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Italienferien: Amalfiküste, Ischia, Capri, NapoliLange wussten wir nicht so recht, was wir mit unseren "grossen" Ferien 2009 anfangen sollten. Meerferien hatten wir ja schon vor dem Sommer gehabt, als wir auf Rhodos waren. Hier erstmal die Inhaltsübersicht - so könnt Ihr auch direkt auf einen Punkt springen, der Euch speziell interessiert. Ach und bei den Fotos gilt wie immer: Draufklicken und es wird grösser; und im Normalfall geht auch die Galerie auf wo Ihr im Thema alle Fotos durchblättern könnt.
8.9.: Anreise nach PositanoMit Easyjet von Basel aus flogen wir nach Neapel. Wie wir von aus zu unserem ersten Standort, Positano kommen, war noch nicht so ganz klar. Ich dachte eigentlich, wir müssten via Bus nach Neapel rein, von dort via Zug nach Sorrento und dann wiederum mit Bus nach Positano. Es war dann aber zum Glück ein wenig einfacher, da direkt vom Flughafen aus ein Bus nach Sorrento fuhr. Der war dafür nicht gekühlt und wir schon bald ziemlich k.o. In Sorrento umsteigen auf einen Nun standen wir also da, in Positano, oben an der Amalfitana (die Hauptstrasse), blickten herunter und wussten gar nicht so recht, wo wir jetzt durch müssen. Klar war, es würde so oder so viele Stufen beinhalten *brks* Und das mit einem fetten Rucksack am Rücken. Tja, ich hätte mal lieber Gögis Angebot, meinen Rucksack zu tragen, schneller annehmen sollen, denn mit soviel Gewicht soviele Stufen, das ist nicht gut für die Knie und das hab ich noch einige Tage später weiterhin Nach ein wenig hinlegen und 'ankommen', gingen wir los auf einen ersten Spaziergang durch Positano. Von weitem sehen die Amalfiküsten-Dörfer sehr hübsch aus; von näherem betrachtet merkt man, dass vieles ziemlich in die Jahre gekommen ist und den Charme aus der Nähe etwas verliert.
9.9.: Amalfi und Wanderung ins Valle dei MuliniUm von Positano nach Amalfi zu gelangen, kann man entweder einen Bus nehmen oder dann gibt Die ersten Fotos sind "unser" Dorf, Positano. Dann kommt Praiano, Furore und anschliessend Amalfi. Die bekannteren Dörfer sind Positano und Amalfi.
Erst sind wir ein wenig in Amalfi umhergezottelt und haben seeehr lecker Eis gegessen (wie unschwer zu erkennen ist
Anschliessend haben wir uns für die Wanderung ins Valle Dei Mulini entschieden. Ich muss dazu vorwegschicken, dass wir uns folgenden Wanderführer gekauft haben: Der hat uns durch diese Wanderung, die spätere Wanderung Sentiero degli Dei sowie auf Ischia und Capri geführt. Dazu dann aber später. Die Wanderung war echt schön. Innert Kürze ist man weg vom ganzen Jubeltrubel der in Amalfi herrscht. Man hat grün, man hat Ruhe... und desto höher man hinauf kommt, desto schöner wird auch die Aussicht. Der ganze Weg ist begleitet von Eidechsen in Unmengen, voll süss wie es überall immer wieder raschelt
Einige Stunden später und zurück in Amalfi ging's wieder aufs Boot zurück nach Positano. Schöne Sonnenuntergangsstimmung...
