider nicht, die waren eher verschlossen (2 sahen auch ständig so leicht angesäuert aus... ob die wohl Ehestreit hatten? Egal...).

Erst wurden die Hände gereinigt (das Ritual sieht man auf den folgenden Fotos), dann gab es das Menü und zwischendurch eben die Show. Vom Feuerschlucker über Bauchtanz über Geschichten, Seiltänzer u.v.m. gab es einiges zu sehen. Fand ich wirklich klasse. Vor allem die Schlangenfrau! Die war hammer! Aber auch die Bauchtänzerinnen waren schön; und die Männer auch

War insgesamt also ein sehr schöner Abend; auf jeden Fall was spezielles!

Madi, Zelt der Sinne Madi, Zelt der Sinne Madi, Zelt der Sinne
Madi, Zelt der Sinne Madi, Zelt der Sinne

 

Und schon wieder einen Tag älter am

Freitag, 4. Dezember ;-)

Solange es die Temperaturen zuliessen, liefen wir durch Berlin. Aber bei diesen Minusgraden gibt es einfach keine andere Lösung als viele Kaffeepausen oder shopping. Nur hat man auf letzteres so dick eingemümmelt nun auch nicht richtig Lust. Bisschen doof...

Wir liefen also etwas rum... am Berliner Dom vorbei, Museumsinsel (und beschlossen, uns definitiv im Voraus Tickets für das Neue Museum online zu reservieren um die Schlange umgehen zu können...), waren am Weihnachtsmarkt auf dem Alex (wo der Fernsehturm in der Nebelmasse verschwand, nichts mit meinem obligaten Besuch und Blick auf die Stadt *heul*)... Etwas angefroren schauten wir beim Potsdamer Platz vorbei ob denn vielleicht was im (warmen!) Kino käme. Aber Fehlanzeige. War ein etwas lauer Tag irgendwie... Mist Wetter.

Berlin Berlin Berlin Berlin
Berlin Berlin Berlin Berlin
Berlin Berlin Berlin Berlin
Berlin Berlin Berlin Berlin
Berlin

 

Samstag, Museums- und Markttag

Für den Abend hatten wir bereits ein Date, nämlich mit einigen Mädels aus 'meinem' Forum Aber da blieb ja noch der ganze Tag... und den wollten wir nutzen mit dem Besuch im Museum des Hamburger Bahnhofs, eines der Bauwerke, welches wohl am längsten irgendwie an mir vorbeiging. Bis wir 2009 nach Berlin fuhren, hatte ich irgendwie noch nie von ihm gehört, obwohl er da schon länger steht Unglaublich.

Der Hamburger Bahnhof ist der letzte erhaltene Berliner Bahnhof der ersten Generation! Warum er so lange "überlebt" hat? Eigentlich wurde er bereits seit 1906 als Museum genutzt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde er als ehemaliges Bahngelände von der Ostberliner Reichsbahn verwaltet. Doch die konnte oder wollte mit dem Gelände nichts anfangen. So lag das Areal über 40 Jahre lang im Dornröschenschlaf, bis es 1984 im Rahmen der S-Bahn-Übergabe an den Westberliner Senat kam.

Seit 1996 befindet sich im Hamburger Bahnhof nun das "Museum für Gegenwart". Beim Hauptbahnhof gleich gegenüber ist er zu finden und sieht von aussen echt chic aus. Innendrin glänzt vor allem die coole (alte) Bahnhofshalle. Die war echt schön, wie auch einige andere Räume. Die Ausstellung selber war teils arg schräg. Aber warm wars

Hamburger Bahnhof Berlin Hamburger Bahnhof Berlin Hamburger Bahnhof Berlin Hamburger Bahnhof Berlin
Hamburger Bahnhof Berlin Hamburger Bahnhof Berlin Hamburger Bahnhof Berlin Hamburger Bahnhof Berlin
Hamburger Bahnhof Berlin Hamburger Bahnhof Berlin Hamburger Bahnhof Berlin Hamburger Bahnhof Berlin
Hamburger Bahnhof Berlin Hamburger Bahnhof Berlin Hamburger Bahnhof Berlin Hamburger Bahnhof Berlin
Hamburger Bahnhof Berlin Hamburger Bahnhof Berlin Hamburger Bahnhof Berlin Hamburger Bahnhof Berlin
Hamburger Bahnhof Berlin Hamburger Bahnhof Berlin Hamburger Bahnhof Berlin Hamburger Bahnhof Berlin
Hamburger Bahnhof Berlin Hamburger Bahnhof Berlin

Nach einer kleinen Mahlzeit im Museumsrestaurant ging's dann los nach Spandau, wo wir mit den Mädels für den Weihnachtsmarkt verabredet waren. Der Spandauer Markt ist echt schön! Schön gross, viele Stände; aber auch viele viele Leute. Da war ich dann gar nicht so recht in der Stimmung die ausgestellte Ware anzuschauen... und erst recht nicht mehr als es leider zu regnen anfing. Gemein das!

Weihnachtsmarkt Spandau Berlin Weihnachtsmarkt Spandau Berlin Weihnachtsmarkt Spandau Berlin Weihnachtsmarkt Spandau Berlin
Weihnachtsmarkt Spandau Berlin Weihnachtsmarkt Spandau Berlin Weihnachtsmarkt Spandau Berlin Weihnachtsmarkt Spandau Berlin

 

...letzter Tag...

Es geht wie immer zu schnell, nicht wahr?
Packen, Koffer beim Hotel lassen und noch ein letztes Mal auf in die Grossstadt. Für den letzten Tag hatten wir Tickets für das Neue Museum; waren aber noch etwas zu früh dran und gingen beim Alex vorbei wo gerade ein paar Wahnsinnige vom Hotel herunter jumpten Wir schlenderten ein wenig durch die Marktstände und lasen uns durch die Ausstellung zur deutschen Geschichte durch, bis es Zeit wurde rüber zu gehen. Rüber heisst via Rotem Rathaus und Berliner Dom zur Museumsinsel.

Berlin Berlin Berlin Berlin
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Das neue Museum

...ist seit dem 17. Oktober 2009 nach 70jähriger Schliessung endlich wieder zugänglich.

Das Neue Museum gehörte zu den bedeutendsten Bauvorhaben seiner Zeit in Preussen. Das von Friedrich August Stüler zwischen 1843 und 1855 errichtete Gebäude stellt sowohl als Teil des Gesamtensembles der Museumsinsel als auch als solitäres Bauwerk ein herausragendes Dokument des Museumsbaus des 19. Jahrhunderts dar.

Auf 4 Stockwerken befinden sich auf über 8000 qm Sammlungen aus der Vor- und Frühgeschichte, Ägypten, Antikensammlung und und und. Man kann ziemlich viel Zeit in diesem Museum verbringen!

Genauso spannend wie die Ausstellung ist die Architektur selber! Einige Räume strahlen eine ganz spezielle Stimmung aus; ich hoffe, es kommt auf den Fotos rüber

Neues Museum Berlin

Neues Museum Berlin Neues Museum Berlin Neues Museum Berlin Neues Museum Berlin
Neues Museum Berlin Neues Museum Berlin Neues Museum Berlin Neues Museum Berlin
Neues Museum Berlin Neues Museum Berlin Neues Museum Berlin Neues Museum Berlin
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Neues Museum Berlin Neues Museum Berlin

Als wir mit dem Museum - und auch sonst - fertig waren, blieb gar nicht mehr so viel Zeit. Wir gingen zurück Richtung Hotel und wollten noch ein wenig beim Gendarmenmarkt rumschlendern, aber der Weihnachtsmarkt war pumpenvoll. Wir schauten nur kurz in den einen Dom rein (na toll, noch etwas, was bisher an mir vorbei gegangen ist, da drin befindet sich nämlich ein Museum! Naja, nächstes Mal ) und gingen dann unser Gepäck holen...

Weihnachtsmarkt Gendarmenmarkt Weihnachtsmarkt Gendarmenmarkt Weihnachtsmarkt Gendarmenmarkt Weihnachtsmarkt Gendarmenmarkt

...und schon war ein weiteres Mal BERLIN zu Ende. Fazit: Berlin ist immer noch eine Reise wert und wird es weiterhin bleiben Aber vielleicht nicht mehr im Sommer *bibberbibber*


2012 - Berlin, ick vermisse dir.

Es musste einfach sein. Es ging nicht mehr anders. Fast 3 Jahre war mein letzter Besuch in meiner Stadt her und das Reissen nach einem Wiedersehen je länger je grösser. Also entschied ich mich relativ spontan, einen Kurztripp zu buchen. Siehe auch den Blogbeitrag >> Ick vermisse dir.

Den Feier- und Brückentag nutzend ging es vom 1.-4. November 2012 nach Berlin. Genächtigt haben wir im >> Hotel Intercontinental, eh ja, man gönnt sich ja sonst nüscht Gegessen haben wir wie die Fürsten: Wir haben uns vegan durchgeschlemmert bis die Hosen platzten. Alles was mit Essen zu tun hat, habe ich in meinem Blog separat und im Detail aufgezeigt. Achtung: Nicht anschauen mit hungrigem Magen, sonst bucht Ihr auch gleich ein Ticket. One-Way *chch*
>> Mein Berlin, mein schönes Berlin. Mein tolles veganes Berlin!

 

Zum 13.ten Mal in Berlin

Wenn man schon so oft in einer Stadt war wie ich in Berlin, schaut man nicht jedes Mal die Top 10 Sehenswürdigkeiten erneut an. Deshalb wird dieser Reisebericht für Berlin-Nichtkenner jetzt wohl etwas merkwürdig daher kommen. Euch empfehle ich einen kurzen Ausflug zu meinem Bericht: >> Berliner Must have seen by Cheesy

 

Sightseeing & Gfräss in Berlin

Übrigens... wie gewohnt kann man die Bilder anklicken, sie werden gross und beeinhalten (meist) noch eine zusätzliche Beschreibung

Donnerstag

Wohl zum letzten Mal Tegel anfliegend, landeten wir vor dem Mittag in Berlin und waren auch recht zackig in unserem Hotel Intercontinental.

Berlin

Aber wer will schon im Hotelzimmer bleiben wenn Berlin auf einem wartet Also ging es los in Richtung Postdamer Platz wo wir es uns erstmal im Restaurant Samadhi gemütlich machten und unsere Mägen für den Tag auftankten (gell Ihr wisst jetzt noch, dass Ihr eben im Blog die Foodfotos angucken könnt? ).

Berlin

Danach fuhren wir zur Humboldt-Box. Die 775 Jahr Feier Berlins haben wir ja leider um einige wenige Tage verpasst. Berlin in begehbarem Miniatur sahen wir nur noch in der Abrissphase. Schade.

Berlin Berlin Berlin

Die Humboldt-Box ist ein temporäres Bauwerk auf dem Schlossplatz in Berlin, welches errichtet wurde um die Bauarbeiten rund um das wieder aufgebaute Berliner Schloss zu dokumentieren. Ebenfalls in der Box befindet sich Berlin in Miniatur sowie einige Ausstellungsgegenstände, die dann wohl später im Schloss zu sehen sind.

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Das Berliner Stadtschloss gibt es eigentlich nicht mehr - aber bald wieder. Bei unserem Berlin-Besuch 2012 stellten wir überraschend fest, dass das Bauprojekt doch durchgekommen ist. Ich glaube, Berlin braucht einfach immer eine Grossbaustelle

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Das Berliner Schloss war früher die Hauptresidenz der Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg, später der Könige in bzw. von Preussen und der Deutschen Kaiser. Nach 1918 wurde es ein Museum, bis es im zweiten Weltkrieg - wie so vieles in Berlin - schwer beschädigt wurde. 1950 wurde es gesprengt; an seiner Stelle entstand der Palast der Republik. Dieser war Sitz der Volkskammer, des Parlamentes der DDR, und beinhaltete viele Veranstaltungsräume. Es stellte sich jedoch heraus, dass er massiv asbestverseucht war und wurde ab Dezember 2008 teilweise abgerissen.