10.9.: Praiano - Amalfi - RavelloDer Plan wäre eigentlich folgender gewesen: Wir fahren nach Montepertuso mit dem Bus (das ist etwas erhöht von Positano), laufen den "Weg der Götter", oder auf italienisch "Sentiero degli Dei", bis Agerola Bomberano. Aber ich hatte ziemlich Panik, dass wir dann in diesem Kaff namens Agerola Bomberano festhocken, ohne zu wissen wie wir wieder heim kommen und wollte den Weg in der umgekehrten Richtung gehen. Von Montepertuso kommen wir eher wieder heim, hab ich mir gedacht. Anhand der Karte dachten wir uns, dass wir von Praiano sicher in dieses Bomberano-Dingens kämen. So sind wir in den nächstbesten Bus gestiegen (mit notabene der falschen Fahrkarte, da wir die für Montepertuso eigentlich gelöst hatten... dümmdidümm...) und losgefahren. Nun könnte man den Buschauffeur ja fragen. Wäre man nicht so elend schüchtern wie wir zwei. Ergo hockten wir einfach im Bus und hofften, dass man dann schon erkennen würde, wann wir im Zentrum von Praiano angekommen sind. Tja, das war nichts... und als wir dann effektiv die letzten im Bus waren sind wir einfach mal raus, ohne so recht zu wissen wo wir denn nun genau sind Nun ja, bald haben wir festgestellt, in Praiano, ne, da ist nichts zu holen. Schnell weg hier! Also spontan umentschieden, den nächsten Bus nach Amalfi genommen; diesmal sogar ohne Ticket weil ja nirgends ein Tabaccherie war (also nicht dass Ihr jetzt denkt wir wären schwarz gefahren; wir durften dann ausnahmsweise im Bus lösen). Von Amalfi gings dann weiter nach Ravello. Muss man ja gesehen haben heisst es. Zugegeben, die Aussicht ist ganz hübsch (auf den Fotos sieht man auf Maiori und Minor hinunter). Und ja, auch das Dorf ganz niedlich. Aber deeen Hype verstehe ich dennoch nicht. Ach ja, geheiratet wird da aber auch; die Braut war aber zu fix, sonst hätte ich davon jetzt auch ein Foto
Als wir auf den Bus zurück gewartet haben, gab's noch richtig Action. Das ist so ein kleiner Platz mit ein paar Parkplätzen; ins Dorf rein darf man dann nicht fahren. Da stehen also alle so bisschen kreuz und quer rum... kommt ein Bündner (Schweizer), will umkehren und muss ziemlich schöne Tomaten auf den Augen gehabt haben - rums - voll ins Auto des einen Italieners rein Nun denn, wir sind dann mal nach Hause, ausnahmsweise nicht per Boot sondern per Bus die Amalfitana entlang. Hui ui ui, ich war schon ziemlich froh, hatten wir uns da kein Auto gemietet. Wie knapp die alle aneinander vorbeischlängeln, erstaunlich!
11.9.: Sentiero degli Dei - Weg der GötterEiner der bekanntesten Wanderwege in der Region ist der Sentiero degli Dei. Ergo mussten wir den natürlich auch kennenlernen und entschieden uns, es nochmals zu versuchen mit dem Weg von Montepertuso nach Agerola Bomberano; jetzt wo wir tags zuvor in Amalfi auf dem Busfahrplan spicken konnten und sahen, dass da doch teilweise ein Bus hin fährt Nach einem etwas merkwürdigen Frühstück, ging es dann kurz vor Mittag mit lecker Broten gewappnet los nach Montepertuso. Merkwürdiges Frühstück? Naja... es gab sowas wie Berliner und zwar in Herz- und in Ringform. Und ich hatte schon kurz das Gefühl, ich müsste jetzt das Zeugs gaaaanz langsam und sorgfältig kauen für den Fall der Fälle dass da ein Ring eingebacken ist Wie gesagt, Wanderung... genau... echt schön! Von Montepertuso ging's erst etwas öde der Hauptstrasse entlang nach Nocella, dann aber tief durchs Juchhee und teilweise auch ziemlich krass hinauf rüber nach Agerola Bomberano. Ein wirklich sehr schöner, wenn teils auch anstrengender Weg. Aber wunderschön. Teilweise mit schönem Blick auf unser Dorf - und auch sonstige tolle Aussichten. Von Amalfi aus ging's dann per Boot wieder 'heim'. Irgendwo wird einem auf dem Seeweg deutlich weniger übel als auf der Amalfitana
12.9.: Meertag!Nach den Strapazen vom Vortag hatte ich ihn mir verdient - den ersten (und einzigen) Meertag! Am Strand liegen, bädelen, sünnelen, Buch lesen... herrlich! Abends gab's dann noch vom Hotelzimmer, bzw. -balkon aus eine Hochzeit am Strand zu sehen. Das sieht man hier auf dem letzten Foto... alles in weiss. Keine Ahnung wo die Braut ist
13.9.: Pompeji & Vesuv!Als klar war, dass wir hier unten in Italien Ferien machen, war für mich auch klar, ich will Pompeji besichtigen und auf den Vesuv. Darauf hatte ich mich die ganze Zeit schon gefreut! Nachdem wir unseren Trip gebucht hatten befürchtete ich erst, es könnte ziemlich öde werden weil ich von der englischen Reiseleitung nichts verstehen würde. Aber es war einfach nur genial. Die Frau war super! Sie hat so ein lupenreines Englisch gesprochen, ich hab so gut wie alles verstanden! Klasse! Aber von vorne: Um 7.15 wurden wir von einem Minibus bei unserem Hotel abgeholt. Unterwegs luden wir noch weitere Leute auf, vorwiegend Engländer, und landeten am Schluss in Amalfi wo wir in den grossen Bus umstiegen. Nebst uns zwei Schweizern war noch ein amerikanisches frischgebackenes Ehepaar (auf Flitterwochenferien) mit bei, der Rest war Engländer. Während der Busfahrt in Richtung Pompeji erzählte uns unsere Führerin ziemlich viel. Über die Gegend, über Pompeji, über ihren Beruf, über den Vesuv und und und. Es war sehr interessant; aber die laute Stimme aus dem Lautsprecher machte meinem Kopf etwas zu schaffen. Also war ich ganz dankbar, als wir da waren: PompejiWem Pompeji jetzt nichts sagt, der googlet am besten mal danach oder liest in Wikipedia nach - ein sehr langer, aber total spannender Artikel: In Kürze gesagt: Pompeji war eine Stadt in der Nähe des Vesuvs und wurde 79 n.Chr. - wie andere Städte wie Herculaneum und Stabiae auch - durch den Ausbruch des Vesuvs verschüttet; wohlverstanden verschüttet und nicht durch Lava zerstört. Darum ist auch soviel von der Stadt konserviert geblieben und ausgebuddelt worden. Unsere Führerin hatte so eine Art Mikrofon und wir alle Headsets, so dass wir sie immer gut hören konnten auch wenn wir mal etwas weiter von ihr entfernt waren. Das ist echt eine geniale Erfindung!
Ich kann mich nicht mehr an alles erinnern, wie auch. Aber es war unglaublich interessant und ich empfehle jedem: Geht nach Pompeji, nehmt eine gute Führerin und Zeit und schaut Euch diese interessante Ausgrabungsstätte an! Und wer nicht selber hin kann - dem sei hier mal verdeutlicht wovon ich die ganze Zeit rede
Ach und übrigens: Das bekannteste Lupanar ist das eine, in welchem man oberhalb der Türrahmen gezeichnet die jeweilige Spezialität der Frau dahinter "ablesen" kann. Strange was? Dazu hab ich auch zwei Fotos...
Nach diesem historischen Rundgang gab's erstmal Mittagessen am "Schnellimbiss", bevor wir weiterfuhren Richtung Vesuv, bzw. erst noch einen kurzen, etwas merkwürdigen Zwischenstopp machten bei einer Fabrik, welche Kameen herstellt. Kameen sind, ist (Zitat Wikipedia):
War jetzt nicht so unser Ding und die Besichtigung hatte was von einer Heizdeckenfahrt Dann ging's endlich zum Vesuv! Man kann natürlich auch den kompletten Weg hochlaufen... das dauert dann so an die 8h. Oder man fährt bequem per Bus bis fast ganz nach oben, bezahlt noch etwas Eintrittsgeld und läuft noch ca. 20 Minuten und ist dann auf der Spitze des Vesuvs. Der Vesuv ist aktuell 1281m hoch und besteht aus dem älteren Vulkanteil, der eigentlich früher wesentlich höher war, des Somma, und des neugebildeten Kegels, auf dessen Anhöhe wir gekraxelt sind. Die ganze Gesichte um den Vesuv ist ebenso wie die von Pompeji, was ja sowieso eng miteinander verknüpft ist, irre spannend. Wer mehr wissen will, der kann bei sich bei Wikipedia noch einiges an Wissen holen: Übrigens: Der Vesuv ist 1944 das letzte Mal ausgebrochen und hat 26 Todesopfer gefordert. Ein erneuter Ausbruch ist längst überfällig. Heutzutage sollten moderne Messinstrumente in der Lage sein, einen Ausbruch mit 2 Wochen Vorlauf anzukündigen. Dies sollte reichen um den Evakuierungsplan in die Tat umzusetzen und rund 600'000 Einwohner aus der "zona rossa", der Gefahrenzone, wegzuschaffen. Naja...