Und nun, was tun mit dem leeren Platz? Genau, man stellt das alte Schloss wieder hin Bis 2019 soll nun hier das Schloss in altem neuen Glanz erstrahlen, Nachbau der historischen Fassaden inklusive. Nebst Bibliotheksnutzung für die Humboldt-Universität ist es als grosser Ausstellungsort für die Sammlungen der Stiftung Preussischer Kulturbesitz und die Museen in Berlin geplant. Ich bin gespannt.

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Anschliessend stand der lang ersehnte Besuch im VEGANZ, dem veganen Supermarkt an. Schon die Vorstellung in einem Laden sämtliche Produkte kaufen zu können ohne Kleingedrucktes zu lesen, boah, das hat was. Das macht mich ganz wuschig – und genauso war es auch im Laden. Ich ertappte mich mehrmals dabei wie ich eine Packung in gewohnter Weise umdrehte um die Inhaltsstoffe zu lesen und dann einfach happy grinsend merkte, nein, alles vegan, alles meins meines meins

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Siehe dazu und auch zu der leckeren Pizza im Sfizy Veg am Abend mein Blogbeitrag >> Mein Berlin, mein schönes Berlin. Mein tolles veganes Berlin!

Freitag

Unser Tagesausflug führte uns zum Filmpark Babelsberg; ich wollte u.a. doch mal das Aussenset meiner Lieblingssoap GZSZ (Gute Zeiten Schlechte Zeiten) sehen Ich muss zugeben, den restlichen Filmpark fand ich jetzt nicht so interessant. Aber die Führung durch das Aussenset war für mich als langjährige Zuschauerin natürlich schon hammer! Fotografieren durfte man dort allerdings nicht. Ganz cool wär's ja auch gewesen, die Stars live beim Dreh beobachten zu können. Nachdem wir beinahe 1h angestanden sind kam die Tourführerin und fing an mit "...heute haben wir einen Drehtag!" Alle GZSZ-Fans kriegten leuchtende Äuglein und rote Bäcklein! Dann ging der Satz weiter mit "...aber jetzt gerade haben die Stars Pause und Sie werden somit NIEMANDEN sehen." Das ganze dann noch so richtig mit fieser, hämischer Betonung à la "ätschibätschi ihr doofen Fans". Pffffffffffff. Nun ja, auch so war es ganz cool die Kulissen mal zu sehen und einige Fakten zu hören. Allerdings hätte ich auf die vielen Voraussagungen künftiger Szenen verzichten können, hat das doch einiges an Spannung weggenommen.

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Abends gings nicht weit vom Hotel ins La Mano Verde zum Essen. Details dazu wiederum im Blog.

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Samstag

Nachdem wir etwas im Hotel versackt waren weil ich nicht so fit war, brachen wir doch noch auf. Schliesslich stand noch einiges an Programm an... was wir aber nicht alles geschafft haben. Nun ja, so bleiben halt z.B. Berlin Miniatur beim Alex, Topografie des Terrors und Mauermuseum für ein nächstes Mal auf der To Do Liste.

Am Potsdamer Platz haben sie ja neuerdings einen Walk of Fame errichtet. Hm... naja... nicht wirklich überzeugend.

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Beim Gendarmenmarkt wollten wir erst ins Museum und auf die Aussichtsplattform im französischen Dom, mangels Energie für den Aufstieg ersparte ich mir das aber...

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Also besuchten wir das Museum im Deutschen Dom. Ich war zuvor zwar schon zig-mal dort, hatte aber nie realisiert gehabt, dass es im Innern des Doms was zu sehen gibt; und zudem ist der Dom selber cool anzusehen von innen und man hat auch eine spezielle Aussicht auf den Gendarmenmarkt.

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Seit 2002 beherbergt das Gebäude auf 5 Stockwerken die Ausstellung des Deutschen Bundestages "Wege, Irrwege, Umwege. Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland."

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Eigentlich schon für Donnerstag geplant aber da nicht mehr geschafft suchten wir nun die Ausstellung "Geisterbahnhöfe". Und suchen trifft es schon sehr gut... Der Titel der Ausstellung hiess im Internet zwar "Grenz- und Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin – Eine Ausstellung im Nordbahnhof", aber im Nordbahnhof fanden wir erstmal nichts. Desweiteren stand auf selbiger Website eben auch "Wo: Gedenkstätte Berliner Mauer". Also liefen wir dorthin nur um zu erfahren, dass es doch irgendwo im Nordbahnhof ist. Na prima. Gut, irgendwann fanden wir die Ausstellung dann doch noch. Sie erinnert an ein besonderes Kapitel der Teilungsgeschichte Berlins: an die stillgelegten und bewachten Bahnhöfe der U- und S-Bahn-Linien in Ost-Berlin, die nur vom Westen aus durchfahren werden konnten. Drei U- und S-Bahnen-Linien im West-West-Verkehr, die Ost-Berlin unterquerten, hatten in der Zeit zwischen 1961 und 1989 eine Sonderstellung im ansonsten geteilten Verkehrsnetz der Stadt: die heutigen U-Bahn-Linien 6 und 8 und die Nord-Süd-Bahn der S-Bahn. Die Züge dieser Linien hielten nicht mehr auf den verwaisten Bahnhöfen in Ost-Berlin und konnten von dort aus nicht benutzt werden. Für West-Berliner Fahrgäste blieb die Durchfahrt unter Ost-Berlin bei aller Gewöhnung eigenartig. Deshalb wurden die stillgelegten Bahnhöfe in West-Berlin "Geisterbahnhöfe" genannt: Die Züge fuhren langsam und ohne Halt hindurch, in schummrigem Licht standen auf den Bahnhöfen bewaffnete Wachposten. Die Ausstellung nimmt die Themen der Gedenkstätte – Teilung der Stadt, Fluchtbewegung und das Leben mit den Grenzsperranlagen – am Beispiel des Untergrunds von Berlin auf und integriert auch die Perspektiven der Ost-Berliner, die einerseits keinen Zugang mehr zu den in den Westen fahrenden Zügen hatten und andererseits die unterirdischen Fahrtunnel als Fluchtmöglichkeit zu nutzen versuchten. Quelle: www.berlin.de

Sehr eindrücklich fand ich, dass eigentlich ein jeder zu fliehen versuchte. Diejenigen, welche die Geisterbahnhöfe dicht machen sollten um Fluchten zu verhindern, flüchteten. Selbst die Grenzwächter flüchteten. Eine wirklich spannende Ausstellung; wobei Ausstellung jetzt ein bisschen zuviel gesagt ist, handelt es sich doch einfach um ein paar Poster mit Dokumentation in Wort und Bild innerhalb des Bahnhofs.

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Auf Youtube habe ich noch einen eindrücklichen Film dazu gefunden, der wohl kurz nach der Öffnung der Mauer, aber bevor die ganzen Geistebahnhöfe wieder aufgemacht worden sind gedreht wurde: >> Geisterbahnhöfe auf Youtube.

Das Abendessen im Kopps war für mich das kulinarische Highlight. Auch alle anderen veganen Essereien waren super, nicht falsch verstehen. Aber das Ambiente im Kopps etc. gefiel mir einfach am besten. Auch hier könnt Ihr mitgluschten unter >> Cheesy's Blog.

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Sonntag

Viel zu schnell kommt bei einem Kurztripp bereits der letzte Tag *söifz* Das Technikmuseum stand an - und zwar vor allem wegen Z1. Z1? Genau so hab ich auch geguckt. Die Z1 war ein mechanischer Rechner von Konrad Zuse, erbaut 1937. Sie arbeitete als erstes frei programmierbares Rechenwerk mit binären Zahlen und verfügte über viele Rechner-Architekturelemente des späteren Modells Z3, war jedoch wegen mechanischer Probleme unzuverlässig. Ihre Nachfolger, die Zuse Z3, 1941 und Zuse Z4, 1945, waren die ersten universell programmierbaren Computer. Eigentlich hätte Zuses Sohn um 11 Uhr sogar persönlich die Z1 vorgestellt, und eigentlich wollte mein Informatikerschatzi das natürlich auch ansehen gehen, aber so früh dort zu sein schafften wir dann doch nicht. Dafür gingen wir dann danach hin und begutachteten wie das früher alles so aussah. Für mich als Laie ja total faszinierend wie man aus Nichts überhaupt eine Z1 erschaffen kann und wie wiederum daraus das entstand, worauf ich jetzt arbeite.

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Da wir nicht mit leerem Magen auf den Flug wollten, gingen wir zur Stärkung in die vegetarische Trattoria Ponte Verde. Llecker lecker auch hier die vegane Pizza! Mehr dazu auch hier im Blog .

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Der frühere Flughafen Tempelhof, der sich mitten in der City befand, wurde 2008 wegen des neuen Flughafenprojektes Berlin-Brandenburg ausser Betrieb genommen. Im Mai 2010 wurde der Park für die Allgemeinheit geöffnet, was ich vor allem durch meine Soap GZSZ (siehe oben) realisierte, weil einige Folgen da spielten. Da sage wer noch, Fernsehen bilde nicht Na auf jeden Fall ist das ein ziemlich grosses Feld und aktuell die grösste Parkfläche Berlins. Berlin versammelt sich dort um zu skaten, Drachen fliegen zu lassen, zu joggen, zu grillen u.v.m. Im Winter kann man sogar Langlauf betreiben. Cool oder?

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Allerdings ist noch unklar was die weitere Nutzung des Geländes sein wird; eine eventuelle Bebauung ist derzeit Gegenstand intensiver politischer Auseinandersetzungen. Ich persönlich fände es schade, wenn so eine schöne freie Fläche überbaut werden würde. Mehr zum Thema findet sich auf der Website der Tempelhofer Freiheit.

Ja und so brach auch schon der Abend an, sprich wir mussten zurück unser Gepäck holen und ab zum Flughafen *söifz* Viel zu schnell ging dieser Berlinaufenthalt vorbei. Mit im Rucksack einige weitere Berlinpostkarten für meine Sammlung, schliesslich will ich die 1000er Grenze mal noch knacken, und sonstige Berlinsouvenirs. Und natürlich die Erinnerung an einen schönen Kurzaufenthalt in meiner Stadt

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Danke Gögi, dass du diese spontane Idee mitgemacht hast und mich einmal mehr in meine Stadt begleitet hast. Habe ich dir heute schon gesagt, wie sehr und über alles und auf ewig ich dich liebe?


4.-8. Oktober 2017 - Auszeit für mich allein

2 Kinder, 1 Hauskauf, 1 Wohnortwechsel, 2 Jobwechsel... es war einfach keine Zeit und Berlin ganz weit weg. Bis das Hibbeln nicht mehr auszuhalten war und mir mein Mann einen Solotrip in meine Stadt ermöglichte Einfach nur ich. Mich. Freiheit. Berlin. Es war unglaublich schön. Auch in allein. Wobei, so ganz allein war ich nicht, traf ich doch diesmal meinen Ex-Freund Andy auch wieder Aber von vorne...

Nachdem ich von meinem Mann das "GO" hatte einen Solotrip zu planen, zögerte ich erst ein paar Wochen vor mich rum... Augen zu und durch - "buchen" drücken, gar nicht so einfach. Und im ersten Moment realisierte ich nicht, was ich da tat... war ich doch nun seit über 4 Jahren nie so lange alleine und weg von meinen Kindern. Ob es eine gute Idee sein würde? Als mich meine Family an den Flughafen Belp begleitete und vor allem BabyBel ganz fest traurig war und sich weinend an mich klammerte, hielt ich das ganze nicht mehr wirklich für eine gute Idee...

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Nachdem ich beinahe den Flieger verpasst hätte und die Besatzung mit meinen Tränen geängstigt habe, schwor ich mir, nie mehr allein in die Ferien zu fliegen. Dieses Gefühl sollte auch noch ein wenig anhalten, aber nicht die ganze Zeit über. Oh nein

Als ich 2012 das letzte Mal in Berlin war, hatte ich mich eigentlich vom Flughafen Tegel verabschiedet. Irgendwie doch ganz schön witzig, nicht nur wiederum dort zu landen sondern zu hören, dass auf einmal sogar eine Fortführung des Flughafenbetriebs zur Debatte steht. Dass der neue Flughafen BER eine Katastrophe ist, dürfte sich ja inzwischen bis zu jedermann herumgesprochen haben und insofern war ich doch ganz froh, meinen Tegel wiederzusehen. Zusammen mit dem niedlichen Flughafen Belp die perfekte Kombination! Kurze Anfahrtswege, keine Warteschlangen, easy Check-In. Sofern Skyworks jetzt nicht die Lizenz definitiv entzogen wird und Belp zur Schweizer Version des Flughafen Tempelhof mutiert fliege ich auf jeden Fall wieder so.

Zurück in die Vergangenheit: In Tegel angekommen schnell den nächsten Bus geschnappt, welcher direkt bis Unter den Linden/Friedrichsstrasse fuhr. Bequemer gehts nimmer! Und da mit dem wieder mal viel zu schweren Koffer zum Hotel Maritim Pro Arte. Vor dem gebuchten Abendessen noch ein kurzer Bummel vorbei beim Brandenburger Tor und dann zum + 84 zum vegan vietnamesisch essen. So langsam aber sicher stellte sich das bekannte Gefühl von "daheim" bei mir ein...

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Nach dem Abendessen wollte ich mir natürlich die diversen Lichter des Festival of Lights bzw. Berlin Leuchtet ansehen und zog noch etwas in Mitte rum... Soooo cool war das! Und am ersten Abend hatte es ja noch nicht geregnet, so dass ich eine Weile auf den Plätzen verblieb und einfach nur genoss, herunterfuhr und entspannte...

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Da ich leider nicht (mehr) imstande bin, Videos hier direkt reinzukriegen, sind die MP4 Files hier verlinkt und ansehbar:

Next day - Ein kurzes knappes Frühstück im Hotel (nicht viel vegane Auswahl, wie weiter unten im Hotelbericht erwähnt) später ging's los in die City. Auf dem Programm stand aufgrund des trüben Wetters das "Little Big City". Dort konnte ich mal "meinen" schönen Anhalter Bahnhof in gross sehen... söifz... wunderschöner du.

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Da ich - theoretisch! ...aber dazu später - am Abend bei meinem lieben Freund Andy zum essen, Haus und Familie guggn eingeladen war, wollte ich leckeren veganen Kuchen mitbringen und machte mich auf den Weg in den veganen Supermarkt Veganz. Heaven!!! Ich sag nur: Sie haben gut verdient an mir Ich ass dann auch gleich da zu Mittag obwohl ich mich ursprünglich auf die Suche nach Döner machen wollte. Aber das sah dort schon alles so lecker aus... Und vom Kuchenbuffet schnappte ich mir mal gleich 4 Stück... nichtsahnend, dass ich davon mehr als genug würde essen dürfen...

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Aber bevor ich euch diese Geschichte erzähle, erst eine andere... Obiges Foto der Kuchenauswahl schickte ich an Andy damit er auswählen könne... wir hatten uns jetzt notabene doch viele Jahre nicht gesehen und... wären uns beinahe spontan über den Weg gelaufen! Denn keine halbe Stunde nach mir stand er just in demselben Laden um für das Abendessen mit mir einzukaufen. Menooo, hätte ich länger gegessen oder wäre er früher los, so wäre das eine echt witzige Wiedersehensüberraschung gewesen. Aber so sollte es noch bis am frühen Abend dauern... dachten wir... Und dann kam Xavier dazwischen.

Aber erstmal ging ich auf dem Heimweg noch im Tränenpalast vorbei, von dem ich bei meinen Reisevorbereitungen las. Genau DAS liebe ich an Berlin; egal wie oft ich da war, es gibt immer noch so viel neues, bzw. altes und neues zu entdecken! Apropos... zu schade, dass ich zu spät realisierte, dass Berlin mal einen Lunapark hatte und man die Überbleibsel davon bis vor von einigen Jahren noch besichtigen konnte. Too late

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Nach einer kurzen Pause im Hotel, wo ich mir schon dachte, huiii... windet aber heftig... schnappte ich mir die 4 Stück Kuchen sowie die Mitbringsel aus der Schweiz und ging zur S-Bahn Friedrichsstrasse... wo sich mir Bild 1 bot... eigentlich hätte ich da direkt umkehren und mir Pizza aufs Zimmer bestellen sollen. Aber Andys Bitten konnte ich nicht widerstehen, es doch mit der U-Bahn zu versuchen... und da waren ja auch noch die Kuchenstücke und Geschenke, die an ihren Zielort ein wenig ausserhalb Berlins wollten... genauso wie 1 Million Berliner, die auch auf die U-Bahn auswichen. Und mit mir da standen und nirgends hin kamen. Es war schon etwas frustrierend, nach 2h am Alex aufgeben zu müssen und einzusehen, dass ich es nicht zum Hoppegarten raus schaffen werde, da nun auch diese U-Bahn-Strecke unterbrochen war. Schniiiief. Wobei ich diesem Erlebnis etwas zu gute halten muss: Es war äusserst faszinierend zuzusehen, wie sich "Der Berliner" in so einer Extremsituation verhält. Nämlich enorm unerwartet. Gechillt, nicht gestresst, freundlich, lächelnd, das Schicksal hinnehmend. Wow!

Der Kuchen und ich hatte das Gedrängel mässig überstanden und so gingen wir uns im Restaurant Soy erholen. Meiner App www.berlin-vegan.de sei dank fand ich dies Essensalternative sehr zügig; wobei mir das liebevoll selbstgekochte von Andy natürlich 1000x lieber gewesen wäre.

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Obwohl inzwischen schon 20 Uhr war das Chaos noch nicht wirklich besser und die Retour-Richtung nur ein wenig einfacher, so dass ich es doch noch heim ins Hotel schaffte. Andy, den das alles genauso angurkte wie mich, kam später mit dem Auto in die City rein und half mir beim Kuchen vernichten Und ich konnte ihm dafür die Lichter - seiner - Stadt zeigen.

Am Freitagmorgen fuhr ich mit der Tram zum Cafe Morgenrot, welches mir von der lieben Sandra von Vlowers empfohlen wurde. Das Frühstücksbuffet Freitag, Samstag und Sonntag ist mehrheitlich vegan mit ein paar vegetarischen Ausnahmen. Ich zittiere mal eben aus deren Website:

jeden freitag, samstag und sonntag tafeln wir für euch unser fulminantes vegan-vegetarisches frühstücksbuffet auf. hausgemachte brotaufstriche, veganes rührei, eingelegter tofu und vieles mehr erwarten euch. das frühstück trägt sich für uns momentan ab einem preis von neun euro. du kannst aber trotzdem zwischen sechs und zwölf euro zahlen, je nachdem, wie viel geld du hast, und ganz unabhängig davon, wie viel du isst. wir möchten frühstücken nicht zum luxusevent machen. wer mehr zahlt, unterstützt diejenigen, die nur weniger zahlen können.

Es war wirklich superlecker und ein total gemütliches Ambiente, so dass ich doch ziemlich lange dort verweilte, mein Buch las und ass, las und ass

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bis ich weiter musste zu meinem Tagesprogramm: Tour durch die Berliner Unterwelten mit einem kurzen Abstecher beim Mauerpark vorbei, den ich mir aufgrund aprupt einsetzenden noch massiveren Regens aber nicht genauer anschaute.

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Seit ich vor einiger Zeit mal einen Bericht über die Berliner Unterwelten im TV gesehen hatte, wollte ich unbedingt mal an so einer Führung teilnehmen. Ich nahm an der Tour "M - Mauerdurchbrüche" teil und muss sagen, das war wirklich äusserst spannend! Der Guide sprach zwar dermassen schnell, dass ich Mühe hatte, all die vielen Informationen zu verarbeiten und bestimmt eine ganze Menge vergass, aber die ganze Stimmung, die Geschichte, die Stories, sein Wissen und sein persönliches Know-How zu den Geschehnissen bzw. auch der persönliche Kontakt zu einigen der Protagonisten machten diese Führung zu etwas ganz speziellem. Ein MUSS für einen Berlin-Besuch!

Nach der Führung fuhr ich einmal quer durch die City, wartete doch vor der gebuchten Bustour durchs nächtlich leuchtende Berlin mein Abendessen im Brauhaus Vaust auf mich. Ein Name den man in der veganen Szene kennt, zusätzlich empfohlen von der Veltenbummlerin - obwohl ich kein Bier mag, musste ich das Vaust mal ausprobieren! Lecker war's schon... aber hm... es hat mich jetzt nicht so umgehauen wie andere vegane Menüs.

Nach dem Essen lief ich zum Ku'damm und staunte nicht schlecht, dass der sich in den letzten Jahren doch auch wieder arg verändert hatte. Da standen Gebäude, die standen früher definitiv nicht da. Ich kann es nicht oft genug sagen... Berlin ist nicht, Berlin wird! Spannend, wirklich spannend und mit ein Grund, warum ich von dieser Stadt einfach nie genug kriege. Abgesehen von der Tatsache, dass das eine Herzensangelegenheit ist.

Die geführte Bustour zu einigen den Sehenswürdigkeiten Berlins, die entsprechend beleuchtet waren, war ganz nett... ich hatte mir etwas mehr davon erhofft, da ich dachte, die Tour ziehe eine grössere Runde und da ich einige Sachen bereits gesehen hatte, war es teilweise nicht mehr so neu. Aber der Berliner Dom war jetzt zumindest nicht mehr düster wie am Abend zuvor, als wir uns noch gefragt hatten, wie so ein bekanntes Gebäude nicht integriert sein kann in das Festival of Lights.

Nach der Bustour machte ich noch einen kurzen Bummel zur Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche, shoppte dort auf dem Markt eine Tasche und gebrannte Mandeln und machte mich auf den Rückweg...

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Am Samstag wollte ich eigentlich ausgiebig frühstücken in der Chaostheorie, wurde aber ziemlich enttäuscht. Obwohl ich mich angemeldet hatte, gab es das Frühstück gar nicht sondern nur die Pancakes und die waren zwar lecker, rechtfertigten die überaus lange Wartezeit aber in keiner Weise. Hungrig zog ich weiter und ass unterwegs weiter...

Da es endlich mal nicht regnete lief ich noch ein wenig rum, bzw. machte eine ziemlich grosse Runde: Planetarium (verzichtete aber auf einen Eintritt, ehm ja, wenn's schon mal schön Wetter war!), Nikolaiviertel, wunderschöner Ausblick auf das neue Schloss und den Dom, weiter zum Potsdamer Platz zum essen, Mahnmal, Brandenburger Tor und dann ins recht neue Museum beim Brandenburger Tor.

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Das war ein toller Tag! Aber wohl auch ein bisschen zuviel für mich, denn nun breitete sich schlagartig ein heftiger Migräneanfall aus und ich musste mich erstmal zum Hotel zurück begeben. Dort schlief ich wider Erwarten ein und somit wurde dann aus dem Plan, am Samstagnachmittag raus nach Hoppegarten zu fahren leider wiederum nichts. Sorry Andy!

Dafür war ich abends wieder fit, als wir zusammen im Kopps essen gingen (immer noch genauso lecker wie 2012!), auf den Fernsehturm (nicht soviel Aussicht bei dem Wetter...) und uns danach nochmal ein paar Lichter anschauen.

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Ach ja, und schon brach der letzte Tag an... und begrüsste mich - nach einem sooo verregneten Vorabend - mit viel viel Sonnenschein. Ich machte mich auf zum Viasko - ein suuuperleckeres, gigantisches komplett veganes Brunchbuffet, an welchem ich meinen Bauch vollschlug und bis abends kaum mehr Hunger hatte. Kurz das schöne Wetter geniessend spazierte ich bei der Museumsinsel vorbei gen Hotel.

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Koffer holen und los zum Flughafen Tegel... noch etwas shoppen, ein letzter Kaffee... und ab nach Hause.

Ganz kurz hatte ich mir überlegt, einfach nicht in den Bus zu steigen. Einfach da zu bleiben. In meinem Berlin. Irgendwie wärs schon schön. Nicht für ewig. Aber einfach für etwas länger. BERLIN ICK LIEBE DIR!

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Muss man gesehen haben in Berlin!