Nach der Vesuv-Besteigung ging's dann heimwärts. Die Heimfahrt war ziemlich lange, denn auf der Amalfitana gab es einen schlimmen Unfall Den ganzen Tag fühlten wir uns bei unserem Buschauffeur in guten Händen. Auch unsere "Reiseleitung" hat extra immer betont, wie gut er fährt und wie sicher wir uns bei ihm fühlen können. Aber für den Shuttleservice nach Positano haben sie uns in ein Taxi gesetzt (zusammen mit den Amerikanern) und der fuhr wie ein Henker. Gerade nach dem vorangegangenen Unfall war das einfach etwas too much und wir alle fühlten uns total unwohl. Der überholte wo es nur ging, hupte alle an, beschimpfte alle als unfähig, fing dann auch noch an zu telefonieren... es war Hölle und ich total froh, als er vor unserem Hotel hielt und wir noch lebten. Als wir abends bereits im Bett lagen, gab's noch grosses Feuerwerk. Von einer Hochzeit vielleicht? Abwägig wär's ja nicht
14.9.: Überfahrt nach IschiaEin gutes Timing, jetzt den Ort zu wechseln. Viel länger und die Gegend wäre uns langweilig geworden, oder hätte uns genervt. Zum Glück konnten wir direkt vom Ort Positano aus eine Fähre rüber nach Ischia nehmen, das machte die Reise sehr viel entspannter als wenn wir noch gross sonst wo hätten rumfahren müssen. Ein letzter Blick zurück... auf dem Weg eine kleine Insel mit einer fetten Villa passiert, Zwischenhalt auf Capri (das Wetter immer wie schlimmer), ein Blick auf die kleine Insel Procida... und schon bald steuerten wir am Castello Aragonese vorbei den Hafen von Ischia an. Warum Ischia als "die grüne Insel" gilt wird einem auch schnell klar, wenn man sie vom Boot aus sieht. Soviel Grünfläche, herrlich, eine wunderschöne Abwechslung.
Nun waren wir also auf unserem zweiten Feriendomizil angelangt: Ischia. Erstmal ein paar Worte zu Ischia: Ischia ist 46 m2 gross und die grösse Insel im Golf von Neapel. Das heisst jetzt nicht dass sie gross ist sondern sagt nur aus, wie klein die restlichen sind Zurück zu unserem neuen Feriendomizil: Noch waren wir auf der falschen Seite, denn unsere In der Pension angekommen war einfach nur ein erleichtertes "Aaaaah Ruhe" von uns zu hören. Wie ich in der Beschreibung zur Pension Pietradonica schrieb, liegt die Pension inmitten von Forio aber doch in einer total ruhigen Oase. Herrlich! Wir gingen also erst einen kleinen Rundgang machen und suuuper leckere Bruschetta essen., Endlich mal richtig leckere Tomaten
15.9.: Ischia-Sightseeing - Castello Aragonese, St' Angelo...Nach einer erholsamen Nacht ging es nach dem ungewohnten Frühstück am Familientisch los auf Ischia-Erkundigungstour. D.h. dass wir erstmal einen Bus finden mussten. Und dann, und das ist effektiv der schwierigerere Teil, auch noch reinpassen. Stellt Euch das so vor: Nehmt einen Bus und die Anzahl Leute, die normalerweise reinpassen. Dann überlegt, wieviel Leute reinpassen wenn man sich sehr eng zusammendrängt. Diese Zahl multipliziert Ihr jetzt mit 3 und Ihr habt die4 Anzahl Leute die auf den einen Bus warten und versuchen reinzupassen. Alles klar? Wer Nähe sucht, der fährt Bus auf Ischia Irgendwann sind wir dann doch in Ischia Porto angekommen, wo wir auf einen kleineren Bus zum Castello Aragonese umsteigen wollten. Beim Warten ergab sich noch eine witzige Situation: Da stand ein kleiner Bus, vollgepumpt mit Leuten (siehe oben erklärte Situation). Buschauffeur? Fehlanzeige. Der stand hinten im Schatten an der Wand gelehnt, mit 3 seiner Berufskollegen und rauchte gemütlich eine Zigarette. Wir standen sicher so an die 10 Minuten da bis sich eine Frau su dem Quetsch-Bus rauszwängte, dem