Berlin ist eine Stadt mit einer Unmenge an Sachen, die man gesehen haben muss. Genau solche Unmengen an Informationen findet man auch im Netz wieder, klar. Und selbstverständlich gibt es schon zig Seiten mich Berliner-Bauwerken. Aber: Keine mit den Bauwerken von mir fotografiert

Sinn dieser Seite ist es, Euch durch meine eigenen Fotos zu zeigen, was man in Berlin gesehen haben muss, sehen kann... oder halt einfach zu beweisen, wieviel Berlin zu bieten hat. Einige ältere Fotos sind eingescannt (oder werden es noch), andere sind (Digitalkamera sei Dank) schon in besserer Qualität.

Unterhalb des Fotos findet Ihr die jeweilige Adresse und die nächstgelegene S- oder U-Bahn-Station. Von Bus-/Tram-Stationen habe ich abgesehen, da ich von mir aus gehe, die eigentlich immer nur S- und U-Bahnen benutzt; und eigentlich ist man immer auch so in Kürze dann vor der Sehenswürdigkeit.

Ach und nicht zu vergessen: Generell sind ja auch Reiseberichte online.

Und los geht's:

Berliner Must Have Seen, A-Z

(Alle Fotos copyright by Cheesy)

Alexander Platz

Erst mit dem Bau der S- und vor allem der U-Bahn (ab 1913) entwickelte sich der Alexander Platz, kurz "Alex" genannt, zum Verkehrs- und Einkaufszentrum für die östlichen Stadtteile Berlins. Seine heutige Gestalt erhielt der Alex jedoch erst nach den verheerenden Kriegszerstörungen ab den 60er Jahren.

Nach der Wiedervereinigung wurd die Neugestaltung des Alex ausgeschrieben; der Siegerentwurf sieht u.a. die Errichtung von 13 Hochhäusern vor. Doch ob das Projekt jemals realisiert wird, steht in den Sternen.

Auf dem Alex steht die Weltzeituhr. In der Nähe des Alex stehen der Fernsehturm sowie die Marienkirche.

Berlin Alexanderplatz


Alexanderplatz
10178 Berlin
S+U Alexanderplatz

Alte Bibliothek

Seit 1914 sind hier Räume der Universität untergebracht. Nach den Kriegszerstörungen wurde die Bibliothek im Inneren bis 1969 modern wiederaufgebaut.

Die Alte Bibliothek steht am Bebelplatz.

Alte Bibliothek


Unter den Linden, Bebelplatz
10117 Berlin
S+U Friedrichsstrasse
U Hausvogteiplatz

Alte Nationalgalerie

Die Alte Nationalgalerie wurde 1866-1876 errichtet. Sie gilt als eine der bedeutendsten Museumsarchitekturen des 19. Jahrhunderts. Nach einer umfassenden Restaurierungsphase wurde sie 2001 wiedereröffnet.

Die Alte Nationalgalerie befindet sich auf der Museumsinsel.

Berlin Alte Nationalgalerie


Museumsinsel (Bodestrasse)
10178 Berlin
S Hackescher Markt
U Weinmeisterstrasse

Anhalter Bahnhof

Er war einst ein grosser, stolzer Bahnhof. So zumindest auf alten Postkarten zu sehen.

1839-41 war er als Endbahnhof der Sächsischen (später Berlin-Anhaltischen) Eisenbahn zwischen Halleschem und Potsdamer Tor errichtet und war bis zu seiner schweren Kriegsbeschädigung 1945 ein stark frequentierter Umschlagplatz.

1876-80 wurde das ursprüngliche Gebäude durch einen Neubau ersetzt. 1952 legte man den Anhalter Bahnhof still, 1959-61 erfolgte der Abbruch; lediglich der kleine Rest wurde als Andenken erhalten.

Berlin Anhalter Bahnhof

Berlin Anhalter Bahnhof


Askanischer Platz 6
10963 Berlin
S Anhalter Bahnhof
U Mendelssohn-Bartholdy-Park

AquaDom

Im Radisson Blu Hotel befindet sich eine Attraktion der speziellen Art: Der AquaDom, das weltweit grösste, zylindrische Aquarium (25m hoch, Durchmesser von 11,5m) mit einer faszinierenden tropischen Unterwasserwelt in einer Million Liter Salzwasser.

In der Mitte des Zylinders können Besucher in einem Aufzug durch das Innere des Aquariums hindurchfahren.

Der AquaDom ist Teil des Sealife's.

Aquarium


Karl Liebknecht Strasse 3
D-10178 Berlin
S Hackescher Mark

Bebelplatz

Der Bebelplatz entstand ab 1740. Bekannt wurde er vor allem durch eine düstere Geschichte: Die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten von 1933. Über 20'000 Bücher wurden vernichtet um "den jüdischen Geist und den gesamten Liberalismus auszurotten".

Am Bebelplatz steht die Alte Bibliothek und in der Nähe auch die St.-Hedwigskathedrale.

Bebelplatz


Unter den Linden
10117 Berlin
S+U Friedrichsstrasse, U Hausvogteiplatz

Berliner Dom

Als ehemalige Hof- und Domkirche der Hohenzollern wurde der Dom unter Kaiser Wilhelm II. 1894–1905 neu gebaut. Die Geschichte reicht aber bis in das Mittelalter zurück, wo sie im Jahre 1465 mit dem Bau einer Oberpfarr- und Domkirche auf der Spreeinsel begann. Im Dom kann man eine mit Modellbauten dargestellte Ausstellung über die verschiedenen Bauphasen besichtigen.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Dom schwer beschädigt und war nur noch eine Ruine. Erst 30 Jahre später begann der Wiederaufbau der zerstörten Kirche. Im Jahre 1983 waren die Außenarbeiten, bzw. 2002 die Innenarbeiten beendet.

Wer schon beim Berliner Dom ist, sollte auch noch einen Besuch beim DDR-Museum anfügen den Lustgarten und die Museumsinsel besuchen.

Berliner Dom

Berliner Dom


Lustgarten 1
10178 Berlin
S+U Alexanderplatz
S Hackescher Markt
U Hausvogteiplatz

Berliner Unterwelten

Die schöne Oberfläche Berlins sieht man auf vielen Fotos. Aber wie sieht es unter dem Asphalt aus? Spezielle Touren führen in Atomschutzbunker, Tunnel und andere Unterwelten.

www.berliner-unterwelten.de

Tickets bei S Gesundbrunnen

Div. Startpunkte

Botschaft der Schweiz

In unmittelbarer Nähe des Reichstagsgebäudes und des künftigen Bundeskanzleramts verfügte die Eidgenossenschaft über ein Gebäude, das sie bereits 1919 von einem Kunsthändler erworben hatte. Seitdem dient es der Schweiz - wenn auch mit Unterbrechungen - als Konsulat.

Berlin Schweizer Botschaft


Otto-von-Bismarck-Allee 4
10557 Berlin
S Unter den Linden

Brandenburger Tor

Auch wenn ich selber die Mauer-Zeiten nicht erlebt habe, zumindest nicht live, war dieser Ort von der ersten Berlinreise an ein spezieller Ort für mich!

Das Brandenburger Tor kann auf eine rund 200jährige Geschichte zurückblicken. War es bis zum Jahre 1989 ein Symbol für die Teilung Berlins und Deutschlands, ist es heute ein Nationalsymbol für die Einheit und somit eines der berühmtesten Wahrzeichen der Stadt.

Das Brandenburger Tor entstand in den Jahren 1788-1791.

1793 wurde die von Quadriga auf das Tor aufgesetzt. Die Plastik wurde im Laufe der Zeit drei Mal heruntergenommen; u.a. hat Napeolon sie nach Paris verschleppt.

Ganz in der Nähe zum Brandenburger Tor steht das Denkmal der ermordeten Juden.

Seit 2009 neu in der Nähe: Madame Tussaud's Wachsfigurenkabinett.

Brandenburger Tor

Brandenburger Tor


Pariser Platz
10117 Berlin
S Unter den Linden

Bundeskanzler Amt

Das Bundeskanzleramt steht beim Reichstag, bzw. auch in der Nähe der Schweizer Botschaft.

Zwischen und über den zwei fünfgeschossigen Verwaltungstrakten erhebt sich das 36 Meter hohe "Leitungsgebäude", in dem die Büros des Kanzlers und seiner Staatsminister, der Kabinettsaal und Konferenzräume untergebracht sind.

Berlin Bundeskanzleramt

Berlin Bundeskanzleramt


Willy-Brandt-Strasse 1
10557 Berlin
S Unter den Linden

Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Unmittelbar in der Nähe zum Brandenburger Tor steht seit 2005 ein Denkmal für die ermordeten Juden.

In 2 Jahren Bauzeit wurden auf knapp 19'000 m² 2'711 Stelen installiert, welche ein wellenförmiges Feld ergeben.

Berlin Denkmal ermordete Juden


Ebertstrasse
10117 Berlin
S+U Potsdamer Platz
U Mohrenstrasse

DDR-Museum

Das kleine aber feine Museum hat sich das Motto „Geschichte zum Anfassen" gefasst. So beinhaltet es z.B. eine massstabgetreue Plattenbausiedlung, Informationen und Exponate verbergen sich hinter Schubläden, Schränken und Türen und können nnen angefasst und benutzt werden, der Trabi lädt zur virtuellen Rundfahrt ein usw.

Das DDR-Museum befindet sich direkt an der Spree, genau neben dem Berliner Dom.

Berlin DDR Museum


Karl-Liebknecht-Strasse 1
10178 Berlin
S+U Alexanderplatz
S Hackescher Markt

East Side Gallery

Das spontane Kunstwerk zwischen Oberbaumbrücke und Ostbahnhof ist 1,3km lang und steht mittlerweile unter Denkmalschutz. Es wurd von zahlreichen Künstler aus aller Welt nach Ende der Teilung bemalt und zeugt noch heute von den Hoffnungen und der überschwenglichen Freude, die kurz nach dem Mauerfall in Berlin überall zu spüren waren.

Kurioserweise steht die einzig erhaltene Mauermalerei auf ehemaligem DDR-Boden. Während der Teilung konnte der Betonwall nur auf der Westseite koloriert werden und in dieser Form dann als "East Side Gallery" bekannt.

Berlin East Side Gallery

Berlin East Side Gallery


Mühlenstrasse
10243 Berlin
S+U Warschauer Strasse
U Schlesisches Tor

Fernsehturm

Der Fernsehturm ist beim Alexanderplatz. Mit seinen 368m ist er das höchste Bauwerk in Deutschland und sowieso ein markantes Wahrzeichen von Berlin.

1969 in Betrieb genommen als Sendeanlage der DDR ist er heute ein bekanntes Ausflugsziel um in luftiger Höhe einen tollen Blick auf die Stadt zu erhaschen (sowohl nachts wie auch tagsüber genial!).

Berlin Fernsehturm


Alexanderplatz
10178 Berlin
S+U Alexanderplatz

Funkturm

Dieser als „Lange Lulatsch“ bekannte 150m hohe Sendemast wurde 1924–1926 gebaut. Die Stahlgitterkonstruktion konnte anlässlich der 3. Deutschen Funkausstellung als Antennenträger in Betrieb genommen werden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg stand der Funkturm zeitweise nur auf drei Beinen, da ein Granate eine der Hauptstreben weggesprengt hatte. Der 600-Tonnen-Koloss aber blieb stehen.

Auf 125m ist eine Aussichtsplattform mit einem Rundblick über Berlin.

Berlin Funkturm


Hammarskjöldplatz 1
14055 Berlin
S Messe Nord/ICC
U Kaiserdamm

Gendarmenmarkt

Der Gendarmenmarkt besteht aus dem deutschen Dom, dem französischen Dom und dem Schauspielhaus ist ein echt schöner Platz! Er entstand Ende des 17. Jahrhunderts.

Der Deutsche und der Französische Dom gingen beide aus relativ schlichten Kirchen hervor, die um 1705 auf dem Markt gebaut worden waren. Zwei identische repräsentative Turmbauten wurden neben den Kirchen angebaut, um den Gendarmenmarkt noch attraktiver und vor allem repräsentativer zu machen. Die Bezeichnung „Dom“ stiftet hier aber Verwirrung, da sich diese Bezeichnung nur auf die architektonische Form der Kuppelbauten bezieht und nicht auf die Kirchen selbst.

Das Konzerthaus wurde nach den Plänen von Karl Friedrich Schinkel in den Jahren 1817-1821 auf den Grundmauern des abgebrannten Nationaltheaters errichtet und bildet bis heute den Mittelpunkt dieses dreiteiligen Ensembles.

Der Gendarmenmarkt wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, wurde aber im Laufe der Zeit wieder rekonstruiert. Zur 750-Jahr-Feier kehrte zudem das Schillerdenkmal von Reinhold Begas an seinen ursprünglichen Platz zurück, nachdem es von dem Nazis 1935 entfernt worden war.

Berlin Gendarmenmarkt

Berlin Gendarmenmarkt

Berlin Gendarmenmarkt

Berlin Gendarmenmarkt


Gendarmenmarkt
10117 Berlin
U Stadtmitte/Hausvogteiplatz/
Französische Strasse

GSW-Hochhaus
(bekannt aus "Verliebt in Berlin")

GSW ist eine Wohnungsbaugesellschaft und eigentlich ist das Hochhaus nicht wirklich eine bekannte Touristenattraktion; es sei denn man hat wie verrückt "Verliebt in Berlin" geschaut Diese Serie spielte sich (fiktiv) in diesem Gebäude ab und dadurch wurde es (für mich) bekannt.

GSW Hochhaus


Charlottenstrasse 4
10969 Berlin
U Kochstrasse/Stadtmitte

Hakesche Höfe

Die Hackeschen Höfe bestehen aus den Grundstücke Rosenthaler Straße 40 und 41 sowie Sophienstrasse 6. Die bisherigen Gebäude wurden alle abgerissen und ein Komplex mit 8 Hinterhöfen erreichtet (den grössten in Europa). Eine bunte Mischung an Restaurants und Gewerbe, Geschäften und Wohnungen ist dort zu finden (u.a. der Ampelmännchen-Laden!).

 

Berlin Hakesche Höfe


Hackescher Markt
10178 Berlin
S Hackescher Markt:
U Weinmeisterstrasse

Hamburger Bahnhof

Eines der Bauwerke, welches wohl am längsten irgendwie an mir vorbeiging. Bis wir 2009 nach Berlin fuhren, hatte ich irgendwie noch nie von ihm gehört, obwohl er da schon länger steht

1841 wurde per Staatsvertrag der Bau einer Eisenbahnlinie zwischen den beiden grössten deutschen Städten beschlossen, 1846 begann die Jungfernfahrt nach Hamburg in einem Berliner Güterschuppen - der Bahnhof war noch im Bau. Der Bahnhof selbst entstand in einjähriger Bauzeit bis 1847. 1884, nur 37 Jahre nach seiner Eröffnung, wurde der Bahnhof stillgelegt.

Der Hamburger Bahnhof ist der letzte erhaltene Berliner Bahnhof der ersten Generation! Warum er so lange "überlebt" hat? Eigentlich wurde er bereits seit 1906 als Museum genutzt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde er als ehemaliges Bahngelände von der Ostberliner Reichsbahn verwaltet. Doch die konnte oder wollte mit dem Gelände nichts anfangen. So lag das Areal über 40 Jahre lang im Dornröschenschlaf, bis es 1984 im Rahmen der S-Bahn-Übergabe an den Westberliner Senat kam.

Seit 1996 befindet sich im Hamburger Bahnhof nun das "Museum für Gegenwart".

Der Hamburger Bahnhof befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofes.

Hamburger Bahnhof


Invalidenstrasse 50-51
10557 Berlin
S Berlin Hauptbahnhof

 

Hauptbahnhof

Bis vor wenigen Jahren hiess er noch "Lehrter Bahnhof". Doch am 28. Mai 2006 (nach ca. 11-jähriger Bauzeit) wurde der neue Hauptbahnhof eröffnet, bzw. eben umbenannt.

Der Berliner Hauptbahnhof ist heute der grösste Kreuzungsbahnhof Europas. Es gibt zwei Hauptebenen für den Bahnverkehr sowie drei Verbindungs- und Geschäftsebenen.

Die 321 Meter lange gläserne Halle der in Ost-West-Richtung verlaufenden Stadtbahn wird von der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden 160 Meter langen und 40 Meter breiten Bahnhofshalle gekreuzt. Ein raffiniertes System grosser Öffnungen in den Decken aller Ebenen lässt Tageslicht bis zu den unteren Gleisen gelangen.

Bis April 2010 befindet sich im Hauptbahnhof die Ausstellung der United Buddy Bears.

In der Nähe des Hauptbahnhofes ist der Hamburger Bahnhof, heute ein Museum, zu finden.

Berlin Hauptbahnhof

Berlin Hauptbahnhof

Berlin Hauptbahnhof


Europaplatz
10557 Berlin
S Berlin Hauptbahnhof

Haus der Kulturen der Welt

Die (damals hiess sie noch:) Kongresshalle war der US-amerikanische Beitrag zur Internationalen Bauausstellung 1957. Sie wurde als Geschenk Amerikas an das befreundete West-Berlin deklariert. Der Berliner Volksmund nannte das Gebäude bald treffend "Schwangere Auster".

1980 stürzte das Dach teilweise ein, weil der Stahlkern des vorderen Dachbogens durchgerostet war. Obwohl kein Nutzungskonzept bestand, wurde die Halle wegen ihres Symbolgehalts bis zur 750-Jahr-Feier 1987 wiederaufgebaut. Seit 1989 wird sie unter dem etwas uneleganten Namen "Haus der Kulturen der Welt" als Veranstaltungs-und Ausstellungshaus genutzt, ebenfalls zu einigen Berliner Festspielen.

Berlin Kongresshalle


John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin

Humboldt Box

Die Humboldt-Box ist ein temporäres Bauwerk auf dem Schlossplatz in Berlin, welches errichtet wurde um die Bauarbeiten rund um das wieder aufgebaute Berliner Schloss zu dokumentieren.

Humbodt Box



S+U Alexanderplatz
S Hackescher Markt
U Hausvogteiplatz

Jungfernbrücke

Zwei Berliner Brücken hatten mich von Anfang an, bevor ich sie live gesehen habe, total faszinierend und bei fast jedem Berlin Besuch gehe ich sie erneut 'besuchen'. Die eine ist die Oberbaumbrücke, die andere die Jungfernbrücke.

Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung wieso, aber diese Brücke hat mich von Anfang an begeistert. Ich kannte sie erst von einem Foto und suchte sie einige Berlin-Reisen lang... bevor ich sie dann mehr per Zufall fand. Und entdeckte, wie berühmt sie eigentlich auch ist.

Die Jungfernbrücke in Berlin-Mitte ist die älteste noch erhaltene Brücke der Stadt und zugleich die einzige der früheren insgesamt neun baugleichen Klappbrücken.

Berlin Jungfernbrücke

Berlin Jungfernbrücke


Jungfernsee
14109 Berlin
U Spittelmarkt

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Am Ku'damm gelegen befindet sich die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, welche 1891-1895 erbaut wurde.

Das bekannte Wahrzeichen wurde im Zweiten Weltkrieg (wie fast alles) durch einen Bombenangriff stark beschädigt. Nur die Turmruine blieb übrig, die auch als „hohler Zahn“ bezeichnet wird.

Der ausgeschriebene Wettbewerb zur Neugestaltung wurde 1957 gewonnen und sah eigentlich den vollständigen Abriss der Ruine vor. Dies ergab eine hitzige Debatt und führte zu einem Kompromiss; So steht jetzt alt neben neu: Der rund 68m hohe Turmcorpus blieb als Mahnmal gegen den Krieg erhalten und wurde nun durch ein vierteiliges Bauensemble ergänzt. Dazu zählen das achteckige Kirchenschiff, der sechseckige Glockenturm, die viereckigen Kapelle und das Foyer. Nach fast vierjähriger Bauzeit konnte die Kirche 1961 eingeweiht werden.

Berlin Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Berlin Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Berlin Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche


Kurfürstendamm 237
10789 Berlin
S Savignyplatz
S+U Zoologischer Garten

Kurfürstendamm

Mitte des 16. Jahrhunderts war der 3,5 Kilometer lange Kudamm noch eine Reitverbindung zum Grunewald. Auf Wunsch des Reichskanzlers Otto v. Bismarck wurde der Damm ab 1873 zu einem 53m breiten Boulevard ausgebaut. Zwischen Breitscheidplatz und Halensee entstanden vornehme Wohnadressen mit edlen Geschäften, Kinos, Theater und Cafés.

Am Ku'damm befindet sich die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und ganz in der Nähe ist die Ausstellung "The Story of Berlin".

Berlin Kudamm

Berlin Kudamm


Kurfürstendamm
10719 Berlin
S+U Zoologischer Garten
U Kurfürstendamm/Uhlandstrasse

Little Big City

Interaktive Modellstadt, neu eröffnet 2017.

www.officiallittlebigcity.com/berlin/

Berlin


Alexanderplatz
Direkt am Fusse des Fernsehturms

Luftbrücken-Denkmal

Die Strassen- und Eisenbahnverbindungen von den westlichen Besatzungszonen nach West-Berlin wurden während der Berlin-Blockade vom 23. Juni 1948 bis 12. Mai 1949 durch die sowjetische Besatzung gesperrt. In dieser Zeit versorgten die Westalliierten die Stadt mittels Flugzeugen; dies nannte man die Luftbrücke.

Seit 1951 erinnert in Berlin das geschaffene Luftbrückendenkmal am Platz der Luftbrücke vor dem Flughafen Tempelhof an die Opfer der Luftbrücke. Später wurden weitere baugleiche Denkmäler beim Flughafen Frankfurt und – in etwas kleinerer Ausführung – im Ortsteil Wietzenbruch/Celle in der nähe des Fliegerhorst Wietzenbruch/Immelmann - Kaserne Heeresflugplatz Celle errichtet.

Im Volksmund wird das Monument übrigens "Hungerkralle" genannt.

Berlin Luftbrücke


Platz der Luftbrücke
12101 Berlin
U Platz der Luftbrücke

 

Lustgarten

Der Lustgarten gehörte früher zum Stadtschloss und steht neben dem Berliner Dom.

Ursprünglich wurde der Lustgarten 1646 nach holländischem Vorbild neu angelegt: Mit Blumengarten, Orangerie und einem Gewürzgarten, zudem versehen mit zahlreichen Statuen, Grotten, Lusthäusern, Volieren und Fontänen. Leider hatte Friedrich Wilhelm I. keine Lust auf den Lustgarten, liess ihn verfallen und funktionierte ihn zum Paradeplatz um. Erst ab 1790 wurden auf dem Sandplatz wieder Rasen gesät und Bäume gepflanzt. Bei den Nationalsozialisten war dann Schluss mit dem Lustwandeln im Lustgarten. Sie pflasterten den Platz 1934 und machten ihn zum Aufmarschforum. Und seither wirkt er nicht mehr so, wie er früher wohl mal gewirkt haben muss, sondern etwas lustlos finde ich.

Gleich hinter dem Lustgarten befindet sich die bekannte Museumsinsel.

Berlin Lustgarten


Lustgarten
10178 Berlin
S+U Alexanderplatz

Madame Tussauds Wachsfiguren

Seit 2009 hat nun auch Berlin das, was viele andere Städte vor ihm schon hatten: Ein Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud. An zentraler Lage beim Brandenburger Tor kann man nun diverse Persönlichkeiten aus nächster Nähe bestaunten, oder herausfinden, wie aufwändig das Produzieren von so originalgetreuen Wachsfiguren ist. Und: Wusstet Ihr dass den Ausstellungsstücken regelmässig sogar die Haare gewaschen werden?

Madame Tussauds


Unter den Linden 74
10117 Berlin

S Unter den Linden

Märchenbrunnen

Eine der wenigen Sehenswürdigkeiten, die ich noch nicht so recht gesehen habe. Denn als ich den Märchenbrunnen 2005 endlich mal gefunden hatte, war er gerade in Renovation...

Die im neubarocken Stil entworfene Brunnenanlage wurde 1913 fertiggestellt. Am Rand befinden sich die Grimmschen Märchenfiguren. Unter den Steinskulpturen sind unter anderem Hänsel und Gretel, der Gestiefelte Kater, Hans im Glück, Aschenbrödel, Rotkäppchen, Schneewittchen mit den 7 Zwergen, Dornröschen verewigt. Früher waren an den Seitengängen zudem "Gruselgestalten"" (Frau Holle, Menschenfresser und Riesentochter), aber diese fehlen heute.