Chauffeur zurief, auf die Uhr tippte und ihm wohl erklärte, dass er eigentlich längst wieder arbeiten und losfahren Dann ging's auch für uns mal weiter - zum Castello AragoneseDas Castello Aragonese ist eine alte Festung auf einem Felseninselchen (welches übrigens vor rund 300'000 Jahren als Staukuppe bei einem Vulkanausbruch entstand). Diese alte Festung hat schon vieles erlebt, wurde in paar Mal verändert und ist heute in Privatbesitz und besichtbar. Der Baubeginn der ursprünglichen Festung wird auf das Jahr 474 v. Chr. datiert. Nach einigen Besitzwechseln und Umbebauungen ging sie an die Aragoneser, welcher ihr auch die heutige Gesalt verliehen: Einen viereckigen ummauerten Kern, der von vier Türmen bekrönt wird. Ihre Blüte erlebten Insel und Burg am Ende des 16. Jahrhunderts: In dieser Zeit beherbergte die Festung 1892 Familien sowie Kloster, Abtei, Bischofsitz und eine fürstliche Residenz. Wir hatten ehrlich gesagt nicht erwartet, dass das Castello dermassen gross ist und waren überwältigt. Riesig, eindrücklich, spannend! Aber seht selbst: Erstmal zwei Rund-Aussichten vom Castello Aragnose. Hammer oder? Zu den Fotos möchte ich noch folgendes sagen: Die Steinstühle die Ihr auf Foto 7 und 8 seht, das ist die Nonnengruf. In dieser Gruft wurden gemauerte Sessel mit einer Öffnung eingerichtet. Verstarb eine eine Nonne, wurde der Leichnam auf einen solchen Sessel gesetzt. Das Fleisch verweste langsam, die Körperflüssigkeiten wurden in einem Behälter gesammelt der unter dieser Öffnung stand und erst die ausgetrockneten Skelette wurden dann weggetragen und angehäuft. Dieser makabare Brauch wollte zeigen, dass der Körper eigentlich nutzlos ist, da er nur eine Hülle ist, welche den Geist enthällt. Das Problem an der Sache: Die Nonnen (die lebenden
16.9.: Wanderung Forio - Lacco Ameno - CasamicciolaDie ganze Nacht hatte es geregnet und liess nichts gutes erahnen. Nach dem Frühstück verkrochen wir uns erst mal frustriert im Zimmer und überlegten, was man mit so einem Tag anfangen soll. Wir blätterten unmotiviert im Wanderführer und entschieden uns, beim nächsten Regenstop einfach unser Glück zu versuchen. Wir hatten dann auch mehr oder weniger Schwein. Es war zwar kein eitel Sonnenschein wie man auf den Fotos unschwer erkennt, aber wir blieben weitgehend trocken. Immerhin. Wir sind von Forio via Waldwege durch Villenquartiere (
17.9.: CapriObwohl das Wetter noch nicht besser aussah, starteten wir brav zu unserem Capri-Ausflug. Die Überfahrt dauert ewig (> 2h)! Gut, das lag auch daran dass wir erst von Forio rüber nach Ischia kurvten und erst dann nach Capri. Wie dem auch sei, ich schätze, es wäre besser gewesen, sie von der Amalfiküste aus zu machen... Nun gut, so haben wir Ischia noch in Ruhe fotografieren können. Die ersten beiden Fotos sind "unser" Städtchen Forio. Auf dem dritten Foto seht Ihr die Villengegend, durch welche wir auf unserer Wanderung (verbotenerweise
Weiter zu CapriCapri ist eine furchtbar kleine Insel, ca. 10 m2 nur gross und hat ausser den beiden Dörfern Capri und Anacapri (wie originell Aber erstmal zurück zur Ankuft: Die Schiffe kommen in der Marina Grande an. Von dort aus kann Endlich in Anacapri angekommen fanden wir keinen Bankomaten, der uns Geld spenden wollte. D.h. wir hatten gerade noch ganz knapp genug Geld für den Sessellift und waren danach pleite. Kein gutes Gefühl. Und auch dass es zu regnen anfing, während wir auf den Monte Solaro rauffuhren, erhöhte meine Stimmung nicht wirklich. Unser Wanderführer enthielt eine schöne Route, gemäss welcher man vom Monte