Berlin Märchenbrunnen


Am Friedrichshain
(im Volkspark)
10249 Berlin

Marienkirche

Gleich neben dem Alexanderplatz steht die Marienkirche. Wann sie genau erbaut wurde ist nicht klar; aber 1294 war sie bereits benutzbar. Nachweislich wurde sie bei einem der beiden grossen Stadtbrände 1376 und 1380 beschädigt und möglicherweise verändert wiederhergestellt. Der Bautyp stammt jedoch eindeutig aus dem 13. Jh. und unterscheidet sich grundsätzlich von der in ihrer Architektur jüngeren Nikolaikirche. Der Turm stammt aus dem 15. Jh., der heutige kupferne Aufsatz ist ein Werk des Baumeisters des Brandenburger Tors.

Berlin Marienkirche


Karl-Liebknecht-Strasse 8
10178 Berlin
S Hackescher Markt
S+U Alexanderplatz

Museumsinsel

Die Museumsinsel auf der Nordspitze der Spreeinsel besteht aus: Bode Museum, Pergamonmuseum, Neues Museum, Alte Nationalgalerie und Altem Museum und ist einer der herausragendsten Museumskomplexe Europas. 1999 wurde die Musemsinsel in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommene.

Das Alte Museum von Karl Friedrich Schinkel (1825–30), dessen Gebäudefront den Lustgarten am Berliner beherrscht, ist ein Meisterwerk klassizistischer Architektur.

Die renovierte und im Dezember 2001 wieder eröffnete Alte Nationalgalerie hinter dem Alten Museum ist der nächste Höhepunkt.

An der Nordspitze der Insel liegt das Bode-Museum, welches 2006 feierlich wiedereröffnet wurde.

Bisheriger Publikumsrenner ist das Pergamonmuseum von Alfred Messel (1907–30), in dem sich archäologische Funde aus der Antike und Vorderasien befinden, vor allem der rekonstruierte Pergamonaltar.

Vielleicht wird es nun von Platz 1 verdrängt durch das

Das Neue Museum wurde im Oktober 2009 nach 70jähriger Schliessung wieder eröffnet.

Berlin Museumsinsel


Museumsinsel (Bodestrasse)
10178 Berlin
S Hackescher Markt
U Weinmeisterstrasse

Neues Museum

Das neue Museum befindet sich auf der Museumsinsel. Seit dem 17. Oktober 2009 ist es nach 70jähriger Schliessung endlich wieder zugänglich.

Bei meinem Berlin-Besuch 2009 nutzte ich natürlich die Chance, diesen neuen Publikumsmagneten anzusehen. Man kann Stuuuuunden darin verbringen, es ist einfach riesig (rund 8000 qm auf 4 Ebenen um konkret zu werden).

Das Neue Museum gehörte zu den bedeutendsten Bauvorhaben seiner Zeit in Preussen. Das von Friedrich August Stüler zwischen 1843 und 1855 errichtete Gebäude stellt sowohl als Teil des Gesamtensembles der Museumsinsel als auch als solitäres Bauwerk ein herausragendes Dokument des Museumsbaus des 19. Jahrhunderts dar.
Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde es seit 2003 unter der Leitung des britischen Stararchitekten David Chipperfield aufwändig restauriert und wiederhergestellt.

Berlin Neues Museum Berlin Neues Museum


Museumsinsel (Bodestrasse)
10178 Berlin
S Hackescher Markt
U Weinmeisterstrasse

Nikolaiviertel

Im Nikolaiviertel, zwischen Spree, Berliner Rathaus und Mühlendamm gelegen, wurden 1981-1987 etliche historische Häuser aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert, die ursprünglich woanders standen, rekonstruiert. Es ist eine Art Freilichtmuseum des zerstörten Alt-Berlin. Beherrscht wird das kleine, von zahlreichen Cafés und Restaurants durchzogene Quartier durch die Nikolaikirche. Dieses älteste erhaltene Bauwerk Berlins beherbergt heute ein Museum zum mittelalterlichen Berlin. Der ursprüngliche Bau, der teilweise in dem neuen Kirchenhaus des 15. Jahrhunderts erhalten ist, stammte aus dem Jahr 1230. Das neogotische Turmpaar wurde 1878 errichtet. Erst 1981 wurde die völlig ausgebrannte Ruine wieder aufgebaut.

Nikolaiviertel

Nikolaiviertel


Am Nussbaum 3
10178 Berlin
S+U Alexanderplatz
U Klosterstrasse

Oberbaumbrücke

Zwei Berliner Brücken hatten mich von Anfang an, bevor ich sie live gesehen habe, total faszinierend und bei fast jedem Berlin Besuch gehe ich sie erneut 'besuchen'. Die eine ist die Jungfernbrücke, die andere die Oberbaumbrücke.

Die Oberbaumbrücke, die seit 1896 Friedrichshain und Kreuzberg über die Spree miteinander verbindet, ist die am aufwendigsten gestaltete Brücke Berlins. Über sie führt nicht nur der Strassenverkehr, sondern auch eine U-Bahn. Das Tragwerk für die Gleise im Hochparterre wurde architektonisch verkleidet und mit figürlichen Schmuck versehen. Entstanden ist ein Bauwerk, das einer Burg der Mark Brandenburg ähnelt.

Die Bögen des U-Bahn-Viadukts und die zwei spitzen Mitteltürme wurden nach dem Fall der Mauer originalgetreu rekonstruiert. Während der Zeit der Teilung verlief nämlich quer über die Oberbaumbrücke die Grenze, wodurch die Brücke zerfiel.

Ganz in der Nähe der Oberbaumbrücke findet sich die bekannte East Side Gallery.

Oberbaumbrücke Oberbaumbrücke


Warschauer Strasse 51
10243 Berlin
S+U Warschauer Strasse
U Schlesisches Tor

Potsdamer Platz

Bis zum Zweiten Weltkrieg war der Potsdamer Platz vor dem gleichnamigen Fernbahnhof mit seinen vielen sich kreuzenden Strassenbahn- und Omnibuslinien und der ersten Lichtzeichenanlage auf dem Kontinent einer der verkehrsreichsten Plätze Europas und ein beliebter Treffpunkt der politischen, sozialen und kulturellen Szene Berlins.

1961 wurde der Platz durch Berliner Mauer geteilt und somit de facto zum Grenzgebiet. Bis Mitte der 1970er-Jahre wurden nahezu alle Gebäude dort abgerissen. Auf der Ostseite des Platzes war hierfür das übersteigerte Sicherheitsbedürfnis der DDR verantwortlich: An keiner anderen Stelle der Berliner Mauer waren die eigentliche Mauer und die sogenannte „Hinterlandmauer“ durch einen derart breiten Todesstreifen voneinander getrennt wie am Potsdamer Platz. Alle Gebäude, die innerhalb des Streifens lagen, mussten verschwinden.

Nach dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 stellte sich nach Jahrzehnten der Vernachlässigung fast über Nacht eine völlig neue Situation ein. Schon wenige Tage später wurde am Potsdamer Platz ein Stück der Mauer abgebrochen, ein aufgegrabenes Strassenstück asphaltiert und am 12. November 1989 ein provisorischer Grenzübergang geschaffen.

Während der 1990er-Jahre wurde der Potsdamer Platz zur „grössten Baustelle Europas“. Von einem als „Infobox“ bezeichneten Aussichts-Container konnte man den Fortschritt der Bauarbeiten beobachten und Modelle der zukünftigen Bauten betrachten.

Der kühne Plan, aus dem Nichts ein Stadtzentrum zu erschaffen, war nach 10 Jahren Bauzeit vollendet. Das neu bebaute Terrain zählt zu den markantesten Orten der Stadt. Die Neubauten lassen die Stadt in der Stadt hell erstrahlen. Nirgendwo sonst in der Welt können 2500 Tonnen Stahl und Glas schöner funkeln als über dem Sony Center. Das fussballfeldgroße Dach scheint federleicht über den Köpfen der Besucher zu schweben. Das ovale, nach oben spitz zulaufende Zelt ist stabilisiert worden wie ein Regenschirm.

Berlin Potsdamer Platz

Berlin Potsdamer Platz

Berlin Potsdamer Platz

Berlin Potsdamer Platz

Berlin Potsdamer Platz


Potsdamer Platz 1
10785 Berlin
S+U Potsdamer Platz

Reichstag

Der Reichstag ist heute einer der meist besuchten Sehenswürdigkeiten Berlins, vor allem wegen der neuen gläsernen Kuppel, welche begehbar ist. Seit dem Umzug der Regierung von Bonn nach Berlin wurden mehr als 15 Millionen Besucher gezählt.

Erbaut wurde der Reichstag von 1884-1894. Mit dem Reichstagsgebäude sind bedeutende Wendepunkte und Ereignisse der deutschen Geschichte verbunden, man denke da z.B. an den "Reichstagsbrand" vom 27. Februar 1933.

Nach dem Krieg wurde der schwerbeschädigte Reichstag vorerst nicht weiter genutzt. Die ursprüngliche Kuppel musste 1957 aus statischen Gründen gesprengt werden.

Erst 1990 fanden wieder erste Sitzungen im Reichstag statt. 1994-1999 folgte eine grosse Umbauphase, in welcher der Reichstag auch wieder eine neue Kuppel erhielt. Das 800 Tonnen schwere Bauwerk aus Stahl und Glas misst 40m im Durchmesser und 23,5m in der Höhe. An der Innenseite winden sich zwei spiralförmig angelegte Wege bis zur Aussichtsplattform in die Höhe und wieder hinunter zur Dachterrasse und bieten einen genialen Ausblick auf die Gegend.

Im Sommer 1995 war der Reichstag wohl bekannter denn je: 2 Wochen lang war er komplett unter einer rund 100'000qm grossen Plane des Künstlerpaares Christo und Jeanne-Claude verschwunden. Der Zufall wollte es, dass ich damals auch in Berlin war und das mit-erleben durfte. Auch habe ich ein (offizielles) Stück des Verhüllungsmateriales als Anden.

Der Reichstag ist bei der Schweizer Botschaft, bzw. dem Bundeskanzkler Amt.

Berlin Reichstag

Berlin Reichstag

Berlin Reichstag

Berlin Reichstag


Platz der Republik
10557 Berlin
S Unter den Linden

Rotes Rathaus

Das Rote Rathaus ist Sitz des Regierenden Bürgermeisters und des Senats von Berlin. Der Name stammt, wie man erahnt, von der Fassadengestaltung mit roten Ziegelsteinen ab. Gebaut wurde es zwischen 1861 und 1869.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Rathaus stark beschädigt und wurde in den Nachkriegsjahren wieder rekonstruiert.

Berlin Rotes Rathaus


Rathausstrasse
10178 Berlin
S+U Alexanderplatz
S Hackescher Markt

Schloss

Das Berliner Stadtschloss gibt es eigentlich nicht mehr - aber bald wieder. Bei unserem Berlin-Besuch 2012 stellten wir überraschend fest, dass das Bauprojekt doch durchgekommen ist. Ich glaube, Berlin braucht einfach immer eine Grossbaustelle

Das Berliner Schloss war früher die Hauptresidenz der Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg, später der Könige in bzw. von Preussen und der Deutschen Kaiser. Nach 1918 wurde es ein Museum, bis es im zweiten Weltkrieg - wie so vieles in Berlin - schwer beschädigt wurde. 1950 wurde es gesprengt; an seiner Stelle entstand der Palast der Republik. Dieser war Sitz der Volkskammer, des Parlamentes der DDR, und beinhaltete viele Veranstaltungsräume. Es stellte sich jedoch heraus, dass er massiv asbestverseucht war und wurde ab Dezember 2008 teilweise abgerissen.

Und nun, was tun mit dem leeren Platz? Genau, man stellt das alte Schloss wieder hin Bis 2019 soll nun hier das Schloss in altem neuen Glanz erstrahlen, Nachbau der historischen Fassaden inklusive. Nebst Bibliotheksnutzung für die Humboldt-Universität ist es als grosser Ausstellungsort für die Sammlungen der Stiftung Preussischer Kulturbesitz und die Museen in Berlin geplant.