Solaro nach Capri runterlaufen kann. Bzw. war es in die Gegenrihtung umschrieben. Ihr seht das da oben auf der Karte ein wenig, die rote Linie vom Monte Solaro runter nach Capri wäre der Wanderweg. Mit Betonung auf wäre, denn so wirklich "Weg" war nicht sichtbar. Es war relativ mühsam, überwuchert, unübersichtlich - und, jetzt kommts: Wir haben sogar eine Schlange gesehen! So ein schwarzes Ding raschelte ziemlich nahe an uns vorbei Hier nun der Capri-Eindruck *g* Ein paar Erklärungen: Bild 2 zeigt schön wie überfüllt die Busse sind; genauso sah es auch auf Ischia (mit grösseren Bussen) aus. Bild 4 zeigt die Menschenmenge *brks* Bei Bild 8 und 9 sieht man im Hintergrund Ischia. Danach sind wir auf dem Monte Solaro; die tolle Aussicht hinunter, z.B. nach Capri. Bild 16 zeigt Gögi mit seinem Schlangenstock
18.9.: Auf nach Napoli...Und schon hiess es wieder Koffer packen und weiterziehen. Da das Wetter nicht so optimal war, war es okay, dass wir irgendwie recht kurz auf Ischia waren. Mit der Fähre fuhren wir direkt ins Herz von Neapel, von wo aus wir in nur wenigen Minuten auch schon bei unserem Hotel waren. Nach einer kleinen Pause ging's dann auch gleich los zu einer kleinen Stadtbesichtigung. Wir haben uns ein wenig die Altstadt angeschaut und ich habe bald feststellen müssen, dass es in Neapel mehr Kirchen als Menschen gibt und ich mal besser eine anständige Schulterbekleidung mitgenommen hätte. Desto südlicher desto religiöser sind die Menschen und man wird schon ziemlich schief angeschaut, wenn man oben nur ein ärmelloses Shirt trägt. Wir haben dann versucht, mir auf die Schnelle was preiswertes züchtiges zu kaufen, aber irgendwie nichts gefunden. Und bevor ich viel Geld für etwas ausgebe, was ich eh nie mehr trage, kaufe ich doch gleich an Andenken. Gesagt getan - Ihr werdet mein schönes "Bye Bye Kitty" Oberteil auf den Fotos sehen können Da war auch noch irgendwie eine Parade, aber wir haben natürlich nicht herausgefunden wofür die war. Evtl. hat sie mit der Feier der nächsten Tage zu tun, der Blutverflüssigung. Das ist ja auch so eine lässige Sache Neapel baut seine Metro aus - und das Projekt hat sich etwas verzögert, weil beim Bau der Metro archäologische Ausgrabungen gemacht wurden. Ich stell mir das noch spannend vor, aber ich schätze mal, die Auftragsleiter haben weniger Freude an so was
19.9.: Museum & City Sightseeing TourBevor wir nach Neapel gegangen waren, hatten wir viele Gruselgeschichten gehört, wie gefährlich die Stadt ist. Aus Vorsichtsnahme wollte (musste? Zurück zu unserem letzten Ferientag Wir fuhren los ins Museum Nationale, welches echt sehenswert sein soll und u.a. auch die ganzen Ausgrabungsgegenstände aus Pompeji beherbergt. Darum wollten wir hin.
Nach dem Museumsbesuch gelüstete es uns nach frischer Luft. Und nach einem Überblick, wie Neapel denn ist und wirkt. Und dafür eignen sich in jeder Stadt die Sightseeingbusse einfach optimal. Man kommt in Ecken, in die man sonst nie gehen würde und kriegt einen prima Überblick über die Feriendestination. Nachfolgend also unsere Bus-Impressionen:
20.9.: Bye bye bella Italia...Obwohl es lange Ferien waren... gingen auch sie nun leider zu Ende. Nach einer Horrorfahrt mit einem miesgelaunten Taxifahrer erreichten wir doch noch lebendig den Flughafen und flogen heimwärts... Ein letzter Blick auf Napoli. Einmal noch den Vesuv ansehen. Ein kurzer Blick auf Ischia. Und schon waren wir über den Alpen... |
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© by Cheesy |
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