Ich bin gespannt.

Berliner Stadtschloss



S+U Alexanderplatz
S Hackescher Markt
U Hausvogteiplatz

 

Schloss Bellevue

1785 entstand in nur einem Jahr das Schloss Bellevue als Sommersitz für den jüngsten Bruder des Königs. 1918 wurde es von den Hohenzollern bewohnt, 1935-38 diente es als Museum für Völkerkunde, später als Gästehaus der Regierung.

Nach schweren Kriegszerstörungen wurde es in alter Form wiederaufgebaut, allerdings mit verändertem Inneren.

Seit 1959 diente das Schloss den Bundespräsidenten als Berliner Dependance, seit 1993 ist es ihr erster Amtssitz.

Schloss Bellevue ist der erste klassizistische Schlossbau in Preussen, dessen dreiflüglige Grundform zwar noch dem Barock entstammt, dessen strenge Fassade aber eindeutig klassizistisch ist.

Schloss Bellevue


Spreeweg
(nördlich der Siegessäule)
10557 Berlin
S Bellevue

Schloss Charlottenburg

Das Schloss Charlottenburg wurde in den Jahren 1695- 1699 gebaut. Es war zunächst als ein kleines Garten- und Lustschlösschen für die Gemahlin des Kurfürsten Friedrich III., Sophie Charlotte, gedacht. Nach der Krönung des Kurfürsten im Jahre 1701 zum ersten König in Preussen wurde das Schloss zu einem repräsentativen Sitz nach Versailler Vorbild ausgebaut.
Als Sophie Charlotte im Jahre 1705 starb, erhielten das Schloss und das in der Nähe gelegene Dorf ihren Namen.

Nachdem das Schloss Charlottenburg im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurde, benötigten die Restauratoren über zwei Jahrzehnte für den Wiederaufbau.

Schloss Charlottenburg


Spandauer Damm 10-22
10585 Berlin
S Westend

Sea Life

Das Sea LIfe Berlin zeigt auf einer Fläche von 1800 m² ca. 4'000 Bewohner des Wassers. Interessant, ja. Aber artgerecht?

Zum Sea Life gehört auch der AquaDom.

Sea Life Berlin


Spandauer Strasse 3
10178 Berlin
S Hackescher Markt
S+U Alexanderplatz

Siegessäule

Mitten im Tiergarten steht eines der bekanntesten Wahrzeichen Berlins, die Siegessäule – von den Berlinern einfach nur „Goldelse“ genannt.

Die 69m hohe Siegessäule war im Jahre 1873 zur Erinnerung an die preussischen Feldzüge gegen Dänemark, Österreich und Frankreich auf dem Königsplatz vor dem Reichstag aufgestellt worden. Aufgrund der Pläne f ür die Reichshauptstadt „Germania“ wurde die Siegessäule 1938/39 auf den Grossen Stern (der Kreisel um die Siegessäule) verlegt. Der rote Granitsockel trägt dabei vier Säulentrommeln, an denen aussen eroberte Geschützrohre aus den Kriegen eingelassen sind. In luftiger Höhe steht Viktoria, die Siegesgöttin aus der römischen Mythologie.

Die bekannte Love Parade machte die Siegessäule vor allem bei jungen Leuten bekannt, da die Abschlussparty dieser Techno-Veranstaltung stets auf dem Grossen Stern statt fand.

Man kann die Siegessäule über 285 Stufen bis zur Aussichtsplattform ersteigen. Von oben hat man einen guten Ausblick über den 203 ha großen Tiergarten und das umliegende Stadtgebiet.

Schönheitskur für Goldelse: Von Anfang Januar 2010 bis Ende Mai 2011 wird die Siegessäule saniert und verschwindet daher unter einer Plane.

Berlin Siegessäule


Strasse des 17. Juni/Grosser Stern
Berlin
S Bellevue
U Hansaplatz

Spandau

Der Ortsteil Spandau repräsentiert den Ortskern des ehemaligen Stadtkreises Spandau, der 1920 nach Gross-Berlin eingemeindet wurde.

Sehenswert in Spandau sind die Altstadt, das Rathaus und die Zitadelle.

Hier auf dem Foto war gerade der Spandauer Weihnachtsmarkt im Gange, einer der grösseren und auch wirklich ein schöner Markt.

Spandau


Rathaus:
Carl-Schurz-Strasse 2/6
13597 Berlin
U Altstadt Spandau
S+U Rathaus Spandau

St.-Hedwigskathedrale

Die katholische St.-Hedwigskathedrale an der Südostecke des Bebelplatzes entstand Mitte des 18. Jahrhunderts. Sie war der zweite Bau des geplanten Forum Fridericianum und ist heute die Bischofskirche des Bistums Berlin. Ihre Entstehung verdankt sie der im 18. Jahrhundert wachsenden Rolle der katholischen Gemeinde. 1747 war Grundsteinlegung für den barocken Zentralbau nach Plänen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Wegen knapper Finanzen wurde der Bau 1755 unterbrochen, 1757 wegen des Siebenjährigen Krieges völlig eingestellt. Am 1. November 1773 erfolgte die Weihung der Kathedrale.

Bei einem Luftangriff 1943 wurde die St. Hedwigskathedrale bis auf die Umfassungsmauern zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte von 1952 bis 1963 der Wiederaufbau.

St. Hedwigs Kathedrale Berlin


Behrenstrasse 39
10117 Berlin
S+U Friedrichstrasse
U Hausvogteiplatz/Französische Strasse/Stadtmitte

Tacheles

Der Ort für ungewöhnliche Veranstaltungen mit Disco, Galerien, Ateliers, Café wurde Keimzelle der Wiederbelebung der Oranienburger Strasse. Immobilienhändler bedrohten kurzfristig das Refugium: Die lukrative Lage sollte vergoldet werden. Heute steht das Tacheles unter Denkmalschutz. Eine geplante Neubebauung auf dem Gelände soll Rücksicht auf den alternativen Charakter nehmen.

Berlin Tacheles


Oranienburger Strasse 54-56a
10117 Berlin
S Oranienburger Strasse

Tempelhofer Park

Der frühere Flughafen Tempelhof, der sich mitten in der City befand, wurde 2008 wegen des neuen Flughafenprojektes Berlin-Brandenburg ausser Betrieb genommen. Im Mai 2010 wurde der Park für die Allgemeinheit geöffnet, was ich vor allem durch meine Soap GZSZ (siehe oben) realisierte, weil einige Folgen da spielten. Da sage wer noch, Fernsehen bilde nicht Na auf jeden Fall ist das ein ziemlich grosses Feld und aktuell die grösste Parkfläche Berlins. Berlin versammelt sich dort um zu skaten, Drachen fliegen zu lassen, zu joggen, zu grillen u.v.m. Im Winter kann man sogar Langlauf betreiben. Cool oder? Allerdings ist noch unklar was die weitere Nutzung des Geländes sein wird; eine eventuelle Bebauung ist derzeit Gegenstand intensiver politischer Auseinandersetzungen. Ich persönlich fände es schade, wenn so eine schöne freie Fläche überbaut werden würde. Mehr zum Thema findet sich auf der Website der Tempelhofer Freiheit.

Tempelhofer Park


U Tempelhof

 

The Story of Berlin

The Story of Berlikn ist eine interaktive Geschichtsausstellung über die Berliner und ihre Stadt. Zum Ausstellungsbesuch gehört eine spannende Führung durch einen Möchtegern-Atomschutzbunker aus dem Kalten Krieg, direkt unter dem Kurfürstendamm.

Kurfürstendamm 207-208
Berlin-Charlottenburg
S+U Zoologischer Garten
U Uhlandstrasse

Tränenpalast

Der Tränenpalast war zu Zeiten deutscher Teilung die Abfertigungshalle für die Ausreise von Ost- nach West-Berlin. Heutzutage erinnert eine Ausstellung an den Alltag während der Teilung und die tränenreichen Schicksale.

Berlin

Berlin


S Friedrichsstrasse

United Buddy Bears

"Wir müssen uns besser kennenlernen,
dann können wir uns besser verstehen,
mehr vertrauen und besser zusammenleben."

Unter diesem Motto werben die UNITED BUDDY BEARS auf ihrer Welttournee für ein friedliches Zusammenleben. Jeder Buddy Bär wurde individuell von einem Künstler für sein Heimatland gestaltet. Die rund 140 Buddy Bären (jeder 2m gross) repräsentieren ebenso viele von den Vereinten Nationen anerkannte Länder. Seit ihrer ersten Ausstellung 2002 in Berlin haben weltweit bereits über 20 Millionen Besucher die Bären bewundern können.

144 United Buddy Bears sind bis zum 14. April 2010 im Berliner Hauptbahnhof ausgestellt.

Buddy Bears


Europaplatz
10557 Berlin
S Berlin Hauptbahnhof

Volksbühne

Die Volksbühne wurde 1913-14 nach dem Entwurf Oskar Kaufmanns auf dem Bülowplatz (heute Rosa-Luxemburg-Platz) in der Mitte Berlins errichtet. In der Stirnfläche des ursprünglichen Baus war das Motto "Die Kunst dem Volke" eingemeisselt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Theater fast vollständig zerstört, 1950-1954 aber wieder aufgebaut.

Berlin Volksbühne


Linienstrasse 227
10178 Berlin
U Rosa-Luxemburg-Platz
S Alexanderplatz

Weltzeituhr

Von einem Industriedesigner entworfen wurde die 10m hohe Weltzeituhr 1969 im Zuge der sozialistischen Neugestaltung des Alexanderplatzes aufgestellt. Auf einer Säule dreht sich ein mit geätzten Aluminiumplatten verkleideter, farbig emaillierter Zylinder, der in 24 Segmenten verschiedene Länder der Erde schematisch geografisch darstellt und die Uhrzeiten wichtiger Städte anzeigt. Die über dem Zylinder auf rotierenden Metallkreisen angebrachten Kugeln symbolisieren die Planeten auf ihren Bahnen. Der Boden unterhalb der Stahlkonstruktion wurde mit einem Mosaik in Form einer Windrose gestaltet.

Berlin Weltzeituhr


Alexanderplatz 1
10178 Berlin
S+U Alexanderplatz

Zoo

Der Berliner Zoo fühlt sich etwas wie der Film "Madagascar" an, in welchem Zootiere in mitten der Grossstadt gehalten werden. Denn auch der Berliner Zoo liegt mitten in der City (West), in der Nähe des Ku'Damms, bzw. der Gedächtniskirche. Ursprünglich lag der Zoologische Garten am (West-) Rand der Innenstadt, genauer gesagt, bei seiner Gründung sogar ausserhalb Berlins.

Der Berliner Zoo wurde 1844 gegründet und ist der älteste Zoo Deutschlands. Mit 1'400 Arten (einschliesslich Aquarium Berlin) und rund 14'000 Tieren, die sich auf einer Fläche von 34 Hektar tummeln, ist er der artenreichste Zoo der Welt.

Berliner Zoo


Hardenbergplatz 8
10787 Berlin
S+U Zoologischer Garten
U Kurfürstendamm/
Wittenbergplatz


Übernachtungen in Berlin

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Berlin Tausende. In einigen war ich und möchte euch berichten.

Die paar Male in denen ich bereits in Berlin ware, habe ich eigentlich immer an anderen Orten genächtigt. Nicht, weil die Übernachtungsorte nicht gut gewesen wären. Aber es ist doch einfach auch spannend, einen anderen Ort kennenzulernen und als Ausgangspunkt zu haben

Hier also die Übernachtungsorte, an denen ich war und die auch Ihr buchen könntet (sprich Freundewohnungen sind ausgenommen ):


2017 - Hotel Maritim pro Arte

Hotel Maritim Pro Arte

Friedrichstrasse 151, 10117 Berlin
www.maritim.de

Lage Top, Service Flop!

Ein gutes Angebot auf booking.com führte mich zu diesem 4 1/2 Sterne Hotel. Ausschlaggebend für die Buchung war für mich diesmal die absolut zentrale Lage, die es mir auf meinem Singletrip ermöglichen würde, diverse meiner liebsten Sehenswürdigkeiten kurz zu Fuss besuchen zu können, was vor allem angesichts des Lichterfestes / Festival of Lights wichtig war. Von der Lage wurde ich auch wirklich nicht enttäuscht! Direkter Flughafenbus, Bus, Tram und S-Bahn in umittelbarer Nähe und Brandenburger Tor, Gendarmenmarkt, Museumsinsel u.v.m. in easy Fussdistanz. Perfekt

Das Zimmer grundsätzlich schön und gut vom Strassenlärm draussen abgeschottet, Abdunkelungsvorhänge inbegriffen. Im Badezimmer surrte tagsüber nonstop so eine Art Lüftung (evtl. vom Technikraum nebenan?), was man zum Glück aber nicht hörte, wenn die Badezimmertür geschlossen war. Die Reinigung liess so einiges zu wünschen übrig: U.a. befand sich - nicht wirklich stark versteckt - unter dem Sessel noch ein Schoggipapierli der Vorgänger und die tägliche Reinigung war wohl auch eher ein kurzes drüberfegen als eine gründliche Reinigung.

In umittelbarer Nähe meines Zimmers befand sich der Lift hinunter zum 'Wellnessbereich'; ein kleiner Pool mit ein wenig Sprudel. Ganz okay.

Das Frühstück ist mit EUR 24.- zwar berlin-üblich, aber eigentlich irgendwie doch unverschämt teuer. Gut, als Nicht-Veganer holt man sicher mehr davon raus. Und für Veganer gab es immerhin Sojamilch und einen veganen Aufstrich *chch* Ich war nur am ersten Morgen im Hotel zum frühstücken, die restliche Zeit ass ich mich für EUR 8 - 12 pappsatt an veganen Buffets *jammi*

Was mich am Hotel aber nun wirklich störte war der... ich kann gar nicht sagen schlechte Service, denn vielmehr war es: Der nicht vorhandene Service. Bereits beim Einchecken null Informationen, ich musste sogar fragen wo und wann denn das Frühstück ist. Beim auschecken ähnlich unfreundlich und als i-Tüpfelchen durfte ich mir mühsamst meinen Koffer aus den diversen Koffern bei der Gepäckaufbewahrung selber rausfischen und rausziehen, während der Congierce daneben stand und mir zuschaute. Da bin ich mir doch durchaus andere Höflichkeit gewohnt...


2012 - Hotel Intercontinental

Hotel Intercontinental Berlin

Budapester Straße 2, 10787 Berlin - Charlottenburg
www.berlin.intercontinental.com

Edles Hotel an Top Lage!

Man gönnt sich ja sonst nichts, dachte ich mir und buchte das Angebot für 4 Nächte im Hotel Intercontinental in Berlin. Ich zittiere mal aus der Buchungsbestätigung:

"Das Hotel Intercontinental liegt direkt im Zentrum der Stadt zwischen Potsdamer Platz und Kurfürstendamm, nahe am Regierungs- und Botschaftsviertel sowie am historischen Zentrum. Gedächtniskirche, KaDeWe, Kurfürstendamm sowie der Berliner Zoo sind zu Fuss in wenigen Minuten zu erreichen.

Gastronomische Abwechslung offerieren das mit einem Michelin-Stern und 18 Pkt. im Gault Millau ausgezeichnete Gourmet-Restaurant Hugos, das Restaurant L.A. Cafe mit internationaler und chinesischer Küche, sowie Berlins beliebtem Treffpunkt, der Marlene-Bar.

Eine einzigartige Wellnesslandschaft zum Entspannen bietet das SPA InterContinental, welches bereits mit
dem European Design Award ausgezeichnet wurde. Auf 1000 m² höchsten Komforts und luxuriöser Ausstattung eröffnet sich Ihnen eine Wellness-, Fitness- und Saunalandschaft, die Körper, Seele und Geist auf außergewöhnliche Art in Einklang bringt. Starten Sie den Tag mit einem erfrischenden Bad im großen Pool. Finden Sie Stille
und Regeneration in der Saunawelt. Erfahren Sie das Gefühl unvergleichlicher Gelöstheit durch die ausgiebige Seifenmassage des Hamam. "

Gefallen hat mir das Hotel u.a. deswegen, weil es einen Pool hatte. Denn eigentlich wär ich ja gerne spontan ans Meer gefahren und so, dachte ich mir, habe ich dann wenigstens einen Pool. Nun ja, dummerweise haben wir ihn nun nur gar nie benutzt Wär sicher schön gewesen *söifz*

Zu meiner Hotelbewertung

Und, wie fand ich das Hotel Intercontinental nun?

Also die Lage ist wirklich gut. Es hat zwar nicht direkt einen U- oder S-Bahnhof vor der Nase, aber der 200er Bus hält direkt vor dem Hotel und ist im 10 Minuten Takt mit dem Bahnhof Zoo, oder in Richtung Potsdamer Platz, bzw. Alexanderplatz verbunden.

Wie erwartet für ein 5-Sterne-Hotel sieht es sehr edel aus. Schon die riesige Empfangshalle ist ein Hingucker für sich. Von den teuren parkierten Autos vor dem Hotel ganz zu schweigen

Hotel Intercontinental Berlin Hotel Intercontinental Berlin Hotel Intercontinental Berlin

Das Hotel besteht aus mehreren Gebäuden, dem hohen hier auf dem Foto und einem weiteren - nicht fotografierten Gebäude - rechts davon, inkl. Übergang in der Mitte. In 558 Zimmern inklusive Suiten nächtigt man ziemlich komfortabel; auch in der preiswertesten Kategorie, die wir hatten. Dort ist der Ausblick einfach nicht so hübsch: Man hat direkt die Strasse vor der Nase und hört diese auch ein wenig, aber das Zimmer inkl. Bad selber ist wirklich sehr grosszügig ausgelegt und schön. Und wann hat man schon quasi einen begehbaren Kleiderschrank?

Etwas irritiert hat uns der in einer Seitenwand versteckte Fernseher. Nach einigen Mühen realisierten wir, dass die Seitenwand leicht drehbar ist und man somit den Hauch einer Chance hat, vom Bett aus auf den TV zu sehen. Naja, sieht zwar edler aus wenn der Fernseher nicht an der Wand hängt, aber hätten wir wirklich fernsehen wollen, wäre es eher unbequem gewesen.

Bis zum Schluss ebenso verwirrend war das Licht- und Wasserkonzept. Alles zwar sehr stylisch und modern aber irgendwie nicht logisch. Ob es wohl Absicht ist, dass beim Hahnenwasser immer erst 3 Minuten nur warmes Wasser kommt?

Hotel Intercontinental Berlin Hotel Intercontinental Berlin Hotel Intercontinental Berlin Hotel Intercontinental Berlin

Wir hatten natürlich nur Zimmer/Frühstück gebucht, ergo kann ich nur selbiges beurteilen. Auf der Website stand, dass beim Frühstücksbuffet laktosefreie Produkte angeboten werden, was mich als Veganerin natürlich besonders angesprochen hat. Ich stellte mir somit vor, ich würde nebst verschiedenen milchfreien Broten sicherlich auch Sojajoghurt vorfinden. Nun gut, insofern wurden meine Erwartungen enttäuscht. Aber lieber deklariertes nicht-veganes Brot als nicht zu wissen was man isst. Ich fand es halt nur schade, dass von ca. 10 Brotvarianten lediglich 1 Maisbrötchen ohne Milch zubereitet worden ist. Das hat sicher Optimierungspotenzial. Bei den Müeslivariationen war die Deklaration leider nicht weitergeführt worden. Dafür gab es abgepackte glutenfreie Müesli (was meist ja auch laktosefrei ist) und die waren auch sehr lecker. Sojajoghurt gab es keines, dafür Sojamilch. Naja, immerhin. Für Nicht-Veganer wäre das Buffet garantiert ein Traum gewesen: Von der Wurst bis zu den Früchten und zum Käse und Oliven, Omelette usw. gab es wohl wirklich praktisch alles.

Wie bereits erwähnt hat das Hotel einen Pool, bzw. auch einen Sauna-/Spabereich und Massagen werden angeboten. Der Pool ist im Preis inbegriffen, alles andere kostet zusätzlich. Mangels Zeit haben wir leider weder das eine noch das andere ausprobiert.

Fazit: Das Hotel liegt an einer echt zentralen, coolen Lage und ist mit dem Bus auch sehr gut erschlossen. Die Zimmer sind sehr angenehm und ich denke, bräuchte man Service, würde man hier wohl auch alles kriegen. Ich kann es weiterempfehlen


2009 - Mercure Hotel & Residenz Berlin Checkpoint Charlie

Schützenstrasse 11, 10117 Berlin

www.mercure.com

Gepflegtes Hotel nahe Gendarmenmarkt und somit sehr zentral; und dennoch total ruhig!

Mitten in Berlin, top zentral und doch ruhig!

Das Hotel liegt wenige Schritte vom Checkpoint Charlie entfernt. Somit ist man auch sehr schnell bei der U-Bahn; bzw. generell in der Nähe von vielen wichtigen Sehenswürdigkeiten. Die Umgebung selber ist zwar eine etwas trostlose Ecke; aber wer bleibt auch schon rund ums Hotel

Wir hatten eine Junior Suite gebucht; gemäss Website mit Badewanne und (fast immer) mit Balkon. Nun ja, die Suite ist ein grösseres Zimmer mit einem grosszügigen Platz vor dem Kleiderschrank. Aber ich hatte mehr erwartet. Balkon? Wo? Badewanne? Auch nicht auffindbar.

Das Personal war äusserst hilfsbereit, sei es beim Blumen bestellen, Tickets ausdrucken oder sonstigen Wünschen.

An der Zimmerreinigung gibt es hingegen schon zu mäkeln: Am einen Tag kehrten wir gegen halb 5 zurück um uns für den Abend frisch zu machen, da war die Reinigung gerade erst im Gange. Ist etwas zu spät; um die Zeit muss man mit der Heimkehr der Gäste rechnen finde ich. An einem anderen Tag wurde der Badzimmerboden eindeutig nicht geputzt, der Dreck vom Vortag lag noch sehr deutlich herum. Naja...

Nicht unbedingt schlimm, aber halt doch eine kleine Negativbemerkung wert: Wir hatten das Zimmer für meinen Geburtagsurlaub gebucht. Das wusste die Belegschaft, denn mein Freund hatte mit ihnen kommuniziert um mir Blumen zu organisieren. Von einem anderen Geburtstagsaufenhalt her wohl etwas verwöhnt, hatte ich irgendwie eine kleine Geste des Hotels erwartet an meinem Geburtstag...

Das Frühstücksbuffet war gross und sehr lecker. Milchreis *jammjamm*, verschiedene Joghurts und Müesli, Brote, diverse Konfitüre, Süsskram, Käse und und und. Tiptop.

Hotel Mercure Berlin Hotel Mercure Berlin Hotel Mercure Berlin
Hotel Mercure Berlin Hotel Mercure Berlin

 

2007 - Hotel Delta

Pohlstraße 58, 10785 Berlin

Kleines aber feines Zimmer an sehr zentraler Lage zwischen Ku'damm und Potsdamer Platz, Bad, TV und WLAN (kostenpflichtig).

www.hotel-delta.com


2005 - Hostel Meininger

Tempelhofer Ufer 10, 10963 Berlin

Einfaches, preiswertes Zimmer mit Dusche/WC und TV

Gibt's an 6 Standorten in Berlin.

www.meininger-hotels.com


2003 - A&O Hostel Berlin Friedrichshain

Boxhagener Strasse 73, 10245 Berlin

www.aohostels.com


1999 - Hotel ParkInn

Alexanderplatz, Berlin

Direkt am Alexanderplatz, von jedem Berlin Besucher sicherlich gesehen, liegt das Hotel-Hochhaus, welches 1999 njoch nicht ParkInn hiess (nur erinnere ich mich nicht mehr, wie der Name damals war). Wir hatten ein Zimmer relativ weit oben mit genialer Aussicht auf die Stadt Die zentrale Lage dazu, tip top.

www.parkinn-berlin.de


1997... ?

... can't remember


1995 - Hotel Tiergarten Berlin

Alt-Moabit 89, 10559 Berlin

www.hotel-tiergarten.de

 

 

 

 

 


Letzte Aktualisierung:8. November 2017 __________________________________________________________________________

 

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